„Wird der Mensch vor der Geburt zum bloßen Produkt? – Die kritischen ersten 9 Monate unseres Lebens“ heißt das Thema, zu dem am morgigen Dienstag, den 9. Mai 2017 um 19.30 Uhr im über die Grenzen Berlins hinaus renommierten Institut St. Philipp Neri*, der Frauenarzt Dr. med. Michael Kiworr spricht.

Es werden die neuesten medizinischen Erkenntnisse über die Entwicklung des ungeborenen Lebens im Mutterleib präsentiert und die derzeitige Schwangerenkonfliktberatungs-Praxis problematisiert.

Vor Beginn des Vortrages besteht die Möglichkeit am geistlichen Angebot des Instituts St. Philipp Neri* teilzuhaben:

17.30 h: Rosenkranzgebet
18 h: Stille Messe im tridentinischen Ritus
18.30 h: Komplet.

Programm:

Begrüßung: Stefan Friedrich M. A., Landesvorsitzender CDL Berlin
Vortrag: Dr. med. Michael Kiworr „Wird der Mensch vor der Geburt zum bloßen Produkt? – Die kritischen ersten 9 Monate unseres Lebens“
Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion

Im Rahmen der Veranstaltung können Sie das Buch von Michael Kiworr

„9 Monate bis zur Geburt: Fakten und Bilder“

erwerben und persönlich signieren lassen. Unsere Kooperationspartner diesmal sind die Berliner Regionalgruppen von ALfA und Kaleb.

**

* Graunstr. 31, 13355 Berlin-Wedding (Nähe S- und U-Bhf Gesundbrunnen)

***

Einen ersten Vorabbericht zu unserem morgigen Abend finden Sie hier: Embryonalentwicklung und Lebensrecht 

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carn
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carn

@Kim Das mit dem durch die Mutter nicht angetastet werden, ist etwas komplexer. Entscheidend sind nämlich mindestens fünf Aspekte der Abtreibungsdebatte zu trennen: a) Ob und wann „darf“ im ethischen Sinne die Mutter abtreiben bzw. eine Abtreibung beauftragen? b) Ob und wann „darf“ im ethischen und als separate Fragestellung im rechtlichen Sinne der Staat sie an die sich aus a) ergebende ethische Pflicht „erinnern“, also wann und wie darf der Staat zu einer/allen Frauen sagen: „Treib nicht ab“? c) Ob und wann „darf“ im ethischen und als separate Fragestellung im rechtlichen Sinne der Staat mit in gewissem Maße sanktionierten Ge-/Verboten… Mehr lesen »

Harald Schlatter
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Harald Schlatter

@ carn vom 14. Mai 2017 um 20:27 Ich glaube, Sie wollen nicht verstehen. Es gibt Situationen, in denen man absolut betrachtet gegen die Würde von Menschen verstößt, egal wie man sich entscheidet. Beispiel Würde des Organspenders, Herr über den eigenen Körper zu sein und zu bleiben auch nach dem Ableben vs. Würde des Organempfängers, der weiterleben könnte. Oder eben dieWürde der werdenden Mutter, Frau über den eigenen Körper zu sein und zu bleiben (während sie lebt übrigens!) vs. Würde des ungeborenen Lebens. Wenn Sie aber rein juristisch argumentieren, ist die Sache einfach: Da im rechtlichen Sinne der Mensch erst… Mehr lesen »

Kim
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Kim

@ Harald Schlatter Und ich als Mitchrist, empfehle ihnen dringend mit dem Unfug aufzuhören, Menschen für Organspende zu begeistern, solange Sie von der Materie nicht die geringste Ahnung haben und wissen, was dabei wirklich geschieht. Ich empfehle Ihnen das Buch Organspende “ Die verschwiegene Wahrheit “ Übrigens, laut Professor Franco Rest, gibt es den Hirntod als solches überhaupt nicht, er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin. Hirntote empfinden Schmerzen, frieren. Wunden heilen, das Immunsystem arbeitet tadellos. Schwanger Hirntote können noch nach Monaten ein gesundes Kind zur Welt bringen. Die “ Verstorbenen“ werden auf dem OP angeschnallt usw. Wollen Sie davor die… Mehr lesen »

Werner Olles
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Werner Olles

Stellen Sie sich vor, die Mütter von Goethe, Mozart und Leonardo da Vinci hätten mal eben keinen Bock auf Nachwuchs gehabt. Und ich gehe jetzt mal kurz rüber und ermorde meine Nachbarin, die mir schon lange auf die Nerven geht, natürlich nur für den Notfall!

carn
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carn

@Schlatter „Ich habe gesagt, dass es mir schwer fällt, einer befruchteten Eizelle die gleiche Würde zuzumessen wie einem ausgewachsenen Menschen.“ „Und um zu realisieren, dass die Würde von Menschen durchaus relativ … ist“ steht im Gegensatz zu: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ denn der schließt aus, die Würde zu stückeln, zu werten, auch ein bischen mehr oder weniger Würde zu haben, etc. Wer sagt: „Da ist ein menschliches Wesen mit viel Würde, da drüben eins mit weniger.“ steht im Gegensatz zu Art. 1 Abs. 1 GG. Kann nur nicht verstehen, warum sich das die meisten nicht eingestehen. Man muss… Mehr lesen »

