Letztes Telefonat Kardinal Meisners: Große Sorge wegen Zustand der Kirche unter Papst Franziskus

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In brennender Sorge um den Zustand der Kirche und Papst Franziskus: Kardinal Joachim Meisner + (c) © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

(David Berger) In der Nacht von vergangenem Dienstag auf Mittwoch ist Kardinal Joachim Meisner verstorben. Das kam überraschend, denn er fühlte sich gesundheitlich wohl. Allerdings geschah Dienstag Abend etwas, was Meisner psychisch schwer mitgenommen zu haben scheint: Er erfuhr von der unter äußerst unerfreulichen Umständen erfolgten Entlassung Kardinal Müllers durch den Papst.

In einem Telefonat mit Kardinal Müller soll sich der Kardinal, der wenige Stunden später tot war, äußerst besorgt über den Zustand der Kirche unter Papst Franziskus geäußert haben.

Der ORF berichtet:

„Müller sagte, er habe noch am Dienstagabend, und damit kurz vor dessen Tod – mit Kardinal Meisner telefoniert. „Er sagte mir, dass er sich gesundheitlich gut fühle, zeigte sich aber sehr besorgt über die Situation in der katholischen Kirche“, gibt Müller Meisner wieder. Dass der Papst seine Amtszeit als Präfekt der Glaubenskongregation nicht verlängert habe, habe Meisner „persönlich bewegt und verletzt“.

Bereits vor einigen Monaten war es  rund um das Schreiben „Amoris laetitia“ zu einem Zerwürfnis zwischen Meisner, Müller und dem Papst gekommen. Zusammen mit Walter Brandmüller, einem international bekannter Kirchenhistoriker und persönlichen Freund Papst Benedikts XVI., den Kardinälen Burke (Malta/USA) und Caffarra (Italien) hatte Meisner einen besorgten Brief an Papst Franziskus gerichtet und ihn gebeten, in der umstrittenen Enzyklika angedeutete Pläne, nach denen auch wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Eucharistie empfangen können, nicht zu verwirklichen.

Kurz darauf hin soll es zu einem bislang einzigartigen Vorgang der jüngeren Kirchengeschichte gekommen sein: Pio Vito Pinto, der Vorsitzender des obersten katholischen Gerichtshofes, der Römischen Rota, soll gleich mehreren Kardinälen, darunter auch Meisner, angedroht haben, dass man ihnen die Kardinalswürde entziehen könnte, wenn sie sich weiterhin kritisch zu dem dogmatisch tatsächlich höchst zweifelhaften Rundschreiben (Amoris Laetitia) von Papst Franziskus äußern würden.

