(David Berger) Heute Morgen hat der Sonderparteitag der CDU in Berlin begonnen, auf dem über die Koalitionsvereinbarung abgestimmt werden soll.

Wer wissen will, wie diese Abstimmung ausgehen wird, der musste sich eigentlich nur das Grußwort der Berliner CDU-Vorsitzenden Prof. Monika Grüters anhören. Darin rühmte sie u.a. die Zahl der Dönerläden in Berlin: „1500, mehr als in Istanbul“ als Zeichen dafür, dass man sich hier in Berlin in einer „echt christdemokratischen Heimatstadt“ befinde.

Als dann Merkel das Wort ergreift, steigt das Hoffnungspotential, dass von der CDU wirklich noch eine Wende kommen könnte, nicht mehr wirklich: Merkel ergeht sich in einer langweiligen Aufzählung der Erfolge der CDU bei den Landtagswahlen (Saarland und NRW), die (eigentlich katastrophalen) Ergebnisse der Bundestagswahl seien „vielschichtig“.

Entscheidend sie aber, dass gegen die Union könne keine Regierung gebildet werden könne. Aber man wolle beim nächsten mal besser abschneiden, gelobt sie.

Und sie sagt auch gleich, welcher Lösungsweg dafür nicht in Frage komme:

Man wolle sich nicht in „Selbstfindungskurse begeben“ – lässt sie im Ton einer Psychotherapeutin wissen und es bleibt unklar, ob die Merkelkritiker aus der Union bemerken, wie sich Merkel hier über sie lustig macht.

Auch den Kritikern ihrer Flüchtlingspolitik wird lediglich ein emotionales „Unbehagen“ unterstellt. Kurzum: Merkel hat nichts dazu gelernt. Widerstand aus der Partei hat sie nicht zu fürchten.

Böse Zungen sprechen inzwischen anlässlich der Rede von Grütters (in Kommentaren bei Youtube) und in Anlehnung an die Scharia Partei Deutschlands von einer Christlichen Dönerladen Union.

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