(David Berger) Die katastrophalen Wahlergebnisse für die Union in Mecklenburg Vorpommern und Berlin sorgen dafür, dass sich vermehrt Stimmen zu Wort melden, für die die politische Tugend der Klugheit über ideologischen Verkrampfungen steht. Und eine vorsichtige Annäherungd er CDU an die AfD fordern.

Mit zu ihnen gehört die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann.

In einem Exklusivinterview mit der Huffington Post Deutschland ließ sie heute wissen, die CDU müsse in Zukunft schon erwägen, welche Machtoptionen sie überhaupt noch habe und dabei scheuklappenfrei über eine Koalition mit der AfD nachdenken:

„Die CDU muss sich in Zukunft die Frage stellen, welche Machtoptionen sie hat. Vielleicht nicht heute oder morgen, aber für immer und ewig kann die Union eine Koalition mit der AfD auf Landes- und Bundesebene nicht ausschließen. Wenn jemand alles ausschließt, ignoriert er auch die Anhänger und Wähler der AfD.“

Bereits gestern hatte der „Berliner Kreis“ der CDU die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin hart kritisiert:

„Es ist offenkundig, dass die Zuwanderungspolitik der Bundesregierung wesentlich den Ausgang der Wahlen und das schlechte Abschneiden der CDU beeinflusst hat.“

Und dabei bemerkt das Papier auch: „Der Vorhalt, konservative Wähler hätten ohnehin keine Alternative zur CDU, hat sich als eine gefährliche Fehleinschätzung erwiesen.“ Zwar fordert das Papier des Kreises eine klare Abgrenzung der CDU von der AfD, möchte aber zugleich die Grundlagen für einen Dialog mit der liberalkonservativen Partei.

Den Hintergrund des Stimmungswechsels bilden die katastrophalen Wahlergebnisse der letzten Wochen und die Angst vor den Bundestagswahlen: Bellmann hält sogar ein Ergebnis von unter 30 Prozent für die CDU für möglich, wenn in der Flüchtlingspolitik keine einschneidende Kurskorrektur stattfindet.

Dazu gehören auch zeitweise radikale Grenzschließungen:

“Die Erklärung des Berliner Kreises ist ein Signal an die Kanzlerin, dass wir nach ihrer verbalen Kehrtwende weitere Taten erwarten. Dazu zählt ein klares Bekenntnis, die deutschen Binnengrenzen sichern zu wollen. Illegaler Einwanderer oder Menschen ohne Identitätsnachweis sind an der Grenze zurückzuweisen, notfalls ist diese zu schließen. Das mag die Freizügigkeit Europas hemmen und die Deutschen werden mehr Zeit zur Passkontrolle an der Grenze einplanen müssen. Aber unsere Sicherheit sollte uns das wert sein.“

Sollte die CDU hier nicht rasch zu energischen Maßnahmen greifen, könnte die AfD in nicht wenigen Bundesländern an die 20 % -Marke heranrücken.

***

Foto: Veronika Bellmann CDU (c) Fotos: DBT/ von Saldern, Berlin

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Hajo
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Hajo

Merkel ist immer mehr nach links gerückt, was ja ihrem Wesen gleichkommt und somit hat sie Freiraum für die neue konservative Partei geschaffen und diese wird im Prinzip alle Konservativen aus allen Parteien aufsammeln und vereinen und demzufolge ist beim Linkstrend Sand im Getriebe und ihre steigende Tendenz gestoppt und es sieht ganz dannach aus, als ob eine Trendwende erfolgt.

F.Feld
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F.Feld

Frau Bellmann ist schon häufiger durch kluge und verantwortungsvolle Gedanken aufgefallen!
Das ist inzwischen aber in der Döner-party ein Alleibstellungsmerkmal.

Jürgen G.
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Jürgen G.

Ihr könnt wählen 🇩🇪was ihr wollt, ihr bekommt mit Sicherheit noch einmal die Merkel. 🤥Entweder als Kanzlerin oder, wenn sich Martins 🤡Traum erfüllt, als Vize. 👹😱🤢

maru v.
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maru v.

NEIN! Keine Koalition mit der CDU. Wenn man merkt, daß man ein totes Pferd reitet, muß man absteigen und ein frisches Pferd nehmen. Wenn aber das frische Pferd das, was grad krepiert, mit durchscheppen soll, ist die Frische aufgrund der Altlast auch ganz schnell dahin.

