Mittwoch, 24. April 2024

Theodor Shitstorm: „Wir sind alle, alle, alle gegen Nazis“

Nur im „kollektiven „Gesichtzeigen“ gegen den modernen Teufel AfD“ entstehe „für Momente wieder so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl: zwischen den „Omas gegen Rechts“ und den Palästinensern mit ihren „israelkritischen“ Transparenten, der grünen Beamtenfamilie aus dem Speckgürtel und den vermummten Antifa-Schlägern, der biederen Kirchenfrau und dem queeren LGBTQ-Aktivisten“.

Ein berauschendes, „Wir sind mehr“-Gefühl gerade für jene Personen, die sich sonst als diskriminierte Opfer verstehen. So Oliver Zimski in einem aktuellen Beitrag, der das Lied „Wir sind alle gegen Nazis“ des Duos Theodor Shitstorm vorstellt und kommentiert.

Ironie und Subversion

Zimski dazu weiter:

„Wir sind am Ende, die Liebe ist vorbei“, lautet die erste Strophe, und es lohnt sich, auch die Anfänge der anderen Strophen zu zitieren: „2. Unsere Band ist am Ende, uns fällt nichts mehr ein“, 3. „Unser Land ist am Ende, die Lichter gehen aus“, 4. „Unsere Welt ist am Ende, der Meeresspiegel steigt“.

Der Refrain lautet: „Und dennoch und trotzdem, nach all der verlorenen Zeit, gibt’s doch eines, das uns bleibt: Wir sind alle gegen Nazis, alle gegen Nazis, alle gegen Nazis!“ Auch hier fällt es schwer, keine Ironie und Subversion zu erkennen, zumal sich als Sänger der Regisseur Dietrich Brüggemann betätigt, der 2021 aus Protest gegen die Coronamaßnahmen der Bundesregierung die Aktion #allesdichtmachen initiierte.

Massenhysterie

„Wir sind alle gegen Nazis“ ist ein Schlüsselsatz zum Verständnis der gegenwärtigen, bisher nicht enden wollenden Massenhysterie.

In einem Land, das gerade in allen erdenklichen Bereichen mit Volldampf gegen die Wand gefahren wird, das in unzählige Parallel- und Gegengesellschaften gespalten ist – und zwar durch die Politik genau derjenigen, die tagtäglich mit Krokodilstränen die „Spaltung der Gesellschaft“ und den fehlenden „Zusammenhalt“ beklagen –, gibt es kaum noch Verbindendes über die unterschiedlichen Milieus, die ethnischen, religiösen und sozialen Trennungslinien sowie die politischen Schützengräben hinweg.

Das merkt mittlerweile jeder in seinem konkreten Alltag, sogar die notorischen Schönfärber oder die vorsätzlich Blinden und Tauben. Doch da die Ampel-Regierung und die sie tragenden politischen Kräfte zwar untereinander zerstritten, aber gleichzeitig unfähig zu Selbstreflexion oder gar Umkehr sind, brauchen sie dringend einen Schuldigen für die allgemeine Misere.“

Mehr dazu lesen Sie hier: AchGut

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PP-Redaktion
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