Philosophia Perennis

„Twitter löscht gerade Accounts als gäbe es kein Morgen“

(c) Pixabay CC0

Was auf Facebook längst vollzogen wurde, scheint jetzt auch bei Twitter durchgeführt zu werden. „Twitter löscht gerade Accounts, als gäbe es kein Morgen“: so oder ähnlich rauscht es derzeit durch die Sozialen Netzwerke. 

Zeichenhaft für diese Löschungs- und Zensuraktionen steht der Krieg, den Twitter gegen Donald Trump führte. Hier ist es bezeichnend, das man immer wieder dazu hörte: „Trump ist ja auch ein A**loch, richtig so. Und man sich dann fragte:

„Wo bleiben Stimmen von Menschen, die Trump kritisch sehen (oder auch ganz und gar ablehnen), aber trotzdem entschieden gegen die Sperrung bei Twitter Stellung beziehen? Gibt es solche liberalen Geister noch? Oder sind nur die Trump-Fans gegen die Sperrung und die Kritiker dafür?“ (R. Zitelmann)

Twitters größte Hexenjagd

Der Kampf gegen Trump geht allerdings munter weiter: Zahllose Twitterkonten, die sich jemals positiv zu Trump geäußert haben, werden gelöscht. Ebenfalls solche, die bei Twitter Mordaufrufe an Trump melden. Eine unvorstellbare virtuelle Hexenjagd findet derzeit statt, die zeigt, wie viel wert Bidens Versprechen, das Land versöhnen zu wollen, ist. Offensichtlich möchte auch Twitter – ähnlich wie die deutschen Mainstreammedien die Spaltung der deutschen Gesellschaft wesentlich mitzuveranwtorten haben – dazu beitragen, den drohenden Bürgerkrieg ganz gewaltig auf die Sprünge zu helfen.

Unser Tweet des Tages erinnert daran, dass dieser Schritt nur die konsequente Weiterführung einer bereits seit über vier Jahren anhaltenden Entwicklung ist:

PP als Feste im Kampf für Presse- und Meinungsfreiheit

Bleibt noch nachzutragen, dass wir bei PP vor genau dieser Entwicklung seit unserem Bestehen gewarnt haben. Ja, PP ist als Feste des liberalkonservativen Denkens gegründet und ausgebaut worden, um genau diese Entwicklung irgendwie zu bremsen oder aufzuhalten.

Dabei mussten wir allerdings immer wieder die Erfahrung machen, dass Artikel, die über eher oberflächliche Skandale etc. berichteten, wesentlich mehr Interesse fanden als jene, die über die Gefahren für das das wichtigste Fundament unserer Demokratie handelten. Die Logik, nach der man auch über all die Symptome und alltäglichen Skandale des Systems Merkel und die weltweiten Veränderungen nur berichten kann, wenn es Meinungs- und Pressefreiheit gibt, war nur wenigen zugänglich zu machen.

Vor zwei Jahren – als das NetzDG an den Start ging – wähnte ich uns an der Stelle, an der das Ruder noch hätte herumgerissen werden können. Inzwischen befürchte ich, dass es dafür schon zu spät ist.

Ergänzung:

Gerade eben hat Michael van Laack den Artikel auf Twitter verlinken wollen. Sowohl auf dem PP-Account als auch auf seinem eigenen. Dreimal wurde der Tweet binnen dreißig Sekunden gelöscht. Vermutlich, weil er im Text Twitter markiert und in ein negatives Licht gestellt hat. Mit dem Text von David Berger versehen, der nicht direkt auf Twitter Bezug nimmt, bleibt der Beitrag allerdings bis jetzt auf dem PP-Account noch stehen.

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