… und zeitgleich seine Anhänger aufzufordern, der AfD treu zu bleiben. Dies wäre ein Schritt, der seine Liebe zu Deutschland und zur AfD, die nicht scheitern darf, zum Ausdruck bringen würde. Hier der Aufruf des bekannten Islamkritikers und Filmemachers:

(Imad Karim) Herr Höcke, Sie sind Historiker und ich bin Politologe, Filmemacher und Journalist. Deutschland ist die Heimat Ihrer und meiner Werte. Werte, die Sie zweifellos verteidigen wollen und auch verteidigen.

Und dennoch wäre ich Sie, also wäre ich Björn Höcke, würde ich an Ihrer Stelle eine sehr mutige, selbstlose und für dieses Land unvorstellbar sehr wichtige Entscheidung treffen, jene Entscheidung von der ich, ein Deutschlandliebender, wirklich sicher wäre, sie würde in den Geschichtsbüchern der kommenden Generationen als die historischste und weiseste Entscheidung des 21. Jahrhunderts für Deutschland und die Freiheit eingehen.

Ich würde als Björn Höcke, heute noch, eine Rede halten, auf der ich, aus Liebe zu Deutschland und in tiefer Verbundenheit und in unerschütterlichem Vertrauen zu und in der AfD, meinen Rücktritt und den kompletten Austritt aus der AfD erklären und zeitgleich meine Anhänger aufrufen, der AfD, dieser jungen Kollektive treu zu bleiben.

Denken Sie daran! Ein Björn Höcke ist und bleibt, mit oder ohne Parteibuch, eine der vielen Inspirationsquellen dieser jungen, in meinem Augen absolut demokratischen Partei, egal wie man zu ihr und zur Person Höcke steht.

Die AfD ist eine demokratische Revolution, deutsche Revolution, lassen Sie sie bitte nicht scheitern, sondern zur zweiten erfolgreichen Revolution deutscher Geschichte werden.

Scheitert die AfD, stehe Gott, Jupiter und allen Götter uns und unseren Kindern und Enkelkindern bei. Nein, die AfD darf nicht scheitern und ich weiß, wo von ich schreibe und wovor ich warne.

Keiner kennt die Gefahren, die diesem großartigen Deutschland drohen, besser als ich. Ein Fluch und Segen!

Herr Höcke, In Zeiten, in denen die Freiheit des Denkens bekämpft wird, muss sich das Denken selbst emanzipieren, sich neu artikulieren und außergewöhnlich handeln. Handelndes Denken braucht dieses Land!

Imad Karim

Deutschlandliebender und nach der Freiheit ewig sehnsüchtiger Zugewanderter

***

Foto: (c)  Olaf Kosinsky (Own work) CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons

56 Kommentare

  1. Le Pen ist im Anmarsch und wir brauchen Ansprechpartner!
    Daher ist ein Führungsstreit unnötig. Die Partei wird sich reinigen und es werden neue Leute kommen.Wichtig ist,den Vormarsch des Islam,Einhalt zu gebieten!

  2. @Walther Roth

    Deshalb schrieb ich ja auch „DOPPELDEUTIG“ „PROVOKANT“ – weil eben Höckes Ansprachen seit Monaten, wenn er mal wieder irgendwo eine Rede hält, als solche von den MEISTEN gesehen, verstanden werden.

    Über die WOHL eigentliche Meinung des „Denkmal der Schande“ gibt es eben versch. Interpretationen. Ich weiß nicht, WIE Herr Höcke das wirklich meinte. Herr Gauland hatte ihn ja wohl in Schutz genommen und das zu seinen Gunsten interpretiert.

    Ob eine solche Wortwahl GENERELL notwendig ist, muss Herr Höcke entscheiden.

    Was meine Hauptkritik an Herrn Höcke ist, hatte ich auch klar geschrieben:

    Es wird viel Unmut und Kritik aufgewirbelt, aber Inhalte, Vorstellungen, Konzepte etc werden nicht geliefert.

    Kann ja sein, dass Herr Höcke auf das ALTE Deutschland (aus welcher Zeit? Kaiserreich?) irgendwie stolz ist. Aber Deutschtümelei alleine reicht mir einfach nicht aus. Stolz finde ich TEILWEISE (schreibe extra manches groß, damit SIE das verstehen) schwierig. UND: auf das Deutschland 2017 kann man leider kaum noch stolz sein.

    Das haben verantwortungslose Politiker, die mal wieder HIER Mehrheiten erhielten, in ein kriminelles, gewalttätiges Irrenhaus mit täglichen Meldungen von Drogenkriminalität, Gewaltattacken,. Vergewaltigungen und Radikalisierungen verwandelt. Hier wären Gegenkonzepte von Herrn Höcke mal gut – aber ich kenne keine dazu. Da sollte er mal INHALTLICHE Vorschläge machen statt vom stolzen Deutschland zu labern. So etwas begeistert nicht alle Menschen, sondern schreckt viele ab.

    Mich schreckt es zwar nicht ab, aber unter guter Politik stelle ich mir eher Inhalte statt irgendwelche Label, die kaum nachzuvollziehen sind, vor.

  3. Wie wärs denn hiermit:

    Herr Höcke ist ein xxx, einer der übelsten Sorte und sollte sich schleunigst mit dem Herrn mit der xxx final vereinigen!