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13 Kommentare

  1. Dorothea
    Bei Kardinal Meissner als Mensch und Persönlichkeit hatte ich immer ein gutes Gefühl, obwohl ich viele seiner konservativen Positionen keineswegs teilen konnte. In spiritueller Hinsicht konnte er aus der Tiefe schöpfen und blieb stets klar und authentisch. Niemals hatte man bei ihm das Gefühl einem Märchenonkel zuzuhören (siehe Onkel Reinhard). Man wusste auch immer genau wie man dran war. Im Amt gebärdete er sich auch nicht als Diktator, so wie ihn feindselig gesinnte Medien erscheinen lassen wollten. Seine Mitarbeiter hatten in pastoraler Hinsicht bei ihm durchaus ihre Freiräume, wie ich gehört hatte. Franziskus hingegen ist undurchschaubar, was meist kein gutes Zeichen ist. Indem er sich vor den NWO-Karren spannen lässt, schaufelt er dem auf seinen christlichen Wurzeln basierenden Abendland sehenden Auges das Grab. Wie muss es in einem solchen Menschen nur aussehen ? Unverzeihlich!
  2. Einsiedler
    Der schwarze Papst, der Venezolaner Absacal Arturo Sosa leitet die Gesellschaft Jesu, nicht der weiße Papst Franziskus. Jesuiten sind Ausgeburten der ewigen Schlange, genannt Satan. R.I.P. Herr Meisner
  3. Ingrid Jung
    Es scheint der neue Zeitgeist zu sein alle Andersdenkende auszuschalten. Genau das tut dieser ,,Gute Hirte", ein Wolf im Schafspelz. Er räumt alles weg was nur aufmuckt und gerade die Deutschen scheinen ihm da im Weg zu sein. Man muss sich doch fragen wer mit ihm die Strippen zieht, denn allein kann er das auch nicht, bei diesen mafiösen Strukturen des Vatikans. Das war aber in der bei den Katholiken immer schon so, die Machtgeilheit ist da weit verbreitet Nur eins vergisst er, er steht auf der Liste des IS ganz oben!!!
  4. €inheit$religion
    ZIEL DES TEUFELS IST EINE EINHEITSRELIGION AUS CHRISTENTUM UND ISLAM FÜR EINE KÜNFTIGE VERSKLAVTE MISCHRASSE.
  5. Werner Olles
    Angesichts der zahlreichen "Experten", die sich den ausgezeichneten Beitrag "Intoleranz der Toleranzprediger" kommentierten, und nur damit nur eins bewiesen, daß sie vom Katholizismus ungefähr soviel Ahnung haben wie ich von der Kernspaltung, nämlich null, versage ich mir Kommentierungen, die die Herrschaften sowieso nicht einmal im Ansatz verstehen, Nur soviel: Bergoglio ist der schlechteste "Papst", den es jemals gab, selbst die Borgia-Päpste, die ziemliche Hurenböcke waren, verteidigten immerhin noch die katholische Wahrheit. Unter Bergoglio ist alles zehntausendmal schlimmer geworden. Es steht zu hoffen, daß beim nächsten Mal endlich wieder ein glaubenstreuer Papst gewählt wird, der afrikanische Kardinal Sarah, der den grauenvollen Zustand der Konzilskirche korrekt beurteilt, wäre beispielsweise solch ein Mann. Die Kommentare zum "letzten Telefonat Meisners" sind übrigens bis jetzt goldrichtig. Schön wäre es, wenn die Vatikan-"Experten" endlich mal die Klappe halten würden, und die Debatte Leuten überlassen würden, die von der Sache etwas verstehen und kein Gewäsch absondern würden, das Bildzeitungs-Niveau hat.
  6. Eckhard Krause
    Wir haben leider eine charismafreie , sich anbiedernde Zeitkirche. Nachdem die Kirche nicht erreicht hat , dass die Menschen praktizieren was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, dass zu lehren was sie praktizieren und was dem Zeitgeist entsprechen scheint. Erst war dies die mentale Verfasstheit eines großen Teil des deutschen Protestantismus. Jetzt kann man dies auch bei der katholischen Kirche beowachten.
  7. F.Feld
    Franziskus geriert sich wie ein Despot, nicht wie ein Pontifex(Brückenbauer). Und er benimmt sich wie ein Sektenführer, als wäre die Kirche Christinseine Kirche! Nimmt man noch seine mangelnde Intellektualität (bspw. seine debile Einschätzung des Islam mit Verharmlosung der strukturellen Gewalt durch diese Ideologie) hinzu, so ist der Flurschaden für die Weltkirche und das Christentum evident. Er hätte sich auch Onan statt Franziskus nennen können.
  8. Voltairchen
    Der Kirche geht es unter Franziskus, wie Deutschland unter Angela. Er hat viel von ihr gelernt.
  9. Heinz Maier
    Mittlerweile gibt es unfehlbare Erdenbürger überall. Franziskus, die heilige Angela, der unbeugsame Donald, ab einer bestimmte Höhe in der Hierarchie gibt es überhaupt nur solche. Die Frage wäre, kommen nur solche dahin oder werden dort alle so? Spricht sehr für eine drastische Verkürzung aller Amtszeiten.