Werden die öffentlich-rechtlichen Medien ausgewogen über den Bundestags-Wahlkampf berichten? Ein gutes Drittel der Deutschen befürchtet, dass dies nicht der Fall sein wird, wie eine aktuelle Tagespost-Umfrage ergibt.

Ein gutes Drittel der Deutschen (36 Prozent) befürchtet, dass die öffentlich-rechtlichen Medien nicht ausgewogen über den Bundestags-Wahlkampf berichten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Dagegen ist eine knappe Mehrheit von 39 Prozent der Befragten gegenteiliger Ansicht; 20 Prozent geben an, nicht zu wissen, wie sie dies einschätzen sollen.

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich befürchte, dass die öffentlich-rechtlichen Medien nicht ausgewogen über den Bundestags-Wahlkampf berichten werden.“

Union und Linke sehr ähnlich

Während Wähler der Union (33 Prozent Zustimmung; 47 Prozent Ablehnung) und Wähler der Linken (37 Prozent Zustimmung; 46 Prozent Ablehnung) die Aussage relativ-mehrheitlich ablehnen, tun dies Wähler der SPD (23 zu 56 Prozent) und Wähler der Grünen (25 zu 63 Prozent) sogar absolut-mehrheitlich. Wähler der FDP dagegen stimmen der Aussage relativ-mehrheitlich zu (46 zu 35 Prozent); AfD-Anhänger sind deutlich absolut-mehrheitlich der Ansicht, dass die öffentlich-rechtlichen Medien nicht ausgewogen über den Bundestagswahlkampf berichten werden (75 zu 10 Prozent).

Die Erhebung, für die 2.023 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 14. und dem 17. Mai befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Konfession auf. Von den katholischen Befragten befürchten 38 Prozent, dass die öffentlich-rechtlichen Medien die Berichterstattung zum Bundestagswahlkampf nicht ausgewogen gestalten werden. Gleichzeitig befürchtet eine knappe Mehrheit von 39 Prozent dies nicht. 19 Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen. Protestanten hegen die Befürchtung der nicht ausgewogenen Berichterstattung zu 32 Prozent; 45 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. Freikirchliche Befragte stimmen mit 52 Prozent absolut mehrheitlich zu; 28 Prozent lehnen die Aussage ab.

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