  4. Wenn Höcke geht was bleibt dann? Dann kannst die Partei komplett vergessen.
    Wer immer nur fein ruhig und angepasst und seine Kritik in mediengerechter Form anbringt….. Kann es gleich sein lassen weil es keiner mehr hören kann!
    Das hiesige Volk ist seit Jahrzehnten zu ruhig und die wo deutlich reden werden abgesägt.
    Wenn er geht gewinnen die Altparteien……

  5. Ich schätze Herrn Karim sehr, aber hier liegt er sowas von daneben! Was für einen Grund könnte er haben, diesen absurden Vorschlag zu machen? Ich fürchte, er hat einfach zuviel Nähe zu Frau Petry.

    • Zumindest sollte man auch von einem Herrn Höcke dann doch klare Inhalte und politische Konzepte erwarten dürfen.

      Mit seiner Deutschtümelei und seinen ständig doppeldeutigen Floskeln schreckt er jedenfalls eher Menschen ab und bestätigt Vorurteile, die in den Medien mit „rechtspopulistisch“ bis „rechtsextrem“ herumgehen.

      Ich selbst finde seine Deutschtümelei, denn was anderes ist das nicht für mich, irgendwie mehr skuril. Mich schreckt das nicht völlig ab, da es ja noch andere Politiker und Politikerinnen in der AfD gibt, die wirkliche Vorstellungen und inhaltliche Konzepte anbieten STATT alleine auf irgendwas aus irgendeiner Zeit vor hunderten von Jahren stolz zu sein.

      Dass Frau Petry UND andere in der AfD dem nicht einfach nur tatenlos zusehen können, liegt auf der Hand. Die erste Entscheidung über ein Parteiausschlussverfahren lag damals, wenn ich mich richtig erinnere, denkbar knapp – und das kann ja nicht Frau Petry alleine gewesen sein.

      UND: von Frau Petry kennt man inhaltliche Vorstellungen von Herrn Höcke kennt man nur diese Ansprachen, die dann immer im Nachhinein für Aufregung, Diskussionen und Ärger sorgen.

      Ich habe gar nichts dagegen, wenn ein Herr Höcke BESSERE Modelle z.B. eines Geschichtsunterrichtes vorlegen würde – NUR: die gibt es eben nicht. Geben tut es allenfalls, dass Herr Höcke das im Rahmen seiner Denkmal-Rede ansprach. Wie das dann aussehen sollte: Fehlanzeige.

      Oder vielleicht hat er das ja inzwischen mal auf irgendeiner Homepage veröffentlicht. Werde mal gleich schauen, ob es eine Höcke Homepage mit Inhalten dazu gibt.

      • Da Höcke von den Lügenmedien sofort niedergebrüllt wird, kann er gar keine neuen Konzepte vorlegen. Als studierter Historiker und Oberstudienrat ist er dazu sicherlich wissenschaftlich-fachlich in der Lage. Aber was sollte das bringen, solange die rotgrüne Gutmenschenreligion und die Schlägertrupps der roten SA (Antifa) jede öffentliche Diskussion unmöglich machen?

  6. Ich kann verstehen, dass man die AfD nicht mag, aber faktisch vertreten die die gleichen Positionen wie die CDU vor Kohl, die mochte man allerdings auch nicht!
    Es ist ja nicht die Bösartigkeit der CDU Größen (Merkel et al) , die diese Partei zu dem gemacht hat, was sie nun ist, sondern die Feigheit und das Einknicken vor dem Mediengeschrei.
    Von daher wird das nicht aufhören, wenn Höcke austritt, es wird sich nur andere Opfer suchen,.
    Wir müssen uns einfach entscheiden, wollen wir Meinungsfreiheit, oder wollen wir „1984“ wo es nicht darum geht, zu sehen wieviel Finger hochgehalten werden, sondern zu wissen was man wann sehen muss.
    Die meisten der AfD Politiker sind Laien und Neulinge und das ohne lange K-Gruppen Erfahrung wie die damals neuen Grünen, wenn wir darauf warten dass die Rettung aus dem Establishment kommt, dann können wir lange warten.

    • „Ich kann verstehen, dass man die AfD nicht mag, aber faktisch vertreten die die gleichen Positionen wie die CDU vor Kohl, die mochte man allerdings auch nicht!“

      Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber das wäre das wohl stärkste Argument für eine dringende personelle und programmatische Erneuerung der AfD.

      Die CDU war schon unter Kohl eine mehr oder minder linke Partei, die deutsche Interessen immer wieder verriet und die Überfremdung und Islamisierung Deutschlands immer weiter vorantrieb.

      Unter Kohl erlebte Deutschland die bisher größte Zuwanderungswelle seiner Geschichte. Allein die Zahl der in Deutschland lebenden Türken verdoppelte sich.

      Unter Kohl erlebte Deutschland auch eine der ersten „Flüchtlingskrisen“, gegen die Kohl ein Jahrzehnt lang faktisch gar nichts unternahm. Erst im Jahr 1992 wurde unter dem Eindruck der Wahlerfolge der Republikaner und einer Rekordzuwanderung von 500 000 Asylbewerbern, der „Asylkompromiss“ beschlossen. Aber erst unter Kanzler Schröder gingen die Asylbewerberzahlen wieder unter das Niveau der Kohl-Jahre zurück.

      Die von Kohl prophezeite „Geistig-moralische Wende“ blieb völlig aus, stattdessen gab es Massenmigration.

      Mit einer AfD auf dem Stand der Kohl-CDU kann Deutschland nicht mehr gerrettet werden – die Kohl-CDU hat die Probleme, unter denen wir heute leiden, vielfach verursacht.

