Bei öffentlichen Versammlungen von Syrern in Deutschland kam es bislang immer wieder zu „Allahu Akbar“-Rufen, nun auch wieder bei einem Auftritt von Ahmed al-Scharaa, der auch unter dem Namen Abu Mohammed al-Jolani bekannt ist, in Berlin. Da stellt sich doch die Frage, warum die Syrer in Deutschland jetzt nicht nach Hause fahren, wenn sie ihn doch so sehr lieben?
Al-Kaida-Terrorist al-Jolani trifft in Berlin syrische Siedler in Deutschland. pic.twitter.com/87k1yIqwhQ
— Emrah Erken 🔥🎺 (@AtticusJazz) March 30, 2026
Ahmed al-Scharaa ist ein syrischer Akteur, der zuvor als führende Figur der Gruppe Hayat Tahrir al-Sham auftrat. Diese Organisation ging aus der al-Nusra-Front hervor, die mit al-Qaida verbunden war. In Deutschland leben mehrere hunderttausend Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit. Ein Teil dieser Personen kam seit 2015 im Zuge des syrischen Bürgerkriegs nach Deutschland. Viele verfügen über unterschiedliche Aufenthaltsstatus, darunter Asyl, subsidiären Schutz oder andere Formen des Aufenthaltsrechts.
Allahua Akbar Rufe in Deutschland beim freudigen Begrüßen des Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa
Dazu unser Tweet des Tages von Birgit Kelle: „Allahua Akbar Rufe in Deutschland beim freudigen Begrüßen des Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, besser bekannt unter seinem dschihadistischen Kämpfernamen Abu Mohammed al-Jolani. Stellt sich die Frage, warum die Syrer in Deutschland jetzt nicht nach Hause fahren, wenn sie ihn doch so sehr lieben?“
Allahua Akbar Rufe in Deutschland beim freudigen Begrüßen des Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, besser bekannt unter seinem dschihadistischen Kämpfernamen Abu Mohammed al-Jolani.
Stellt sich die Frage, warum die Syrer in Deutschland jetzt nicht nach Hause fahren, wenn sie ihn… https://t.co/PxoHdG3QvG— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) March 30, 2026
Allahu akbar-Rufe und Christenverfolgung
Weltweit ist der Ruf „Allahu akbar“ das letzte, was Christen, die von Muslimen zu Tausenden ermordet werden, hören. Mehrere christliche Organisationen haben daher im Vorfeld des Besuches von Merz gefordert, sich in der Syrienpolitik klar und aktiv für Religionsfreiheit einzusetzen. Anlass sind politische Veränderungen in Syrien sowie die anhaltend schwierige Lage religiöser Minderheiten, insbesondere von Christen. Die Organisationen weisen darauf hin, dass es weiterhin Berichte über extreme Gewalt, v.a. gegen Christen, Diskriminierung und Einschränkungen der Religionsausübung gibt. Gleichzeitig bestehen Zweifel daran, ob Zusicherungen der neuen syrischen Führung zum Schutz aller Bevölkerungsgruppen tatsächlich umgesetzt werden. Deutschland könnte seinen politischen Einfluss nutzen und mögliche Kooperationen oder Hilfen an konkrete Bedingungen knüpfen, eben den Schutz der syrischen Christen vor der Gewalt fanatischer Muslime.
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