(David Berger) Die Idee kommt aus den USA, genauer von einer der vielen Hochschulen dort. Diese sind dafür bekannt, dass sie die Glaubenssätze der politischen Korrektheit ohne Rücksicht auf die Opfer durchsetzen.

Die Kampagne „Ich bin kein Kostüm“ möchte gegen Verkleidungen vorgehen, die politisch nicht korrekt sind. In Deutschland wird sie nun von der Linkspartei, der Amadeu-Antonio-Stiftung und einigen Antidsikriminierungsstellen übernommen, das heißt auch teilweise aus Steuergeldern finanziert.

Sie ist zunächst auf den Karneval ausgerichtet – dort sollen in Zukunft keine Indianer, Menschen in Burka oder schwarz bemalte Gesichter mehr zu sehen sein. Grund: dies ziehe den Islam, die Hautfarbe oder das tragische Schicksal der Indianer ins Lächerliche.

Aber auch Männer, die sich als Frauen verkleiden, darf es nicht mehr geben.

Denn: „Auch Menschen, die sich als Trans_Frauen*, im Karneval verkleiden, sind sich der stigmatisierenden Wirkung ihrer Kostümierungen wohl in den seltensten Fällen bewusst. Die Kostüme stärken Stereotype, die Ungleichbehandlungen rechtfertigen, jedes Jahr aufs Neue.“

Was für den Karneval gilt, wo man schon mal 3 gerade sein lässt, müsste ja noch vielmehr für das Alltagsleben gelten.

Ist es Zufall, dass der Übeltäter auf dem Plakat gewisse Ähnlichkeiten mit Conchita Wurst hat? War diese Kunstfigur gar eine einzige Diskriminierungsaktion, auf die alle hereingefallen sind – und sich dabei noch besonders tolerant und multikulti fühlten?

Und was ist mit dem regierenden Bürgermeister Berlins Müller (SPD), der im Wahlkampf einen als Frau verkleideten Mann („Nina Queer“) für seine Sache aufbot?

Und inwiefern verstößt etwa Facebook gegen seine eigenen Gemeinschaftsrichtlinien, wenn es dort möglich ist, dass dort etwa ein Matthias Reetz als „Margot Schlänske“ auftritt?

Erstaunlicherweise spielen sich gerade in Berlin diese Damendarsteller immer wieder als die Wächter über politische Korrektheit auf. Sie wollen allen vorschreiben, wie sie zu denken und zu reden haben. Insofern sind sie den Kahanes dieser Republik nicht nur optisch, sondern auch mental sehr ähnlich …

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Foto: © PR

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Hairbert
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Hairbert

Mir tun die Menschen leid, die jeden Morgen als Malocher verkleidet zur Arbeit aufbrechen und dann noch zum Narren gemacht werden indem sie sich – von ihren Steuergeldern finanziert! – so einen PC-Müll entgegen halten lassen müssen.

Wolfgang Mackowiak
Gast
Wolfgang Mackowiak

Demnächst sehen wir dann nur noch Damen im Kostüm und Herren im Anzug: Karnevalisten, die sich als Karnevalisten aus der Zukunft verkleidet haben.

trackback

[…] einen zeigt Berger anhand der aktuellen Plakate der Linken zum Kölner Karneval nach, wie sehr Conchita Wurst […]

alexBNA
Gast
alexBNA

Höchst eigenartig. Aber das die Chefin der o.g. Stiftung eine Stasi-Vergangenheit als „IM Victoria“ hat, das ist offenbar normal. (Quelle: Wikipedia, Tagesspiegel v. 13.12.16)

Rainer Braus
Gast

Und was ist mit Frauen, die sich als Männer verkleiden?

Martin
Gast
Martin

Das ist meine Hoffnung. Vermutlich ist es mit allen Trends und Bewegungen so: Erst entstehen sie in den USA, dann kommen sie mit Verzögerung zu uns.
Deshalb hoffe ich, dass die Trump-Bewegung oder AltRight-Bewegung auch bei uns stark wird.

cosima1883
Gast

Das letzte Mal, als man es als politisch unkorrrekt Empfand, dass sich ein Mann als frau verkleidet war im Karneval zu Köln und zwar im Jahr 1938 als die Nazis verboten, dass die „Jungfrau“ von einem Mann dargestellt wurde. Den Job machte dann eine Frau bis 1945. Die Parameter ändern sich, die Methoden nicht!

Hans-Ullrich Hendriks
Gast

Nur 3 gerade? Ist die Fünf nicht mehr zeitgemäß oder politisch unkorrekt?
Fake News?
Da schlägts doch 13 1/2 und dem Faß den Boden ins Gesicht!
Finger weg von den Deutschen Redensarten!
Journalistische Freiheit hin oder her!

Andreas
Gast
Andreas

Könnte dann das Merkel endlich ihr Kostüm ablegen? Ich will endlich wissen, wer sich darunter versteckt!

Axel Robert Göhring
Gast

Was ist mit Mary? Was mit Olivia Jones?

truckeropa66
Gast

Das ist alles nur Ablenkungstheater, wird Bewußt nach vorne gestellt, um der Masse irgendwas für wichtig vor zu gauckeln und von den eigentlichen Problemen abzulenken. Wer die Zeit hat sich über so etwas Ernsthsft Gedanken zu machen, dem geht es immer noch zu gut!