      • eben ich schrieb ja von den Positionen der CDU v o r Kohl.
        Auch die SPD träumte meines Wissens nie so exzessiv von Multikulti, wie sie es jetzt tut.

  7. In Ungnade fällt nur derjenige, der durch überspitze Formulierungen & Fragen die Gedankenwelt der Schlafenden zu neuem Leben erwecken vermag. Björn Höcke ist sicher kein Politiker von oberflächlichem Format. Sein Engagement ist -richtig erkannt- allein auf freie und mündige Bürger Deutschlands gerichtet. Er ist ein Patriot! Gesellschaftliche Lähmung innerhalb der deutschen Politlandschaft zwang zu neuen Ideen und Meinungs -Pluralität. Insofern ist es absurd, dass man diese Vordenker, zu Gunsten von Politangepasstheit und politischem Establishment, zu eliminieren versucht. Die AfD ist -richtig erkannt- ein Aufbegehren eines gewichtigen Teils deutscher Bürgermenschen. Und ja, diese Vielfalt der „Revolution“ braucht FREIE BÜRGER! Dazu gehört auch Björn Höcke. Allein dafür bleibt seine Stimme wichtig- INNERHALB der AfD! Ricardo Lola Sara Korf, Journalistin und Buchautorin (Zürich/Schweiz)

    • Es kann nicht um Ungnade, Stolz oder sonstige Labels gehen.

      Herr Höcke ist nicht grundlos umstritten.
      Wenn er z.B. einen besseren Geschichtsunterricht an Schulen will, kann er gerne ein didaktisches Konzept dafür vorlegen.
      Dagegen spräche gar nichts, zumal auch die Bildung in Deutschland ja nur noch unteres Mittelmaß im intern. Vergleich inzwischen ist.

      In einem Land ohne Bodenschätze und nur noch als Durchlauf/Zulieferer-Industrie aus meiner Sicht KEINE gute Sache….

      Aber leider kenne ich bislang auch da NICHTS von Herrn Höcke. Außer, dass ihm wohl die Gewichtung der Inhalte nicht gefällt. Wie er sich das konkret anders vorstellt, bleibt wohl sein Geheimnis.

      Da gibt es wohl eher die nächste skurile Ansprache STATT Inhalte.

  8. Wenn die AfD über kurz oder lang ein gewichtiges Wort in Deutschland mitreden will, muß sie sich von Höcke trennen. Nicht allein seine naiv-romantische Verliebtheit in ein historisches Deutschland etwa der Zeit der Befreiungskriege ist das Problem. Höcke wird sein ihm einenes Schwärmertum nicht loswerden und immer wieder solche pathostriefende Reden halten. Damit nährt er einen Club von Höcke-Fans in der AfD, die sich die Welt ohne ihn nicht vorstellen können, aus dieser ihrer Leidenschaft, wie bei wahren Fans üblich, aber auf alle anderen Deutschen schließen und allen Ernstes Glauben machen wollen, die AfD könne es ohne Höcke nicht geben. Das Problem der Partei ist wohl diese realitätsferne Verblendung mancher ihrer Anhänger.
    Die Partei braucht indes eine klare Linie, die realitätsnah, mehrheitsfähig und vor allem antisozialistisch (inzwischen eine Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Parteienlandschaft) ist. All dies sind Höcke und seine Fans nicht oder nicht in nötigem Maße. Deswegen wird die Partei bundesweit mit ihm nie die Karft entfalten können, die man ihr ohne die Querschläger von Höckes Seite wohl zutrauen kann. Deutschland ist nicht Thüringen, und das größte Bundesland ist immer noch NRW. Und da werden nun mal Wahlen entschieden.
    Imad Karim hat etwas sehr richtig erkannt. Sein Lösungsvorschlag ist brillant und findet meine volle Zustimmung.

    • Falsch………………
      ich als Schweizer beobachte das auch intensiv.

      – Erstens ist es genau das was diese Menschen wollen.
      – Zweitens haben auch diese Leute das recht einen der ihren in einer Partei zu haben.
      – Drittens sind verschiedene Meinungen ja das Salz der Demokratie und auch innerhalb einer Partei erstrebenswert ……. so lange sich jemand das die gemeinsamen Grundsätze hält.

      – Viertens, und das ist wohl das wichtigste, ……. wäre der Austritt aus den im Artikel vorgebrachten Gründen zwar ehrenwert, aber trotzdem politischer Selbstmord.

      Was brächte es wenn Höcke das tun würde, was brächte es der Debatte, der Politik, der AfD.

      Das ganze Manöver wird von sehr vielen Bürgern nur als ein anschmiegen und flehen um Akzeptanz der anderen Parteien, betrachtet.
      Aber gerade das wollen die seit so langen Jahren verwundeten Selen grosser Teile der Bürgerschaft Deutschlands nicht, sie sehnen sich nach Offenheit, nach klarer Sprache, nach jemandem der wie Höcke genau das ausspricht was sie fühlen.

      Aber in der AfD will man ungestört einen Kurs verfolgen der zur Akzeptanz der anderen führt, sie sind schon auf dem Weg weg vom Wähler, weg vom Wählerwillen hin zu dem was die anderen seit Jahrzehnten machen……. das Volk vergessen so bald sie gewählt sind.

      • Herr Roth schreibt die Wahrheit, es ist eher ungeheuerlich ,das Imad Karim den ich sehr schätze solche Dinge schreibt.

