(David Berger) Misogynie, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Lesben- und Transgenderfeindlichkeit, Antifeminismus, Biologismus, Queer- und Linkenbashing, Ageism, Lookism, Virilismus und Antisemitismus warf mir schon 2012 die taz in einem Artikel vor, der geradezu exemplarisch steht für das, was man dort unter Journalismus versteht.

Mit zur Entstehungsgeschichte dieses Blogs hat ganz entscheidend meine Entlassung als Chefredakteur des „Männer“-Magazins beigetragen. Gab sie mir doch die Möglichkeit nach der Beschäftigung mit solch wichtigen Dingen wie Pflegeserien für Männerbärte oder Hochglanz-Coffetablebooks, die sich der us-amerikanischen Männerphotographie widmen, mich wieder ernsthafteren Dingen zuzuwenden.

Satire über Jens Spahn unerwünscht

Selbst die wenigen Seiten, die ich im Magazin für politische Fragen (wie zB.: „Ist der Islam eine Gefahr für homosexuelle Männer?“ – oder eine Satire über Jens Spahn (auf dem Foto mit ihm im Partnerlook), die diesen veranlasste, meinen Chef anzurufen, der mich deshalb rügen sollte) freischaufeln konnte, waren mir zum Verhängnis geworden. Kurz nach der Bekanntgabe meiner Entlassung erschien der Artikel einer Dame (Stephanie Kuhnen), mit der ich noch kurz zuvor eine ganze Woche auf einer Pressreise verbrachte – ohne dass sie den Mut fand, mit mir in irgendeiner Weise über die wohl schon damals formulierten Vorwürfe zu sprechen.

Ich habe diese Zeilen einfach einmal wieder ausgegraben, weil sie so einmalig alles zusammentragen, was man sonst als Einzelvorwurf gebraucht, um jemanden, der vom linksgrün-faschistoiden Mainstream abweicht mundtot zu machen:

Mit einem Knall

„Am Montag vermeldete die Bruno Gmünder GmbH die fristlose Entlassung ihres Männer-Chefredakteurs David Berger und trennte sich damit von ihrem 2013 mit großem Trommelwirbel angeheuerten Posterboy für moderne schwule Rechtschaffenheit. Ausgerechnet ein konservativer katholischer Theologe sollte Bewegung in eine zähflüssig gewordene schwule Welt bringen und damit das am Rande der Bedeutungslosigkeit stehende Lifestyle-Magazin zu einem auflagenstarken Vademecum für homosexuelle Männer machen.

Doch die Ära Berger wurde vor allem zur Geschichte einer sich immer weiter beschleunigenden Eskalation, die nur mit einem Knall enden konnte. In knapp 20 Monaten fuhr Berger die ganze unappetitliche Palette an Misogynie, Rassismus, Islamfeindlichkeit, Lesben- und Transgenderfeindlichkeit, Antifeminismus, Biologismus, Queer- und Linkenbashing, Ageism, Lookism, Virilismus und Antisemitismus auf. Und das in seinem höchsteigenen Stil aus narzisstischen Peinlichkeiten, kruder Theoriebildung aus Halbwissen und eigenen Phobien. Seine Angriffe auf KollegInnen und nicht in sein Weltbild passende Gruppen und Institutionen zielten oft weit unter die Gürtellinie.“ (Quelle)

Gericht untersagt der „taz“ Lüge über David Berger zu verbreiten

Der Vorwurf des Antisemitismus schließlich wurde dem Blatt dann zum Verhängnis. Gleich zwei mal bezeichnete mich als „Holocaustleugner“. Beim ersten mal war ich noch so nachsichtig, dies hinter den Kulissen mit einem der Redakteure zu klären. Beim zweiten mal schaltete ich dann freilich einen Rechtsanwalt ein. Das war sehr hilfreich, denn nach vielen Monaten konnte ich hier schließlich berichten: „Viertel Million Euro Strafe drohen: Gericht untersagt der „taz“ Lüge über David Berger zu verbreiten“.

Viertel Million Euro Strafe drohen: Gericht untersagt der „taz“ Lüge über David Berger zu verbreiten

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