Werner Olles
Gast
Werner Olles

Frau Janas, ich will Sie überhaupt nicht überzeugen, Ich kann auch meinen Kater nicht überzeugen, daß er das Vogelfangen lassen soll. Das Recht ist selbstverständlich nicht auf Ihrer Seite, die Tötung eines Menschen ist ein klarer und eindeutiger Rechtsbruch, der lediglich in der geistig und politisch völlig verkommenen und fellachisierten BRD straffrei ist. Und das Naturrecht ist es schon mal gar nicht auf Ihrer Seite. Die Abtreibungsindustrie (Planned Parenthood, Pro Familia etc) scheffelt derweil Milliarden, ihre Mitarbeiter bekommen Prämien für jede Frau, die sie zur Tötung ihres Kindes überreden können. Als Sauerei empfinde ich, daß wir diese Schlachthäuser auch noch… Mehr lesen »

Harald Schlatter
Gast
Harald Schlatter

@ carn Sie verdrehen meine Aussage. Ich habe NICHT behauptet, dass eine befruchtete Eizelle kein Mensch sei und keinerlei Würde und Wert habe. Ich habe gesagt, dass es mir schwer fällt, einer befruchteten Eizelle die gleiche Würde zuzumessen wie einem ausgewachsenen Menschen. Das ist ein Unterschied. Und um zu realisieren, dass die Würde von Menschen durchaus relativ und nicht pauschal unanastbar ist, muss man nicht erst von Schirach lesen oder sich auf einer Invitrofertilisationsklinik genauer umschaeuen. @Werner Holles & Kim Organe werden nur Toten entnommen. Als Todeszeitpunkt, auch bzgl. Ausstellung des Totenscheins, gilt die Feststellung des Hirntodes. Dass der Kreislauf… Mehr lesen »

Simone Janas
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Simone Janas

@Kim: Anonym lässt sich leicht mit Beleidigungen & Verleumdungen um sich werfen, hm? *kopfschüttel*

carn
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carn

@Harald Schlatter „Umgekehrt“ interessiert aber nicht. Eine Gegenseite kann tausendmal irgendetwas blödsinniges erzählen; das macht die eigenen Fehler nicht richtig. „eine befruchtete Eizelle mit einem Menschen gleichzusetzen, was sicherlich genauso ‚Quatsch‘ ist.“ „sicherlich Quatsch“ ist kein Argument. Und dass irgendwer einen Menschenembryo und einen Ziegenembryo nicht auseinanderhalten kann, ändert rein gar nichts an dem was die beiden jeweils sind. Das ist schon wieder so ein Argument, wo ich mich frage, wie man das überhaupt bringen kann, ohne den Fehler selbst zu merken. Wenn irgendwer bei Betrachtung des Nachthimmels nicht erkennt, dass einige der Sterne rote Riesensonnen sind und andere junge,… Mehr lesen »

Werner Olles
Gast
Werner Olles

Liebe Simone, es geht doch weiß Gott nicht um Verurteilung oder gar um „richten“, das wäre vermessen, denn die allermeisten von uns haben selbst genug „Dreck am Stecken“ und daher überhaupt kein Recht andere zu verurteilen. Es geht einzig und allein darum zu überzeugen, daß eine Abtreibung niemals der Weisheit letzter Schluß sein kann. Es gibt heute zahlreiche Initiativen, die Frauen in Notsituationen, die vor einer solchen tiefgreifenden Entscheidung stehen, zu helfen bereit sind. Und vergessen wir nicht, oft sind es die feigen und verantwortungslosen Männer, die ihre Frau oder Freundin zu einem solch grausamen Schritt drängen. Und zu Herrn… Mehr lesen »

Harald Schlatter
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Harald Schlatter

Ein unlösbares Dilemma, biologisch determiniert, solange der Embryo alleine nicht lebensfähig sondern sein Leben von dem Körper der Mutter abhängig ist. Wie will man eine Schwangere zwingen ihren Körper zur Verfügung zu stellen, wenn sie dies partout nicht will? Man kann niemanden zwingen, seinen Körper oder selbst nur Teile davon zur Rettung eines anderen Lebens zur Verfügung zu stellen, noch nicht einmal post mortem. Der Vergleich zur Organspende drängt sich geradezu auf. Interessanterweise sind es oft Konservative, die Schwangerschaftsabbruch als Mord bezeichnen gleichwohl Organspende kategorisch ablehnen. Wer aber Abtreibung mit Mord gleichsetzt, müsste Organspendeverweigerer erst recht als Mörder bezeichnen, da… Mehr lesen »