    • „Die Partei braucht indes eine klare Linie, die realitätsnah, mehrheitsfähig und vor allem antisozialistisch (inzwischen eine Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Parteienlandschaft) ist.“

      Sie reden von „realitätsnah“ und „mehrheitsfähig“ unterstellen Höcke, dass eine AfD mit Höcke das nicht sein könnte, und fordern gleichzeitig, dass die AfD gefälligst „antisozialistisch“ sein solle.

      Vielleicht ist es ihnen noch nicht aufgefallen: Aber alle erfolgreichen rechten Parteien in Europa sind „sozialistisch“ – in wirtschaftlicher Hinsicht eher links.

      Selbst Geert Wilders der seine Karriere als Neoliberale begann hat in der letzten Wahl mit klassisch „sozialistischen“ Forderungen auf sich aufmerksam gemacht.

      Und dass eine antisozialistische Position in Deutschland ein Alleinstellungsmerkal darstellen soll, kann ich auch nicht erkennen. Grüne, CDU, FDP und SPD sind alle mehr oder minder neoliberale Parteien – einseitig auf die Interessen der Wirtschafts- und Kapitaleliten ausgerichtet. Die letzten Jahrzehnte hatten wir eine Politik der kontinuierlichen Sozialleistungskürzungen (für die einheimische Bevölkerung natürlich nur), des Arbeitnehmerrechteabbaus, der Privatisierung und der Vorherrschaft des Marktes.

  9. Herr Karim,
    Ihrer Biographie ist zu entnehmen, daß Sie Medienwisenschaft und Sozialwissenschaften studiert haben. Sonderbar, daß Sie sich dann als Politologe ausgeben. Einerlei, es fehlt Ihnen m. E. wohl das tiefe Erfassen der deutschen Geschichte, besonders eine profunde Kenntnis der deutsch-europäischen Geschichte nach der französischen Revolution. Was hat das nun mit Höcke zu tun?
    Für mich ist Höcke ein romantischer Patriot, einer, der eben als Historiker aus dieser Geschichte (bürgerliche Revolution, deutsche Einheitsbewegung etc) heraus lebt. Mich erinnert seine Dresdener Rede stark an die glühenden patriotischen Reden und Aufrufe des 19. Jhdts. Björn Höcke verkörpert Leidenschaft für seine Sache.
    Ich habe übrigens wie Höcke Geschichtswissenschaften studiert.

  10. Schade, das so viele nicht verstehen wollen. Herr Höcke ist kein „mißverstandenes Opfer“, sondern ein überlegender Machtmensch mit durchaus gezielt und geplant eingesetzter Rhetorik – die er leider durchaus bewußt einsetzt, um zu provozieren und die Eskalation zu suchen. Und genau das ist eben zum Schaden der Partei und spaltend. Die Leitfiguren JEDER Partei sind naturgemäß Machtmenschen, die bedauerlicherweise dazu neigen die Macht für sich alleine beanspruchen und nicht teilen zu wollen. Davon hängt aber eben genau das Überleben der Parteien ab: von der Einsicht und Fähigkeit dieser Machtmenschen die EIGENEN Interessen hintenan zu stellen und zum Wohle der Partei MITEINANDER zu kooperieren und sich in manchen Belangen auch eben zurückzuhalten und ein wenig Diplomatie an den Tag zu legen.

  11. Höcke braucht die AfD nicht!Die AfD braucht ihn ,aber viel wichtiger ist,dass Deutschland ihn braucht!Wer ihn nicht versteht oder seine Rede missverstehen wollte,der hat noch nicht verstanden worum es geht- es geht um Revolution,da braucht man keine heulende Petry,sondern Klartextler-ihr lieben Wessis,wählt doch weiter eure Oppositionsparteien,egal welche Farbe-alles angepasste Politikverwurschtler!

    • Herr Höcke ist bislang eher durch provokante Reden, deren Inhalte oft doppeldeutig verstanden werden konnten, aufgefallen STATT durch Inhalte, Konzepte.

      Wenn er z.B. in seiner umstrittenen Rede, in der er das nun seit ca 12 Jahren existente und damals bereits sehr heftig diskutierte Denkmal Ermorderung der Juden in Europa als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, eine neue Gewichtung und Umorientierung des Geschichtsunterrichtes in den Schulen fordert, sollte er dann auch wenigstens irgendwann danach eine neue Didaktik und eine Art Lehrplan für den Geschichtsunterricht vorlegen können.

      Ich hätte kein Problem z.B. damit,wenn im Rahmen der Aufklärungen und Informationen zur Nazi-Zeit, auch die Rolle des Islams dabei betrachtet und berücksichtigt würde, um so z.B. den Zusammenhang zu HEUTE, Islamischer Staat, Entwicklung faschistischer Organisationen und Strukturen nahezubringen – und somit eine Aktualität für Schüler und Schülerinnen herzustellen, die LANGE nach dieser Zeit geboren sind und für die das Gefühl einer historische Verantwortung entsprechend schwierig sein wird.

      All das bleibt aber von Herrn Höcke aus.

      Er appelliert in seinen Reden mit oftmals historischen Gehalten an ein deutsches Nationalgefühl. Damit habe ich, wenn das nicht völlig überzogen ist, auch so weit kein Problem. Nur: mit solchen Gefühlen und Bezügen alleine stellt man eben keine konzeptionelle Politk her.