Den Gipfel fand ich die Formulierung „radikale Grenzschließungen“ von diesem Miss-Germany-Verschnitt. Die Sprache verrät welch Geistes Kind sie ist. Für diese Leute vom Hofstaat Merkel ist etwas völlig Normales wie eine Grenzschließung „radikal“. Genauso gut könnte man die Schulpflicht als „radikale“ Maßnahmen verkaufen. Oder mal was ganz Verrücktes – die Besteuerung des Staatsvolks. Voll radikal, ey!

Antigone
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Antigone

Da viele Wähler leider behämmert sind und den Medien die Verteufelung der AFD glauben, bin auch schon gerügt worden weil ich die AFD empfehle, werden viele auch CDU wählen, schon in Kirchenkreisen wird das eingehämmert. Da es ein Wunder wäre, wenn die AFD 51 Prozent bekommt, müssen wir uns mit der Tatsache abfinden, wenn Merkel auch noch wieder gewählt wird und die Wähler nicht woanders ihr Kreuz in Sachen Kanzler machen, wird es eine Pateiblockade der Einheitsparteien gegen die AFD geben. Da aber in der CDU noch einige Konservative Mitglieder sind und keine Karriere Tussies wie Klöckner und Co. und… Mehr lesen »

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Alfred Opitz
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Jetzt servieren Sie uns schöne Frauen….
Als ob wir darauf hereinfallen !!!!
Frau Petry…..das ist keine Konkurrenz….!!!!!!
CDU ….. ES IST AUS ….OK. ..??????

Alfred Opitz
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Liebe Parteifreunde …!!!!!
Solltet Ihr Euch auch nur geringfügig der CDU SPD ODER GRÜNE annähern bin ich der ERSTE. der sich von Euch abwendet….
Dann wird ganz sicher eine Partei entstehen die sich besser durchsetzt….
Und ich bin sicher….Dann folgen mir noch viel mehr….
FRAU PETRY….EIN APELL AN SIE….TUN SIE ES NICHT. ..!!!!!
SIE SIND NICHT VON DENEN ABHÄNGIG…!!!!
MERKT IHR ES SCHON….DIE DRECKSPARTEIEN BRAUCHEN EUCH…!!!!!!!
IHR SCHAFFT DAS GANZ ALLEINE…WIR SIND DABEI…!!!!!
VERLIERT NICHT WIEDER ALLES…!! WAS IHR ERKÄMPFT HABT…!!!!!
Zeigt uns was Treue zum Volk ist….Dann zeigen wir es auch…!!!!!

Ralf Strässer
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Ralf Strässer

Sehen Sie? Es fängt ganz simpel direkt hier schon an: das Parteiliche.
Es gibt indifferente Zeiten für Zuordnungen – unsere Gegenwart gehört nicht dazu. Jede Entscheidung hat jetzt existenzielle Bedeutung. Wozu man sich nicht bekennen kann, dass muss man verleugnen. Das mag manchen und auch Sie wie mich traurig stimmen, aber Andreas Hofer ist hingerichtet worden. Die Seiten sind zugewiesen, auf denen man kämpfen kann – ohne zu müssen!

Marko Schreiber
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Marko Schreiber

Na, es geht doch – aber für 2017 befürchte ich, wird die CDU erst mal in die Opposition und das Land durch rot-rot-grün ins Chaos gehen müssen. Bei den darauf folgenden Wahlen wird die CDU dann darum bitten, als Juniorpartner eine Koalition mit der neuen Volkspartei AfD eingehen zu dürfen

john.bell
Gast
john.bell

ich befürchte, dass durch die parteiliche verortung des david berger dieses wunderbar freidenkerische Forum verkommt zu einer plattform einer manipulativ- tendenziösen vorbereitung einer cdu – afd -allianz. warum hat eigentlich frau merkel keine angst vor dem islam? wohl, weil sie ihn für einen abrahamitischen monotheismus „strong“ hält – im gegensatz zum monotheistischen „light“- format „christentum“- also essenziell sind beide das gleiche, sprich wesensverwandt, „bruderreligion“. herr berger: die religion ist das problem, nicht der islam.

thombar
Gast
thombar

was hat welches gewicht? „Es ist offenkundig, dass die Zuwanderungspolitik der Bundesregierung wesentlich den Ausgang der Wahlen und das schlechte Abschneiden der CDU beeinflusst hat.“ ist die tatsache das etwas die wahlen nachteilig beeinflusst hat wichtiger als die tatsache (hier: die zuwanderungspolitik der cdu) an sich? parteipolitische nabelschau, und damit business as usual. die altparteien lernen es nicht mehr! ich bin dafür das alle altparteien in einem komplett verspiegelten saal tagen. da können dann die damen und herren sich rundum selbst betrachten, den einen oder anderen fleck im make-up retuschieren, die eigene larmoyanz pflegen…. haltet schon mal plätze für die… Mehr lesen »