(PRIKK) Deutschland wurde in den letzten 48 Stunden von einer Serie von Terrorakten mit augenscheinlich islamischem Hintergrund erschüttert. Vor diesem Hintergrund versammelten sich heute in der Nacht vom 11.3. auf den 12.3. gegen 0.30 Uhr fünf türkische Nationalisten gemeinsam mit dem ehemaligen taz-Mitarbeiter und Holocaust-Relativierer Martin Lejeune vor der Botschaft der Niederlande in Berlin.

Sie provozierten einen Platzverweis, um mit dieser Opferrolle aktuell die türkische Pro-Erdogan Community zu mobilisieren, was ihnen gelang.

Gegen 1.00 Uhr früh kann man zwischen 500 bis 1.000 Unterstützer von Erdogan unter Rufen u.a. von „Allahu Akbar“ ausmachen. Tendenz steigend. Die Mobilisierung nahm innerhalb von wenigen Minuten Momentum an.

Eine sehr bedenkliche Botschaft, die der Staatssicherheit und dem Verfassungsschutz zum Denken geben sollte. Eine ähnlich angespannte und rasch-mobilisierende Lage ist auch in Rotterdam auszumachen, wie Berichte und Videos vom Telegraaf zeigen.

Mittlerweile hat sich ein richtig gehender Auto-Korso mit wehenden Türkei-Fahnen rund um die Botschaft der Niederlande zu Berlin entwickelt. Viele der Fahrzeuge sind Taxis bzw. gehören der gehobenen Luxusklasse an.

Es mutet bizarr an, dass noch immer deutsche Kampfjets und Soldaten in der Türkei stationiert sind.  Sie können rasch zur Geisel werden, Vorschläge aus Kreisen der CSU, die Truppen aus der Türkei abzuziehen, klingen zwar auf dem ersten Blick vernünftig, mit dem Vorschlag diese in Jordanien zu stationieren, hat sich die CSU souverän wieder ins Out geschossen.

Truppen von einer Diktatur in eine andere Diktatur zu verlegen und dies in direkter Grenze zu Israel. Man kann sich fragen, welche Spinner oder Zündler da in der CSU sitzen.

Die deutsche Regierung erweist sich jedenfalls als extrem handlungsunfähig gegenüber Erdogans Erpressungen, Drohungen und Beschimpfungen und lässt diese über sich ergehen. Vielmehr will sie weitere rund 30 „Wahlveranstaltungen“ in Deutschland für den Faschismus und Zerschlagung der Demokratie in der Türkei zulassen.

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