(David Berger) Am heutigen Samstag (19. September 2020) fand wie in den vergangenen Jahren der „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Der Bundesverband Lebensrecht e. V. hatte ganz bewusst zu der Demonstration zum Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod in der Hauptstadt aufgerufen.

Obwohl die Berliner Polizei Demonstranten den Zugang zum „Marsch für das Leben“ erschwert haben soll, sollen heute über 3000 Menschen für das Lebensrecht und gegen die Abtreibung, aktive Sterbehilfe usw. in Berlin auf die Straße gegangen sein. So das katholische Nachrichtenmagazin kath.net.

Die große Teilnehmerzahl wird auch an den Videoaufnahmen, die derzeit in den sozialen Netzwerken kursieren, deutlich:

Verwundbar und schutzbedürftig

In einem Grußwort dankte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, für das ungebrochene Engagement zum Lebensschutz:

„Die Corona-Pandemie führt uns eindringlich vor Augen, wie verwundbar und schutzbedürftig der Mensch ist. Das Erleben der Zerbrechlichkeit des eigenen Daseins motiviert viele Menschen zu einer neuen Solidarität gegenüber älteren und kranken Mitmenschen. Weltweit setzen sich Ärzte und Pflegekräfte, aber auch Seelsorgerinnen und Seelsorger, einem gesundheitlichen Risiko aus, um den Kranken zu helfen. Sie alle verdienen unsere aufrichtige Anerkennung. Durch ihren Einsatz kann uns bewusster werden, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist, das nie seinen Wert verliert und um das es sich zu kämpfen lohnt“, so Bischof Bätzing.

Hier geht es um das 100.000 im Jahr!

Ähnlich, wenn auch deutlich profilierter zu der Thematik sein evangelischer Kollege Hartmut Steeb

Mit unter den Demonstranten befand sich neben Prominenten aus dem kirchlichen Leben auch die Politikerin Beatrix von Storch. Selbst der linke „Tagesspiegel“ musste einräumen, dass der Platz vor dem Brandenburger Tor „gut gefüllt“ war, sich an „den Zugängen lange Schlangen bildeten“ und „die wegen der Corona-Pandemie geltende Maskenpflicht und das Abstandhalten größtenteils eingehalten“ wurden. Dadurch würden auch bewusst gestreute Gerüchte, man arbeite auf der Seite der Pro-Life-Aktivisten mit Corona-Kritikern zusammen ad absurdum geführt.

Zahl der Gegendemonstranten sehr klein – aber sehr aggressiv

Die Zahl der Gegendemonstranten waren für Berliner Verhältnisse extrem klein, diese agierten dafür besonders aggressiv. Immer wieder musste die Polizei einzelne Aggressoren abführen. Allerdings war die Polizei in diesem Jahr bereit, das Demonstrationsrecht der Abtreibungsgegner konsequent durchzusetzen.

Laut RT Deutsch missbrauchten andere Aktivisten die Demonstration, um für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland zu protestieren.

Wichtiges Zeichen gesetzt

Dennoch konnten die Gegendemonstranten nicht verhindern, dass mit dem inzwischen schon traditionellen Marsch für das Leben ein wichtiges Zeichen für das Lebensrecht eines jeden Menschen – vom Mutterleib bis zum Sterbebett – gesetzt wurde.

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