(David Berger) Die treuesten Söhne und Töchter der Catholica, die Gläubigen Roms sind wieder einmal erzürnt. Der Papst wird in diesem Jahr in Rom gar keine Fronleichnamsprozession abhalten. Stattdessen zieht er sich ans Meer zurück, wo er am Sonntag einen Fronleichnamsgottesdienst in Ostia zelebrieren wird.

Wieder einmal hat es Papst Franziskus geschafft, die Gläubigen zu brüskieren. Als erster Papst bricht er mit der Tradition der triumphalen Prozession mit dem Allerheiligsten von der Lateranbasilika zur Basilika Maria Maggiore.

Papst Franziskus will zur äußerlichen Feier des Fronleichnamsfestes offensichtlich überhaupt nicht in der Ewigen Stadt feiern. Die Präfektur des Päpstlichen Hauses gab bekannt, dass der Argentinier die Fronleichnamsmesse erst am kommenden Sonntag in der Pfarrei Santa Monica in Ostia feiern will.

Das Katholischste aller Hochfeste

Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Fronleichnam gilt als das katholischste aller Hochfeste. Viele Katholiken bekommen noch heute eine Gänsehaut, wenn sie daran denken, wie sie in Weihrauchwolken gehüllt den Hymnus „Deinem Heiland, deinem Lehrer“ des heiligen Thomas von Aquin singend dem Allerheiligsten unter einem Baldachin vom Priester feierlich durch die Stadt getragen folgten. Fronleichnam, das war Katholizismus pur, um den uns die Protestanten stets beneideten.

Aber eben jener Katholizismus ist es offensichtlich, gegen den der Papst ähnliche Allergien entwickelt hat wie manche Regierungschefs gegen ihre Nationalhymne oder die Nationalflagge. Die Identitäskrise hat mit diesem Papst endgültig die katholische Kirche erreicht, die Europa so dringend bräuchte um seine Identität wiederzufinden.

Panem de caelis: Ein Vorgeschmack des Himmels

Eine Erinnerung an alte Zeiten:

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