Montag, 22. Juli 2024

Türken übers Ruhrgebiet: „Nur noch Ausländer als Nachbarn. Ist leider so.“

(David Berger) Ohne hier neue Stereotype bedienen zu wollen, eine Sache fällt mir spätestens seit der Corona-Hysterie immer wieder auf: Menschen mit Migrationshintergrund, die hier schon länger leben, haben meist eine realistischere Wahrnehmung dessen, was in Deutschland passiert als die Indigenen selbst. Oder sie trauen sich vielleicht auch nur, diese klar auszusprechen…

So wie diese beiden hier:

Türken übers Ruhrgebiet: „Nur noch Ausländer als Nachbarn. Ist leider so.“ pic.twitter.com/EzKi9UWtp9

— Miró (@unblogd) June 18, 2024

Ich bin doch nicht aus der islamischen Welt geflohen, um …

Hinter diese Aussagen steckt natürlich auch die berechtigte Sorge mit den kriminellen Illegalen, die die offenen Grenzen Merkels geradezu magisch angezogen haben, in einen Topf geworfen zu werden.

Und immer wieder hört man auch Sätze wie diese: „Wir sind doch nicht aus dem Iran geflohen, um jetzt hier auch lauter Kopftücher zu sehen“. Oder: „Ich war so froh, den Islam, der mir den Tod gewünscht hat, hinter mir zu lassen und jetzt gratulieren deutsche Politiker uns zum Opferfest. Ist Deutschland nicht ein säkularer Staat?“

Und noch eine Erfahrung, die ich vor kurzem machen konnte: Als ich auch in meinem Bekanntenkreis (über den Whatsapp-Status und Instagram) darüber berichtete, dass ich Mitglied bei der AfD geworden bin, kamen die meisten Glückwünsche und Solidaritätsbekundungen ausgerechnet von Bekannten und Freunden mit Migrationshintergrund und homosexuellen Bekannten, die sich besonders oft als Fans von  Alice Weidel outen.

Auch Ausländerinnen haben Frauenrechte!

Und das gilt auch für andere Bereiche, die von Faeser & Co ganz bewusst unter den Teppich gekehrt werden:

🔊 „Warum sind es immer die gleichen Männer? Ich bin Ausländerin, aber warum ist mir das noch nie von einem Deutschen passiert?“

Man fragt sich auch, wo der Aufschrei der Feministen bleibt. pic.twitter.com/4v4qFWrptP

— Miró (@unblogd) June 19, 2024

Migranten vs. Deutsche auf Sylt

Update 21.06.24: Auch Nicolai Binner hat sich dazu seine Gedanken gemacht

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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