(David Berger) Auf der Gedenkveranstaltung zum 11. Jahrestages des Einsturzes des Historischen Archivs kam es zu einem Eklat. Die Band spielte „Auferstanden aus Ruinen“, die Nationalhymne der DDR. Die Nationalhymne eines Unrechtsstaates.

Der Karneval ist vorüber und auch aus „Spaß an der Freud“ verbieten sich manche Dinge, schlicht weil sie taktlos sind und ein Schlag ins Gesicht unserer freiheitlichen Demokratie und des Rechtsstaates sowie der Opfer des Unrechtsstaates DDR.

Pietätlose Verhöhnung der Opfer der DDR-Diktatur

Auf der Gedenkveranstaltung zum 11. Jahrestages des Einsturzes des Historischen Archivs am gestrigen Tag kam es zu einem Eklat. Die Band spielte „Auferstanden aus Ruinen“, die Nationalhymne der DDR. Die Nationalhymne eines Unrechtsstaates.

Während man der Kölner Opfer gedachte, verhöhnte man so die zahlreichen Opfer der DDR-Diktatur: Pietätlosigkeit und Taktlosigkeit, von der sich bisher keiner der teilnehmenden Politiker distanziert hat.

OB-Kandidat Andreas Kossiski anwesend

Neben OB Reker und Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (SPD) sollen auch der Stadtentwicklungsdezernent Markus Greitemann sowie OB-Kandidat Andreas Kossiski (SPD), MdL, an der Gedenkfeier teilgenommen haben.

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