      Bei Herrn Höcke bleibt leider in der Regel eher das Gefühl, dass er „Staub“ aufwirbelt und dann doch sehr viel schuldig bleibt.
      Und worauf beruht denn seine Art Stolz? Den kann man auf historische Gegebenheiten und Entwicklungen haben, auf große kulturelle und geistige Leistungen. Aber auf Deutschland 2017 stolz zu sein bei den vielen verrotteten Infrastrukturen, Verarmung von immer mehr Gesellschaftsschichten (Rentner, Kinder usw), jedes kleine Kaff in Deutschland hat mittlerweile eine radikal-islamistische Szene/Moscheen, Steigerung von Kriminalität und Gewalt – auch durch Des-Integration und Aufnahme von Menschen ohne Masterplan für eine dann endlich mal gelungene Integration in die in Deutschland entwickelten Grundwerte – das finde ich schon wirklich schwierig inzwischen.

      Man kann allenfalls auf eine – im Vergleich zu anderen – immer noch gute Wirtschaftsbilanz sein, die dann eben ermöglicht auch humanistische Werte in hohen Umfängen in die Tat umsetzen zu können. Leider bringt dieses Umsetzen zeitgleich massive Probleme für die angestammte Bevölkerung mit sich.

      Hier wäre es wichtig, gute inhatliche Konzepte anzubieten – aber die kenne ich von Herrn Höcke gar nicht.

      • Mannnn Uwe B.

        Und sie bringen hier noch einmal die aufgewärmte Falschinterpretation von Höckes rede, der ja eben nicht „das Denkmal“ als Schande betitelte.
        Mannnn, lesen sie es nach und auch das genau das selbe schon andere vor ihm sagten, was aber von den Medien nie thematisiert wurde.

        Zudem, ich als Schweizer staune auch, dass sich ein Volk selber derart unterwirft und ein Denkmal der Schande mitten in seine Hauptstatt pflanzt.
        ——————————-
        Die USA bräuchten eins in Washington für die Indianer, die Franzosen eins für Nordafrika, die Engländer eins für die Sklaven und ihren Kolonialismus, die Russen eins für den Kommunismus und ihre verbrecherische Kriegführung im WK-II, die Italiener eins für die Römer und ihre Gladiatoren, die Türken eins für die Armenier …….und der Islam als ganzes, für alle 53 Länder für die Sklaven und die ermordeten Christen aus 1400 Jahren Mord, Totschlag und Krieg.
        etc. und pp.
        ——————————–

        Aber tun die sowas….?

      • „Und worauf beruht denn seine Art Stolz? Den kann man auf historische Gegebenheiten und Entwicklungen haben, auf große kulturelle und geistige Leistungen. Aber auf Deutschland 2017 stolz zu sein bei den vielen verrotteten Infrastrukturen, Verarmung von immer mehr Gesellschaftsschichten (Rentner, Kinder usw), jedes kleine Kaff in Deutschland hat mittlerweile eine radikal-islamistische Szene/Moscheen, Steigerung von Kriminalität und Gewalt – auch durch Des-Integration und Aufnahme von Menschen ohne Masterplan für eine dann endlich mal gelungene Integration in die in Deutschland entwickelten Grundwerte – das finde ich schon wirklich schwierig inzwischen.“

        Sie kritisieren Höcke dabei haben sie seine seine Programmatik und politische Positionen überhaupt nicht verstanden.

        Glauben Sie ernsthaft, dass Höcke seinen Nationalstolz auf das Deutschland von 2017 bezieht. Höcke l e i d e t unter dem Deutschland von 2017wie er es selbst wiederholt erklärte.
        Diese Zustände, die sie beschreiben, sind Höcke schmerzlich bewusst. Und er spricht sie auch immer wieder an – deutlicher und unverhohlener als andere AfD-Politiker.

        Deshalb fordert er ja gerade bei jeder Gelegenheit die „180 Grad Wende“, weil er diese Misstände von grundauf beseitigen will, weil er dieses „Deutschland von 2017“ überwinden und ein neues Deutschland will. Ganz im Gegensatz zum sog. „gemäßigten“ Flügel der Partei, die viele dieser Probleme gar nicht erst erkennen, aus Angepasstheit nicht anzusprechen wagen und generell nur einige Kurskorrekturen vornehmen woll – wenn überhaupt.

    • Herr Höcke ist der letzte deutsche Patriot.
      Bleiben Sie standhaft
      .Nur Sie verkörpern Ehrlichkeit und Widerstandswillen gegen eine verbrecherische Bande, die vorgibt deutsche Politik zu machen.

  12. Was für eine schlechte Idee. Wenn es etwas gibt, was die AfD hochhalten muß, dann ist das der Widerstand gegen die PC, eines der größten Übel unserer Zeit.

  13. Imad karim ist so ein toller Mensch vor dem man sich verneigen sollte. Im Libanonkrieg geflüchtet hat er in Deutschland studiert, geheiratet und seine Kinder bekommen Er liebt dieses Land und hat schon viele Preise für gute Filme bekommen. Der sieht wohin unser Land triftet und macht sich grosse Sorgen und traut sich auch seine Sorgen öffentlich zu äußern. Chapeau, ihm gehört meine Hochachtung , gebe es nur mehr davon, dann hätte ich noch Hoffnung.

