Ein Gastbeitrag von Werner Olles

In der sogenannten „Islamischen Zeitung“ (Ausgabe Januar 2018) wütet ein gewisser Dr. Farid Hafez, seines Zeichens promovierter Politologe, Senior Research Scholar der Bridge Initiative an der jesuitischen Georgetown University, Herausgeber des „Jahrbuchs für Islamophobieforschung“ und des „European Islamophobia Report“, gegen die neue rechtskonservative Regierung in Österreich.

Ganz abgesehen davon, daß das Totschlagargument „Islamophobie“ von Khomeini zu dem Zweck erfunden wurde, jede Kritik am Islam zu kriminalisieren und drakonisch zu sanktionieren, hat Islamophobieforschung wissenschaftlich den gleichen Stellenwert wie die berüchtigten „Gender-Studies“, nämlich absolut keinen, meint der Herr ein Urteil fällen zu können über die mit absoluter Mehrheit vom österreichischen Volk frei gewählte demokratische Regierung.

Und dies, während in keinem einzigen islamischen Land Demokratie, Menschenrechte, Religionsfreiheit, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit herrschen. Um soviel Chuzpe aufzubringen, muß man wohl Mohammedaner sein.

Jan Sobjeski

Herr Dr. Hafez stört sich zunächst einmal daran, daß das Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ dort präsentiert wurde, wo sich vor zwei Jahren die Identitäre Bewegung traf, um den Sieg des katholischen Polenkönigs Jan Sobieski  (Bild links: Nach dem Sieg über die Türken vor Wien) über die invadierenden, brandschatzenden und mordenden mohammedanischen Osmanen-Horden zu feiern: am Kahlenberg.

Der Herr Doktor fürchtet, dies könne im Zusammenhang mit der Migrationspolitik der Visegrad-Staaten stehen, die es vorziehen, Dschihadisten, Vergewaltiger, Asylbetrüger und angebliche minderjährige „Flüchtlinge“ lieber draußen zu sehen, als in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Womöglich könnte dies in Österreich jetzt auch so kommen, barmt Herr Hafez, und da ist man als alter Rechtskonservativer natürlich geneigt zu sagen: hoffentlich sehr bald und sehr konsequent!

Daß die FPÖ sowohl den Innen- als auch den Verteidigungsminister stellt und damit nicht nur über zwei der wichtigsten Ressorts sondern auch über zwei wichtige Geheimdienste verfügt, werde für die Mohammedaner in der Alpenrepublik „einschneidende Maßnahmen“ bedeuten.

So fordere die FPÖ einen jährlichen Bericht zur Entstehung von Parallelgesellschaften in Österreich und einen jährlichen Islamisierungsbericht. Beides ist in der Tat bitter nötig, denn der „politische Islam“, den es nach Dr. Hafez eigentlich nicht gibt und der natürlich auch mit politischem Extremismus nichts zu tun hat, hat längst die allermeisten Mohammedaner-Organisationen erobert und breitet sich krakenartig immer weiter aus.

Daß es höchste Zeit ist die islamischen Kindergärten und Koranschulen stärker zu kontrollieren, Haßprediger konsequent zu verhaften und auszuweisen ist im Prinzip eine Selbstverständlichkeit

…gegenüber einer Polit-„Religion“, die in ihrem Machtbereich Christen verfolgt, foltert und ermordet, Kirchen schändet und niederbrennt und letztlich die ganze Welt in ein mohammedanisches Super-Zuchthaus verwandeln will.

Erbost ist unser Doktor auch über Verschärfungen im Strafvollzug und in der Sicherheitspolitik, Einzelhaft für Dschihadisten und eine Novellierung des Vereinsrechts zur besseren Kontrolle dubioser mohammedanischer Gruppen und Moscheen. Sogar der Koran soll – Himmel hilf! – in autorisierter Übersetzung vorgelegt werden.

Abgesehen davon, daß sich bei der Lektüre dieses Horrorkatalogs so manchem noch die Haare sträuben werden, ist dies übrigens eine Selbstverständlichkeit.

Ein arabischer Scheich war einmal höchst erstaunt darüber, als ihm ein Journalist erklärte, daß dies alles in Europa überhaupt nicht kontrolliert werde.

Im letzten Absatz wagt es Hafez tatsächlich von „Menschenrechten“ zu reden. Dies ist der Gipfel an Heuchelei und Verlogenheit, denn in der sogenannten Kairoer Erklärung“ haben sich die dort versammelten islamischen Staaten einstimmig darauf verständigt, daß der Islam selbstverständlich ein Vorrecht vor den universalistischen Menschenrechten habe und diese nur dann zur Geltung kommen können, wenn sie nicht im Widerspruch zum Koran und zur Scharia stehen. Möge der „eisige Wind“, den Hafez für Österreichs Mohammedaner aufziehen sieht, zu einem richtig schönen Eissturm werden.

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Zum Autor: Der Publizist Werner Olles war in seiner Jugend in verschiedenen linken Organisationen tätig. Über eine längere Zeit in den 1990er Jahren vollzog er einen politischen Wandel zu konservativen Positionen . Heute schreibt er u. a. für die Junge Freiheit, Der Eckart, Neue Ordnung, wir selbst, Criticón und Sezession.

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