Im aktuellen Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) liegen die Durchschnittsgehälter der Angestellten der ARD deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ein Kommentar von René Springer

Der Bericht der KEF ist sehr aufschlussreich, insbesondere in puncto Personal und den damit verbundenen Kosten. Durchschnittlich verdient ein ARD-Angestellter 113.064 Euro jährlich bzw. 9.422 Euro im Monat. Aufgeschlüsselt sind das 7.717 Euro Gehalt und 1.705 Euro an die ARD-Pensionskasse, die sich – wie vor kurzem berichtet – in einer finanziellen Schieflage befindet.

Normaler ARD-Angestellter hat Gehalt in der Höhe eines Bundesbankdirektors

Vergleiche mit anderen Bediensteten im öffentlichen Dienst drängen sich auf. Ein ARD-Angestellter liegt bei einer B2/B3-Besoldung, die der eines Oberst der Bundeswehr entspricht oder eines Ministerialrats bzw. Bundesbankdirektors.

2017 lag das Durchschnittsgehalt bundesweit für Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor und produzierenden Gewerbe bei 3.771 Euro.

Mit Zwangsgebühren finanziert

Wie die ARD diese üppigen Gehälter rechtfertigt, ist dem KEF-Bericht nicht zu entnehmen. Er wirft aber ein schlechtes Licht auf das Kostenmanagement, denn wie sonst lässt sich die erneute Forderung nach höheren Zwangsgebühren begründen?!

GenugGEZahlt! sieht sich durch diese Luxusgehälter und die Misswirtschaft in der ARD-Pensionskasse mit der Volksinitiative auf ganzer Linie bestätigt: Die große Reform der Öffentlich-Rechtlichen muss her!“

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Der Autor ist Vorsitzender von „GenugGEZahlt!“

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