Samstag, 13. August 2022

Martin Schulz zum Wahlergebnis NRW: „Meine Überpräsenz in den Medien war eher schlecht!“

(David Berger) Zu einer erstaunlichen Einsicht hat sich Martin Schulz, der Kanzlerkandidat der SPD, gerade im ARD-Interview geäußert. Neben den üblichen Sprüchen sagte er:

„Meine Überpräsenz in den Medien war eher schlecht!“

Kann man sich selbst als Politiker eine schlechtere Note ausstellen? Denn wenn man genau überlegt, heißt das doch: dass die Wähler von mir so viel mitbekamen, hat der SPD geschadet?

Dieses Ressort „jeder Auftritt im TV bedeutet für meine Partei mindestens einen Minuspunkt“ hatte bislang Ralf Stegner eigentlich bei der SPD inne. Dass es jetzt Schulz an sich reißen möchte, lässt für die Bundestagswahl ja einen ähnlichen Supergau wie nun in NRW erwarten …

Jürgen Fritz dazu:

hritz

David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

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