  14. Herr Karim, Sie mögen sich mit dem Islam auskennen, aber Sie haben leider keine Ahnung von deutscher Geschichte! Bitte Herr Karim, treten Sie in Ihrem Herkunftsland gegen den Islam auf! Reisen Sie zu Ihren Wurzeln und klären Sie die Menschen in Ihrem Geburtsland auf! Björn Höcke gehört zu unserer deutschen Aufklärung! Gute Reise!

    • Herr Hübner, wenn Sie sich tatsächlich mit der deutschen Geschichte auskennen, dann sollte Ihnen auch bekannt sein, dass zahlreiche Widerständler und Aufklärer aus den eigenen Reihen es nicht schafften, die Ideologie im Volk sowie das diktatorische System zu beseitigen. DAllein die „professionelle Hilfe“ von Aussen

      • Sorry, Fehlposting (Handy..). Der letzte Satz sollte heissen:
        Das schaffte allein die „professionelle Hilfe von Ausserhalb“…
        Und warum wollen Sie eigentlich einen -hier voll integriert lebenden- Menschen wie Imad Karin loswerden oder genauer: abschieben? Sind Sie Rassist?

      • „Sind Sie Rassist?“
        ———————————–
        Mit dieser von Ihnen gezückten „roten Karte“ des Systems gegen jedwede unerwünschte Gedanken entlarven Sie sich und Ihre Zugehörigkeit!

      • @ Sabrina
        Um offensichtliche Missverständnisse zu beseitigen:
        Ich hatte Herr Hübners Post eigentlich als das eines „Systemlings“ verstanden, der (wie ich es aus diesen Reihen regelmäßig erlebe) plötzlich seinen eigenen Rassismus entblößt, da Imad Karim sich nicht -wie erwartet- als „Systemzögling“ erweist, sondern für die AfD eintritt – und ihm die „Rote Karte“ zurückgereicht. Offensichtlich habe ich den Post missverstanden (…). Doch auch dann ist er für mich inakzeptabel, insbesondere gegenüber Imad Karim, der sich mit Leib und Seele und unter spürbaren Repressionen für den Erhalt dieses Land einsetzt. Schauen sie sich mal die Prozente vor und nach der Rede an (…). Aufarbeitung und der Missbrauch der Nazikeule ist zweierlei strikt zu Unterscheidendes. Das Erste hat -sofern adäquat geschehen (was leider oft nicht der Fall war)-, Deutschland wirklich (innerlich) „groß“ gemacht, das zweite hingegen hat Vieles zerstört.

  15. Nein!

    Der Landesverband Sachsen wird Petry ins zweite Glied schicken
    Der Landesverband NRW wird die unerträgliche Bretzel verjagen
    Der AfD-Bundesparteitag wird Jörg Meuthen als alleinigen Bundessprecher bestimmen

    Genug der Waschweiberwirtschaft, die AfD muß von Realisten geführt werden. Und da wird Björn Höcke gebraucht wie kein Zweiter.

    Durchhalten! Aufräumen! Wahlen gewinnen!

  16. Herr Karim, was soll die Selbstaufopferung von Bjoern Hoecke bringen? Die AfD wuerde noch zahnloser und schwaecher, als sie ohnehin schon ist. Keiner wuerde mehr Klartext sprechen. Ein paar AfDler wuerden am Katzentisch der ewigen Kanzlerin Platz nehmen und an das gutglaeubige Volk blaue Placebos verteilen, damit sich die Deutschen und anderen Europaeer noch schneller und widerstandsloser dem Islam unterwerfen. Ein paar AfDler haetten ihre persoenliche Finanzkrise geloest, das ist wahr.

  17. Von was lebt(e) die AfD – von den Menschen, die sich nicht dem in der Politik üblichen Mainstream-Anpassungsdruck, unterworfen haben! Leider hat sich in den letzten Wochen gezeigt, dass da Defizite zu Tage kommen, die sicherlich nicht dem Erfolg der Partei förderlich sind! Teilweise wird öffentlich – sogenannte dreckige Wäsche gewaschen – und Mitglieder beschimpfen sich und die Kameras der von der AfD gescholtenen Mainstream Medien, zeichneten fleissig auf! Natürlich gibt es aus gewissen Kreisen die Kritik – die AfD wird in den Medien vernachlässigt – stimmt dies? Wie soll man die Frage beantworten – gibt es ein Recht auf mediales Stattfinden? Wie wird dies bestimmt – im Moment ist die AfD in einigen Landesparlamenten vertreten und ungefähr so verbreitet, wie es die Freien Demokraten sind und die FDP findet auch nicht so wirklich in den Medien statt!
    Vielleicht hat die AfD ihre Chancen nicht erkannt bzw. sie verspielt – ob dies gut oder schlecht ist, möchte ich nicht bewerten!

  18. Ich weiß nicht, ob er austreten muss. Er sollte sich zurückhalten. Das würde reichen.
    Wenn Höcke ausgetreten ist, würden sie auf jemand anderen einprügeln. Haben sie ja schon mit Petry, von Storch, Gauland und sogar mit Lucke („entartet“) gemacht.

  19. Das wäre wirklich eine Großtat von Björn Höcke, wenn er dazu wirklich in der Lage wäre, die alles persönliche hintenanstellt und die AfD aus einer Schockstarre und Umklammerung befreien würde. Aber vielleicht hat er diese Charaktergröße nicht, seine bisherigen Auftritte legen das jedenfalls nahe. Er müßte über sich hinauswachsen, … .

