Dienstag, 24. Februar 2026

Schwere Plagiatsvorwürfe gegen Chefethikerin der Corona-Diktatur A. Buyx

(David Berger) Ein aktuell veröffentlichtes Gutachten erhebt gegen die frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, schwerwiegende Plagiatsvorwürfe in ihrer medizinischen Dissertation aus dem Jahr 2005. Buyx galt als die Stimme einer gleichgeschalteten Ethik, die die totalitären, gesundheitsgefährdeten Maßnahmen schönredete.

Laut dem Gutachten von Dr. Stefan Weber soll die Arbeit mindestens 73 Stellen mit Text- oder Quellenplagiaten enthalten. Diese Einschätzung basiert auf softwaregestützten Analysen von Textähnlichkeiten, identischen Zitierfehlern und strukturellen Parallelen zu anderen Dissertationen. Die Universität Münster hat bislang keine abschließende Stellungnahme abgegeben.

Das Plagiatsgutachten stellt nicht nur einzelne Formfehler fest, sondern spricht in seiner Gesamtbeurteilung von Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis und einem „schwerwiegenden Plagiatsverdacht“. Sollte sich dies in einem formalen Verfahren bestätigen, wäre Buyx nach früheren Fällen wie jenem von Annette Schavan und Mario Voigt eine weitere prominente Persönlichkeit, die ihren akademischen Grad verlieren könnte.

Die Obermoralisiererin in der Corona-Debatte

Die Vorwürfe treffen Buyx nicht nur als Wissenschaftlerin, sondern als zentrale Stimme in der öffentlichen Debatte während der Corona-Pandemie. Von 2020 bis April 2024 leitete Buyx den Deutschen Ethikrat und prägte – zusammen mit anderen „Experten“ – maßgeblich die angeblich moralische Legitimation für politische Entscheidungen. In Fernsehauftritten und Interviews sprach sie sich wiederholt für Impfungen gegen COVID-19, darunter auch für Kinder, aus und unterstrich die individuelle und gesellschaftliche Verantwortung zur Impfung.

Es ist kein Geheimnis, dass der Ethikrat unter ihrer Führung eine überwiegend zustimmende Rolle gegenüber gefährlichen und unethischen staatlichen Maßnahmen spielte und bewusst unterließ, die gesellschaftlichen und psychischen Folgen von Lockdowns oder Schulschließungen differenziert zu beleuchten. Kritische Stimmen und mögliche Nebenwirkungen der Maßnahmen wurden verschwiegen oder lächerlich gemacht und sozial geächtet – ein Vorgehen, dessen Folgen noch Generationen werden tragen müssen.

Formal verfügt der Deutsche Ethikrat zwar über keinerlei Entscheidungsgewalt, dennoch übten seine Stellungnahmen in der Corona-Hysterie erheblichen gesellschaftlichen Einfluss aus. Unter Buyx formulierte Empfehlungen wurden in politischen Debatten oft als moralischer Maßstab herangezogen – und trugen damit dazu bei, die Richtung der Corona-Politik mitzubestimmen, ob bei Impfstrategien, Kontaktbeschränkungen oder Priorisierungsfragen im Gesundheitswesen.

War das alles Absicht?

Nicht genug, dass sich inzwischen zahlreiche, mit der Moralkeule vorgetragenen Einschätzungen Buyxs als Falschaussagen erwiesen haben, nun kommt noch dazu, dass die Obermoralisiererin der Republik selbst schwerwiegenden wissenschaftlichen Vorwürfen gegenübersteht. Auch stellt sich – nicht zuletzt aufgrund der Enthüllungen der Epstein-Files – die Frage, wie es kommen konnte, dass ausgerechnet korrupte, unfähige und alles andere als ethisch hochstehende Personen die verlogene, teilweise schwer kriminelle, tödliche und gesundheitsgefährliche Politik der Corona-Zeit bestimmten.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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