..

Tapfer im Nirgendwo

Es ist einfach nur eine Farce. Jahrelang trieb ein Judenhasser vor dem Kölner Dom mit einer Installation sein Unwesen. Er verharmloste dort täglich den Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Volkes als „Volks-Widerstand“ und relativierte sogar den Holocaust. Jetzt, nachdem der Judenhasser gestorben ist, soll seine judenfeindliche Installation in einem Kölner Museum verwahrt werden. Besonders unter Juden ist diese Entscheidung hoch umstritten. Was macht Köln? Die Karl Rahner Akademie lädt zu einer Podiumsdiskussion, bei der kein einziger Jude auf dem Podium sitzt und legt die Veranstaltung zudem auf den höchsten Feiertag im Judentum, damit auch ja kein Jude im Publikum sitzt! Bei dem Umgang mit Judenhass würden Juden vermutlich nur stören. Aber der Reihe nach:

Jahrelang wurde vor dem Kölner Dom ein Infostand betrieben, für den der Betreiber keine Platzgebühr entrichten musste, obwohl es bis zu einer Stunde dauerte, bis der Stand auf- und abgebaut war und Werbung in eigener politischer…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.898 weitere Wörter