  20. Ich habe das Argument gesucht. Zwischen den Zeilen steht wohl: Ihre Aufrichtigkeit ist nicht vermittelbar (die MSM manipulieren sie gegen die AfD) und schadet daher. Wenn Höcke weg wäre, würden die MSM gegen andere manipulieren. Lässt die Erfahrung daran auch nur Zweifel zu? Meine Frage: Gibt es Revolution, von der Sie reden, durch Anpassung? Oder nicht vielleicht doch ausschließlich durch gemeinsamen Kampf, durch Revolution? Wäre es nicht das größte Verdienst der jungen Partei überhaupt, erlaubte Meinungskorridore für sich und andere zu erweitern, sich der politischen Korrektheit zu verweigern, wenn sie Schaden für das Land verursacht? Wäre das nicht notwendige Bedingung für jeden, der in diesem Land etwas grundlegend verändern will? Wie soll er denn, wenn er aus Gründen der pc nicht verändern darf, sich dieser pc aber freiwillig unterwirft? Ohne Geschlossenheit in den eigenen Reihen ist jede Truppe verloren. Anmerkung: Dieser Rat am Geburtstag von Höcke! Besonders stillos.

    • Jede junge Partei hat Basiskämpfe, ich möchte nur an die vielen Querele der Grünen erinnern. Wenn mann dann noch von allen Parteien verhetzt wird auch von Presse und Fernsehen nicht verschont wird ist es in so schweren Zeiten nicht leicht zu einer Einheit zu finden. Ich möchte der AfD die Chance geben als starke Opposition in den Bundestag einzuziehen und um den anderen Parteien entgegen zutreten. Regieren können die noch nicht aber die Interessen der Deutschen verteten und es den Etablierten schwer zu machen , reicht schon aus.

      • Ich stimme Ihnen zu Frau Jung und werde ebenfalls der AfD eine Chance geben. Vorerst bei der anstehenden Landtagswahl in NRW, danach bei der BW 2017. Erst einmal im Bundestag können die Vertreter der AfD in die „Bütt“, und dann wird das Volk hinhören (müssen), ob es den jaulenden Linken, Grünen, Sozis, Schwarzen, Gewerkschaften, Musel-Verbänden und Kirchenfürsten als erklärte Widersacher dieser Partei gefällt oder auch nicht.

    • Geburtstag und Beruf, sollten 2 verschiedene Schuhe sein, Christian L.!
      Dieses gezielte Zwist streuen innerhalb der Reihen der AFD, ist ein Riesenproblem. Die hier vorgeschlagene Maßnahme, ein geschickter diplomatischer Schachzug, um zu beobachten, wie andere damit umgehen! Hr. Höcke sollte ja nicht aus dem Landtag von Thüringen gehen, auch könnte er als Parteiloser trotz allem weiter die Opposition führen.
      Der einfache Blick, ist oft grausam und wird nur schwer verstanden. Wenn man aber versucht eine Sache geschickt auszusteuern, seine „Gegner“ mit eigenen Waffen zu schlagen.
      Es wurde ja von dem Autor dieses Artikels wohl weislich geschrieben, nicht entfernen sondern trotz allem so weiter zu machen.
      Und eine spätere Rückabwicklung dieses taktischen Austritts wäre sicher auch für alle Seiten kein wirkliches Problem.

  21. Man kann über Höcke geteilter Meinung sein, für mich grenzt er sich meinungstechnisch zwar von Petry & Co etwas ab, aber deshalb für die AfD nicht gänzlich aus. Wer Höcke nicht mag oder nicht toleriert, sollte bei den etablierten Parteien bleiben und sich weiterhin bequem abfertigen lassen. Deutschland braucht dringend und zumindest wieder eine ernstzunehmende, diskursfreudige Opposition, die dieser Bezeichnung gerecht wird und keine verbrüderten, linksgrünen Sozi-Koalitionskriecher. Leider ist auch in der AfD, wie in allen anderen Parteien, das unvermeidbare „Futternapf zuerst Klientel“ zum Run auf die fetten Tröge in den Startlöchern. Hoffentlich gelingt es der Partei sich rechtzeitig vor der BW zu ordnen, Positionen und Standpunkte zu festigen sowie die innerparteilichen Unstimmigkeiten zu beseitigen, denn alles andere ist z.Zt. unwählbar. Die Landtagswahl in NRW wird wahrscheinlich der glaubwürdigste Indikator dafür sein, ob die Partei sich auch in Zukunft fest etablieren kann.

    Anm. zu Höcke:
    er hat unsere Polit-Blase m.W. bisher nicht als Nazis bezeichnet. Vielmehr wird Höcke von allen geistig verarmten Propaganda-Parteitrompetern als Nazi verunglimpft, die sich von Turkman Erdogan als Nazis, Diktatoren und Faschisten beleidigen lassen und das ehr-, und rückgratlos widerlich kriechend zur Kenntnis nehmen. Murksel und GroKo-Lutschen sind zwar scheinbar etwas verstimmt, aber der Sultan darf unseren Polit-Eunuchen gelegentlich auch einmal ein Stimmungstief verpassen.
    Dann lieber ein Björn Höcke, denn der Mann redet Tacheles, schleimt und kriecht nicht.

