Corona – Die Stimmung kippt

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Insa-Umfrage zum Corona-Krisenmanagement der Regierung
(c) Reitschuster/INSA

Die Gegenstimmen gegen den zur fixen Idee gewordenen Lockdown-Aktionismus eines kleinen Politikerstammtischs, der die Macht an sich riss und auf das Parlament pfeift, mehren sich.

Der Journalist Boris Reitschuster gab beim Meinungsforschungsinstitut INSA eine Umfrage in Auftrag, deren Ergebnis so ganz anders aussieht, als es die, inzwischen vollständig in den Wolken propagandistischer Botschaften dahinschwebenden „Qualitätsmedien“ zugeben mögen. 42 % der Befragten sind mit dem Krisenmanagement der Regierung im Großen und Ganzen zufrieden, aber 45 % eben nicht (siehe oben). Breite Zustimmung ist etwas anderes, es rumort im Gebälk.

„Die Verlängerung des Lockdowns ist nicht vermittelbar“
Prof. Christoph Lütge, Ethiker

Christoph Lütge übt schon seit längerem Kritik an der Corona-Politik, die er für unverhältnismäßig hält. Nun wurde er – offenbar auf Anordnung Söders – aus dem Bayerischen Ethikrat entfernt. Klar, wenn die Ethik nicht mit den Handlungen übereinstimmt, muss man halt die Ethik ändern.

„Lockdowns sind ein wirkungsloses mittelalterliches Instrument.“
Prof. Christoph Lütge, Ethiker

Mit dieser Aussage hat er die Wissenschaft und die Ethik auf seiner Seite, aber natürlich nicht die aktionistische Politik und ihre hysterischen Medien. Ein ganzes Interview mit ihm, nach dem Rauswurf aus dem Ethikrat, findet man hier bei der NZZ.

Bekämpfen wir den Menschen oder das Virus?

Der Oberbürgermeister von Rostock, Claus Ruhe Madsen, der durch Vernunft und Effizienz im Krisenmanagement brillierte, erklärt hier – Nomen est Omen – ganz in „Ruhe“, was in der derzeitigen Politik schief läuft.

Zwischendurch auch mal ein Promi, der übrigens selber Corona hatte, und nun mit Ironie zeigt, dass er die Politik einfach nicht mehr für voll nehmen kann:

Steffen Henssler äußert bei Facebook seinen Unmut über die Coronapolitik

Selbst RKI-Chef Wieler, sonst brave Polit-Marionette, hat sich unlängst verquasselt. Die Inzidenz-Zahl sei gar nicht geeignet, um als Richtwert für die Lockerung oder Aufhebung von Lockdowns verwendet zu werden (im Clip ab 40:42).

 

„Die Epidemien oder Pandemien des 21. Jahrhunderts waren sämtlich Rohrkrepierer (…) und Christian Drosten hat sich dabei eigentlich
grundsätzlich geirrt.“

Walter van Rossum, Publizist und Philosoph

Wo ist die Evidenz?

Wo sind die Daten und Fakten, die die Coronamaßnahmen rechtfertigen könnten, fragt auch das Netzwerk für evidenzbasierte Medizin die Politik.

„Die mediale Berichterstattung sollte unbedingt die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation beherzigen und die irreführenden Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugsgröße beenden.“ – ebm-netzwerk.de

Robert F. Kennedy Jr. bei Instagram ausgelöscht

Der Vorzeige-Anwalt für den Klimaschutz, Robert F. Kennedy Junior, mutiert jetzt – wegen abweichender Meinung zur politischen Corona-Doktrin – zum „Verschwörungstheoretiker“ und wird bei Instagram gesperrt.

Frage: Sind dann die Klimathesen des IPCC auch Verschwörungstheorien?

Was Twitter, Instagram und Facebook angeht, so haben diese längst bewiesen, dass sie mit den Wölfen heulen und die Moral des nordkoreanischen Staatsfunks haben. Wenn die Politik sich beschwert, wird kurzerhand gelöscht und gesperrt. Dafür drückt die Politik dann beide Augen bei den Steuern und beim Datenschutz zu.

 

„Pauschale Corona-Maßnahmen sind unzulässig“
Volker Boehme-Neßler, Verfassungsrechtler

 

Zum Abschluss eine weitere, bereits begutachtete Studie. Eine von vielen, die die schon lange zuvor bestehende schulwissenschaftliche Erkenntnis bestätigen, dass Lockdowns mehr schaden als nützen. Aber längst hat die Politik die Wissenschaft gekapert, in einem Ausmaß, wie man das bislang nur aus Diktaturen kannte.

„Während geringer Nutzen nicht ausgeschlossen werden kann, konnte kein signifikanter Nutzen harter Lockdowns beim Bremsen des Wachstums der Fallzahlen nachgewiesen werden.“
Eran Bendavid, Christopher Oh, Jay Bhattacharya, John P. A. Ioannidis

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