(David Berger) In der von einem CDU-Bürgermeister regierten Hauptstadt haben die Einbürgerungszahlen in den vergangenen zwei Jahren eine dramatische Entwicklung genommen: Fast 38 000 Menschen erhielten 2025 die deutsche Staatsbürgerschaft, rund viermal so viele wie noch vor zwei Jahren. Eine Entwicklung, die die Mainstreammedien feiern, die aber mehr als bedenklich ist.
Zwischen Januar und Mitte Dezember wurden in Berlin bereits 37 877 Einbürgerungen vollzogen, Tendenz steigend. Für das Gesamtjahr rechnet das Landesamt für Einwanderung (LEA) mit knapp 39 000 Fällen – ein massiver Anstieg im Vergleich zu 2024, als lediglich etwa 21 800 Menschen eingebürgert wurden.
Während die Behörden den Anstieg offiziell auf die schnellere Bearbeitung digitaler Anträge und eine gesetzliche Reform zurückführen, die die erforderliche Aufenthaltszeit verkürzt hat, sehen Insider darin eher Symptome eines völlig überforderten Systems.
Kritik an „Turbo-Einbürgerung“ und digitalem Verfahren
Schon im Bundesgebiet führt die Diskussion über „Turbo-Einbürgerungen“ zu Debatten: Politiker aus Union und AfD warnen, dass ein zu schneller und weitgehend digitalisierter Prozess die notwendige Tiefe der Prüfung gefährde und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht ausreichend Rechnung trage.
Auch Berichte über zunehmende Klagen gegen lange Wartezeiten und mögliche Verfahrenslücken schüren Unsicherheit darüber, ob alle Einbürgerungen mit der erforderlichen Sorgfalt stattfinden.
Kaum bestreitbar ist, dass bei dieser schieren Masse an neuen Staatsbürgern die tatsächliche Integration zu kurz kommt. Die Verkürzung der Aufenthaltszeiten von acht auf fünf Jahre könnte zwar rechtlich legitim sein, doch darf sie nicht dazu führen, dass Sprachkenntnisse, wirtschaftliche Stabilität oder gesellschaftliche Teilhabe hinter bloße Zahlenziele zurücktreten.
Importierte Kriminalität
Zudem wird befürchtet, dass die Digitalisierung des Verfahrens Schlupflöcher bietet – etwa durch Betrug bei Sprach- oder Kenntnisnachweisen –, was Zweifel an der Legitimität einzelner Einbürgerungen schürt.
Betrug, Grundgesetzwidrigkeit, Verlust unserer Identität usw. scheinen bei den Politikern, die ihre globalistische Open Border-Ideologie über das Wohl der eigenen Bevölkerung stellen, freilich keine Rolle zu spielen. Statt nun schnell zu handeln und diesen falsche Eindrücke weckenden Trend zu stoppen, setzen sie genau auf diese Fehleinschätzungen, etwa wenn es darum geht, die explodierende importierte Kriminalität in den Statistiken zu verschleiern.
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