Oberleitungen und Hybrid-LKW – Milliarden verpulvert, um minimal Diesel und CO2 einzusparen

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Elektroautobahn zwischen Frankfurt und Weiterstadt (c) Radosław Drożdżewski (User:Zwiadowca21) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Der Bund der Steuerzahler kritisiert ein Projekt des Bundesumweltministeriums. Die mit Vorschusslorbeeren bedachten Hybrid-LKW, die auf der Autobahn mit Hilfe von Oberleitungen elektrisch fahren können, sparen nur 10 statt 25 Prozent Dieselkraftstoff ein. Dirk Spaniel, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, kommentiert

Die Verkehrs- und Umweltpolitik der Regierung offenbart einmal mehr, dass weder Union noch SPD wirtschaftlich denken oder handeln. So werden, auch mit Steuergeld, Milliardeninvestitionen für Hybrid-LKW und Oberleitungen verpulvert, um minimale Mengen Diesel und CO2 einzusparen. Das sind grüne Luftschlösser.

Das Ergebnis einer ersten Zwischenauswertung, die der Hersteller Scania in einem vom Bundesumweltministerium geförderten Feldversuch auf der Autobahn A5 veröffentlicht hat, ist ernüchternd. Experten des regierungsnahen Berliner Öko-Instituts e.V. hatten prognostiziert, dass bis zu 25 Prozent weniger CO2 emittiert wird. Die Effizienz des Strommix‘ ist hier ausgereizt. Er stammt bereits ausschließlich aus regenerativen Energien.

Summa summarum sind die Oberleitungen eine absolute Fehlinvestition. Das gesamte Autobahnnetz damit auszustatten, wäre unsinnig. Hinzu kommt, dass etwa die Hälfte der LKW aus dem Ausland stammen. Auch diese müssten auf die teure neue Technik setzen. Grüne Ideologie ist exorbitant teuer und löst keine Probleme. Um den Güterverkehr zu elektrifizieren, ist es sinnvoller auf die Bahn setzen.