Eine Krankheit macht bei queeren Guthomos, bei Antisemiten und Linksgrünen die Runde: die Bergerphobie. Einmal pro Monat publiziere ich ab sofort hier die vielsagendsten Mails, Blogbeiträge, Facebook- und Twittersprüche. Übrigens bewusst immer solche, die – trotz Beschwerden – nicht von den sozialen Netzwerken entfernt wurden.

Als gestern der „Lesben- und Schwulenverband Deutschland“ (LSVD)  ganz stolz twitterte, dass er sich an der äußerst problematischen Kampagne gegen hate-speech beteiligt, fragte ich mich schon, was das soll. Und richtete auch einen Denkanstoß an die Pressesprecherin des Verbandes, der aber – wie bei vielen Anfragen dort üblich – unbeantwortet geblieben ist.

LSVD gegen hatespeech

Erst später kam mir eine Idee, warum sich der LSVD so sehr gegen Hate-Speech engagieren möchte. Mir fielen nämlich viele Kommentare, mails und Nachrichten ein, die mich fast täglich erreichen.

Bis auf eine Ausnahme stammen alle hier geposteten Texte von schwulen Männer oder männlichen Damendarstellern aus der queeren Szene. Fangen wir am besten gleich mal mit was richtig Derbem an. Ausgangspunkt der Erregungserektionen und folgenden Entladungen war hier die Tatsache, dass ich der Einladung der Christdemokraten für das Lebensrecht (CDL) in die Landeszentrale der Berliner CDU gefolgt war, um dort einen Vortrag über Genderideologie und Zensur zu halten. Die Veranstaltung konnte dann nur unter starkem Polizeischutz stattfinden.

prolife

drohung bork

fickfehler abreibung

Gerne greift man auch mal unter die Gürtellinie und bestätigt damit das Urteil der Phallusfixiertheit homosexueller Männer (sog. Sizequeens). Die widersprüchlichen Angaben zu Penislängen lassen allerdings die Realität weiterhin rätselhaft bleiben, so dass ich mit weiteren Kommentaren in die eine oder andere Richtung rechne. Der erste Kommentar stammt übrigens von dem Chef eines Verlags, der sich auf queere und pädophile Literatur spezialisiert hat. Was zeigt, dass Joachim Bartholomae sonst eigentlich viel Verständnis für kleine (allerdings wohl noch unbehaarte) Penise hat …

volksverhetzer

Der zweite Text zur Frage der Pensigröße gehört mit auf die vorderen Plätze – er stammt von einem besonders fanatischen Atheisten und Homoaktivisten.

tammoxsche 2

 

Aber auch Antisemiten und Islamisten melden sich öfter zu Wort – was bei meinem sehr jüdisch klingenden Namen nun auch unausweichlich ist und in Deutschland ja irgendwie als rotes oder braunes (national-)sozialistisches Brauchtum gilt.

Beide Kommentare reagierten auf mein Plädoyer, dass es Zeit ist, dass man den durch Islamisten verfolgten Christen und Juden mehr Aufmerksamkeit schenkt. Der zweite von einem mit der Türkeifahne geschmückten Twitterprofil fordert daraufhin, Islamkritikern „das Existenzrecht zu entziehen“

Antisemitismus DB

Hatekommentar httpstwitter.(punkt)commiray9621

Gewaltdrohungen und eigenartige Kooperationsversuche Homosexueller mit der Ex-Stasi-Frau Kahane gab es auch im Anschluss an meine Kritik an den Orlando-Betroffenheitserklärungen, die vor Masochismus dem Islam gegenüber nur so strotzen. Mein Beitrag „Ihr seid nicht Orlando!“ rief u.a. folgende Reaktionen hervor.

hannelore thyssen

Die Nachricht und das dazugehörige Profil zeigen sehr schön, wie sinnvoll es ist, auch von Damendarstellerinnen zu verlangen, dass sie auf Facebook mit ihrem Echtnamen auftreten! Auch bei den zwei nächsten Beispielen mit konkreten Drohungen spielen Damendarsteller wieder eine große Rolle

Orlando 1

Orlando1a

Von Facebook gesperrt wurden übrigens nicht die (von mehreren gemeldeten) Hass-Kommentatoren, sondern der Gehasste

Margot Schlönske (s.o.) brüstete sich damit, dass sie an dieser Sperrung mitgewirkt habe. Sie scheint aber nicht alleine, auch andere wollen etwas von dem Verdienstkuchen abhaben. So etwa das lustige Dreigestirn, das sich hier eingefunden hat. Womit sich der emsige Matthias Gerschwitz sonst beschäftigt, kann man übrigens hier finden: „Endlich mal was Positives“

Gerschwitz BednarzKahane

© Alle Screenshots wurden auf öffentlich zugänglichen Seiten gemacht!