Dienstag, 18. Juni 2024

Lauterbach im ZDF der Lüge überführt – seine Antwort: „Bild“ ist schuld!

Wenn selbst das ZDF den Mut hat, einen Politiker der Lüge zu überführen, dann scheinen seine Tage tatsächlich gezählt zu sein. Zumal wenn er wie Lauterbach darauf reagiert. Einer unserer Leser beschreibt in einer Zuschrift das, „was im Morgenmagazin mit Lauterbach veranstaltet wurde“ als „Leichenfledderei“. Und „Der Mann ist nicht mehr zu halten, und die Medienfuzzies fallen jetzt über ihn her.“

Zu dem Interviewhöhepunkt Boris Reitschuster: „Doch dann geschieht etwas, was man so im öffentlich-rechtlichen Fernsehen seit Ausbruch der Coronakrise noch nicht erlebt hat. Moderator Andreas Wunn nimmt Lauterbach in die Zange. „Sie scheinen ja manchmal drastisch übers Ziel hinauszuschießen“, so der TV-Journalist – und zählt Beispiele auf:

„Sie haben von Gefahren und Erkrankungen bei Kindern gesprochen, die es in dem Ausmaß dann nicht gab. Sie sprachen von Mittvierzigern auf Intensivstationen, die dort aber eher die Ausnahme waren, warnten vor einer Gefährlichkeit von Omikron, die es dann auch so nicht gab. Warum immer wieder von Ihnen diese Ungenauigkeiten und Übertreibungen?“

Lauterbach will das so nicht auf sich sitzen lassen und wehrt ab: „Es sind keine Übertreibungen. Ich wehre mich auch gegen diese Darstellung. Es ist im Wesentlichen eine Darstellung, die der Berichterstattung der „Bild“-Zeitung folgt. Das muss man hier sagen. Ich habe zum Beispiel nicht flächendeckend vor Erkrankungen bei 40-Jährigen gewarnt. Ich habe auch nicht vor Erkrankungen von Kindern gewarnt, die es nicht gegeben hätte.“

500 Tote, wenn es Lockerungen geben würde

Davon lässt sich Wunn aber nicht beeindrucken: „Sie haben zuletzt im Heute Journal von 500 Toten gesprochen, wenn es Lockerungen wie zum Beispiel in Israel geben würde. Wir hatten in Ihrem Ministerium nachgefragt, woher diese Zahlen kamen. Das konnte uns dort niemand sagen.“

„Lauterbach versucht, sich wieder herauszureden. Die Zahl sei nicht falsch und er habe darauf hingewiesen, dass er selbst Berechnungen mit dem Modell des Robert Koch-Instituts gemacht habe: „Man kann einfach mit diesen Modellen auf der Grundlage der Inzidenzen hochrechnen, was das bedeutet.“ Es sei auch keine Raketenwissenschaft, so der Gesundheitsminister.

Vor lauter Experten den Wald nicht gesehen

Seine Rückfrage an den Moderator ist bezeichnend für das intellektuelle Niveau Lauterbachs: „Wenn wir also eine Inzidenz gehabt hätten, die ungefähr zwei bis zweieinhalb Mal so hoch gewesen wäre. Was hätten Sie denn erwartet, was dann mit den Sterbefällen passiert?“ Er nutze „normalerweise realistische Szenarien“. Dabei spreche er sich sehr eng mit dem Expertenrat ab.“ (Quelle)

Aber sehen Sie selbst:

Und so geht’s weiter:

Nicht einmal eine Regierung, die aus solch bizarren Figuren wie Frau Baerbock besteht, kann sich an einer derzeit wichtigen Stelle einen Mann wie Lauterbach mehr leisten.

Zu dem Problem Lauterbachs mit dem Lügen, lesen Sie auch:

Warum der Hashtag #Lauterbachluegt solch ein Erfolg ist

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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