Werner Olles
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Werner Olles

Liebe Simone, sind die im Mutterleib getöteten Kinder etwa keine Opfer von Gewalt? Was ist denn die Tötung eines völlig wehrlosen und unschuldigen Wesens anderes als nackte Gewalt? Und „gut“ ist eine Abtreibung niemals, sondern immer eine schreckliche Tat. Ich kenne die Schattenseiten nur zu gut, als Ex-Linker habe ich jahrelang Propaganda für Abtreibungen gemacht. Dafür schäme ich mich heute zutiefst. Die Abtreibungsmentalität ist eine Seuche und irgendwann wird man über diese Massenausmordung ähnlich urteilen wie über den Holocaust. Unrecht wird nicht deshalb zu Recht, nur weil es in der durchliberalisierten BRD straffrei ist. Wobei es mir nicht um Strafe… Mehr lesen »

Luther
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Luther

Ich nenne Abtreibung ebenso einen grausamen Mord!niemand kann dazu berechtigen,unsere Gesetzeslage hin oder her-es darf auch nicht so getan werden,als ob eine Frau das allein zu bestimmen hätte,sie hat das Kind auch nicht allein gezeugt!der Staat hätte die Aufgabe dies zu regeln,das Mann und Frau gemeinsam in Ruhe nachdenken(Kinder sind ein wertvolles Gut auch für den Staat)beraten werden ,Hilfe bekommen usw.ebenso sollte die Aufklärung über Elternschaft und beim unverhüteten Sex anfangen(bei Aids wird es ja auch staatlich gefördert) Abtretung aus medizinisch absolut notwendigen Gründen o wegen Vergewaltigung wäre dann aus ethischen Gründen als Tötung zu werden und immer noch eine… Mehr lesen »

Werner Olles
Gast
Werner Olles

Würde gerne noch etwas zu diesem Thema sagen. Eine Abtreibung ist sogar noch grauenvoller als der „gewöhnliche“ Mord. Bei diesem geht es in aller Regel darum, daß einer an das Geld des anderen will oder seine Frau für sich haben will oder es geht um eine Abrechnung. In jedem Fall ist der Verlust einschätzbar. Bei einer Abtreibung ist das nicht der Fall. Hier geht es um die Auslöschung einer Möglichkeit. Dies hat etwas Dämonisches, ja Satanisches an sich. Nicht umsonst beginnt das große Morden mit dem Kindermord von Bethlehem. Was wäre gewesen, wenn die Mütter von Mozart, da Vinci, Goethe… Mehr lesen »

A.B.
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A.B.

Der Mensch ist auch nur ein Tier, Kim!
Nicht mehr und nicht weniger.
Kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross in Ihrer mittelalterlichen Scheinwelt runter.
Im Gegenteil: Für mich haben lebende Tiere sogar mehr Existenzberechtigung und Rechte als ungeborene Zellhaufen im anfänglichen Embryonalzustand.

Werner Olles
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Werner Olles

Was A.B. und Simone Janas hier absondern ist erschreckend. Ich dachte, daß zumindest in konservativen Kreisen die mörderische neofeministische und linksextremistische „Mein Bauch gehört mir“-Parole längst überwunden ist. Hier wird eine Tötung der Schwächsten propagiert, die man nur als ekelhaft und menschenverachtend bezeichnen kann. Mit sogenannten „Frauenrechten“ hat das überhaupt nichts zu tun. Und bei einem ungeborenen Kind von einem „Zellhaufen“ zu reden, ist wohl das Allerletzte. Aber indem man aus einem ungeborenen Menschen einen „Zellhaufen“ macht, kann man natürlich jedes Verbrechen rechtfertigen. Reden Sie einmal mit Frauen, die abgetrieben haben, die allermeisten bedauern diese Entscheidung ihr ganzes Leben lang.… Mehr lesen »

A.B.
Gast
A.B.

Und weiterhin soll eine Frau selber entscheiden, ob sie das Kind haben will oder nicht – im Anfangsstadium.
Und wenn eine Schwangerschaft eine Gefährdung der Mutter darstellt, dann sollte ein Abbruch wohl selbstverständlich sein.
Man muss doch mal auf dem Teppich bleiben und mit Vernunft abwägen.
Und wenn eine 14-jährige Schwangere sich ihre Zukunft nicht verbauen will und antreiben möchte, dann soll sie das gefälligst tuen dürfen.

Kim
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Kim

Das Embryo wird 9 Monate lang zittern und bangen und um sein Leben kämpfen, dass es nicht abgetrieben wird. Das allein ist schon ein Wunder. Hier sollte wirklich viel mehr Aufklärung betrieben werden. Ein Mensch ist Mensch ab der Empfängnis. Ab da hat es Rechte, nämlich geboren zu werden. Dieses Recht hat die werdende Mutter zu akzeptieren. Kein einziger Grund rechtfertigt das Töten eines Ungeborenen im Mutterleib. Eine Mutter, die ihr Ungeborenes Kind tötet, macht aus ihrem Bauch ein lebendiges Grab. Sie wird in ihrem Leben nie mehr wahrhaft glücklich sein. Ist das Kind empfangen, hat die Mutter die Pflicht… Mehr lesen »