Zunächst war noch bei der Polizei und in den Medien von einem „Vorfall“ die Rede, bei dem es während einer von 500 Gläubigen besuchten Ostervesper in München laute Töne gegeben haben, Panik entstanden sein und ein Mann „unverständliche Dinge“ gerufen haben soll. Jetzt wird immer klarer, was viele bereits vermuteten.

Zunehmend bestätigte sich in immer wieder neu aktualisierten Polizeiberichten, was ohnehin schon alle geahnt hatten. In der vorerst letzten Version des Polizeiberichtes heißt es: Am Samstag, 20.04.2019, gegen 21:33 Uhr störte ein Mann die Ostervesper der kroatisch katholischen Gemeinde München in der St.-Pauls-Kirche.

Täter rief laut „Allahu Akbar“

Er betrat die Kirche durch den Haupteingang, während er gestikulierend und lärmend nicht verständliche Worte rief. Zudem soll er mehrere Steine im Kirchenraum geworfen haben.
Ob der Beschuldigte tatsächlich „Allahu Akbar“ gerufen hat, oder es sich hierbei um eine Fehlinformation handelt, wird derzeit noch geprüft. Einige Messebesucher verließen daraufhin fluchtartig die Kirche.

Daraufhin folgten ihnen weitere Besucher in Richtung der Ausgänge. Hierbei verletzten sich nach derzeitigem Stand neun Personen leicht. Davon wurden vier Personen zur weiteren Abklärung in Münchener Krankenhäuser transportiert.

Täter: 36-jähriger Somalier

Der Mann wurde zunächst durch Gottesdienstbesucher festgehalten und schließlich durch Polizeikräfte festgenommen. Es handelt sich bei ihm um einen 36-Jährigen Somalier.
Gegen den Mann wurde zwischenzeitlich Haftbefehl u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens und versuchter gefährlicher Körperverletzung erlassen.
Für die Dauer der Messe betreute die Münchener Polizei Zeugen des Vorfalls im Bereich des Gotteshauses.

Bei dem Mann wurden keine pyrotechnischen Gegenstände und Waffen gefunden.“ Wie auch?, möchte man die Polizei fragen, nachdem er die Feuerwerksbomben und Steine ja bereits in die Menge geworfen hatte.