(David Berger) Spätestens seit dem durch eine Ex-Stasi-Informantin unterstützen Kampf des Bundesjustizministers um politisch gesäuberte soziale Netzwerke, den nun auch die„Europäische Kommission“ aufgenommen hat, ist es wieder ganz groß in Mode: Denunzieren!

Das dachte sich auch ein eifriger SPD-Politiker. Björn Uhde heißt er und bezeichnet sich auf seinem Twitteraccount als Pressereferent der SPD Segeberg und Herausgeber von „Deine SPD“ .

Gestern twitterte Herr Uhde das „Hanseatische Wein- und Sekt-Kontor“ (Hawesko) an und meldete dort einen der Mitarbeiter des Kontor. Der auch sonst publizistisch tätige Sozialdemokrat schrieb:

„Einer Ihrer Kollegen verteidigt AfD und Hetze über Flüchtlinge auf meinem FB-Profil – während einer SAP-Schulung. Das OK f. Sie?“

Die Zuständigen des politisch neutralen Unternehmens kennen sich aber offensichtlich mit unserem Rechtsstaat besser aus als der SPD-Politiker. Die erteilten diesem nämlich eine kurze, aber treffende Nachhilfetsunde in Sachen Meinunsgfreiheit:

Sehr geehrter Herr @bjoernuhde. Vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte beachten Sie unsere Stellungnahme im Anhang pic.twitter.com/JEWynuYwUd

Sektkontor