(David Berger) Der Papst hat ein Machtwort gesprochen: Ein klares Nein zu Frauenpriestertum, Aufhebung des Zölibats & deutschem Sonderweg. „Der synodale Weg ist besiegt: Das postsynodale Schreiben hat Konsequenzen für Deutschland“ schreibt das katholische Internetmagazin Cathwalk.de. Trat Kardinal Marx zurück, weil er bereits von dieser zutiefst katholischen Neuorientierung des Papstes wusste?

Und weiter: „Mit Spannung, Hoffnung und Angst wurde das postsynodale Schreiben zur Amazonas-Synode erwartet. Jetzt ist es veröffentlicht. Das Ergebnis: Keine Aufhebung des Zölibats, keine Weihe von Frauen. Damit auch kein Ausverkauf des Priestertums und kein Traditionsbruch.

Nationalismus ist kein katholisches Konzept

Wer glaubt, dass auf deutsch-synodalen Wegen die Weltkirche genesen werde, wurde vom Papst eines Besseren belehrt. Nationalismus ist kein katholisches Konzept. Für Deutschland kann nichts anderes gelten als für die Weltkirche.

Die deutschen Bischöfe, die der Kirche durch nationalistische Sonderwege Schaden zufügen, sollten nun schleunigst umkehren. Weder können sie den Zölibat abschaffen, noch Frauen weihen oder sündhaftes Verhalten legitimieren.“

Die Revolution fällt aus

„Die Revolution fällt aus“ titelt die „Tagespost“ erleichtert – und Guido Horst kommentiert: „Stattdessen muss man den Mut des Papstes bewundern. Er lässt sich nun doch nicht von denen instrumentalieren, die sich in Lateinamerika, aber auch anderswo, unter dem Deckmantel einer „indigenen Theologie“ oder Befreiungstheologie einen Paradigmenwechsel in der katholischen Kirche erhoffen.

Diese Kräfte, die sich vor der Synode etwa in dem Netzwerk REPAM gebündelt hatten, werden Franziskus nun fallen lassen. Die Mär vom „Reformpapst“ aus Lateinamerika ist ausgeträumt. Und konservative Katholiken wie in den Vereinigten Staaten sollten aufhören, in Franziskus immer nur die Abbruchbirne der Tradition zu sehen.“

Marx ist weg – Jetzt ist die Stunde für Kardinal Woelki gekommen

Marc Stegherr wirft den Blick noch intensiver auf die katholische Kirche in Deutschland und schreibt: „Damit dürfte der synodale Prozess beendet sein, bevor er recht begonnen hat. Nachdem das Schreiben des Papstes an die deutschen Bischöfe ignoriert worden war, und Hoffnungen auf die Amazonas-Synode gebaut wurden, die Franziskus offenbar nicht zu erfüllen bereit war, ist das ein ganz schöner Dämpfer. Daß sich Marx zurückzieht, kann man vor diesem Hintergrund verstehen.“

Auch wenn das dem ebenfalls nach und nach zurücktretenden System Merkel so ganz und gar nicht passen wird: Aus Rom ist nun ein klares Signal an die römisch-katholische Kirche in Deutschland ergangen. Die Tage eines Kardinal Marx und all seiner Fisimatenten und nicht haltbarer Versprechungen an jene, die eine ganz andere Kirche wollen, sind vorbei. Jetzt ist die Stunde für einen Kardinal Woelki als Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz gekommen.

Roma locuta causa finita – Und auf einmal riecht es auch in Deutschland wieder nach katholischer Frühlingsluft.

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