    • °Wer Höcke nicht mag oder nicht toleriert, sollte bei den etablierten Parteien bleiben und sich weiterhin bequem abfertigen lassen. °
      ——————————————————–
      Ich kann mich Ihrer Meinung mal wieder voll und ganz anschließen! Was wäre eine AFD ohne Björn Höcke? Die (inzwischen schon ehemalige?) Wählerschaft der AFD dürfte zum großen Teil hinter Höcke stehen. Und wenn das ganze AFD-Schmierentheater so weitergeht, dann können es sich gewisse Leute schulterklopfend zugute halten: „wir haben das geschafft!“, daß die AFD nicht in den Bundestag einzieht.
      Wenn Höcke dem Austrittswunsch Einiger „zum Wohle der Partei“ (bescheidene Frage: wo leben wir eigentlich? geht es vorrangig um „die Partei“ oder um das Volk?) nachkommen sollte, dann würde ich ihm aber zu einer konsequenten Trennung von einer Partei raten, die sich in Teilen der Funktionärskreise schon ganz offensichtlich in Richtung System-Einheitspartei bewegt.
      Eine glaubwürdige Alternative würde mit Sicherheit den Bundestags-Einzug schaffen!

  22. Eine sehr gute Aussage, und ein echter Denkanstoß an Herrn Höcke! Als Parteiloser, freier Mitarbeiter würde er für das gemeinsame Ziel stehen. Könnte seine Reden frei in den Raum stellen ohne das man diese gegen andere verwenden könnte.
    Ich selbst habe mir viele Gedanken gemacht, dabei auch über Herr Höcke. Er kommt mit seiner Art zu reden bei vielen kleinen Leuten sehr gut an, denn er spricht so wie diese es verstehen können. Sein Problem ist es, oftmals den Kompromiss zwischen reden an diese kleinen Leute, und reden an die breite Masse (vieler die politisch anders denken, nicht weil sie es besser wissen sondern weil sie glauben das sie es besser wüssten, insbesondere das was Sie gar nicht wissen, und auch nicht bereit sind wissen zu wollen).
    Denke hierbei an seine rede, mit dem Problem der unkontrollierten Bevölkerungssteigerung im Afrikanischen Kontinent. Grundlegend hatte er damals nichts falsches gesagt, Aber hätte er seine Aussage, mit anderen Worten, anderem Satzbau usw. hätte er sich weniger ins Schussfeld der Nany Medien gesetzt.
    Oder jetzt diese Rede, seine Aussagen in Bezug auf dieses Denkmal in Berlin. Das selbe wie er haben andere vor ihm auch gesagt, aber Sie waren halt kein Höcke und schon gar nicht in der AFD! Hätte er in seiner Rede, diese Aussage als Zitat eines anderen wiedergegeben, so wäre denen die ohne Nutzung ihres Hirns wettern der Wind aus den Segeln genommen worden bevor Sie überhaupt reagieren konnten.

  23. Herr Karim,
    Sie sollten eher Frauke Petry auffordern, sich aus der Parteispitze zurück zu ziehen. Petry hat keinerlei politischen Instinkt. Vielleicht sollte sie mal bei Horst Seehofer in die Lehre gehen, um zu erfahren, wie man gleichzeitig pro und contra sein kann. Petry ist unfähig oder unwillig, den Laden zusammen zu halten. Sie hat ohne Not ein Brett losgetreten und eine Lawine verursacht. Vielleicht ist sie aber auch nur dem Druck der herrschenden Medien nicht gewachsen. Ohne Höcke keine AfD!

  24. Herr Imad Karim – heute ist der 1.April – wollen Sie einen deftigen Aprilscherz anbringen? Dass Sie sich als Politologe ausgeben, ist heute für mich auch ein Aprilscherz. Sie haben Medien-und Sozialwissenschaften studiert. Ihre Aufforderung an Höcke zeigt mir, dass Sie tatsächlich bezogen auf Politologie, auf die Ereignisse, bezogen auf den offensichtlichen Zustand der AfD, auf die „Aufgabe“, die eine derartig politisch und im wahrhaften guten Sinne des Populismus tätige und notwendige „Rampensau“ bedeutet, einen „geistigen Tiefflug“ begehen. DAmit hier keine Mißverständnisse aufkommen – ich meine den Begriff der Rampensau als abolut positiv, weil dringend erforderlich, eben politisch sehr geboten, dringend notwendig! Was soll dieser Unsinn, wenn man plebs, polis nicht nur als Annahme von vielleicht und schön wäre es sieht, von „in die Geschichtsbücher…historische weiseste Entscheidung… eingehen ? Verehrter Herr Karim, AfD ist noch lange keine Revolution. Einfach: Zu viele basteln an den Wirkungsweisen herum – zu viele sind derzeit unprofessionell – und werden es aufgrund der persönlichen Voraussetzungen auch bleiben. Dies ist bereits profan sichtbar, wie sich so genannte wichtige Leute, z.B Frau Dr.Petry und auch weitere Damen, im höchsten Maße unprofessionell „am Rednerpult“ verhalten. Ich gebe auf diesem Wege keine Ratschläge, habe sog, große Leute „gecoucht“. Da ist Herr Höcke eine „Naturbegabung“. Für die Wirkung, den Ausschlag einer ehrlichen, einer der Demokratie nahestehenden Revolution ist power zu bringen – und – das gilt jetzt im besonderen Maße für Höcke – Durchhaltevermögen=zu zeigen – auf diesen Mann ist Verlass. Wären Sie Politologe, kämen Sie zu denselben Erkenntnissen, die für mich selbstverständlich sind. Zum Schluss und Grundsatz: Vernunft=Gesamtsinn der Wirklichkeit / erkennen, klarmachen, selbst leben und durchhalten – setzt voraus, keinen geistigen Tiefflug zu begehen, oder dazu aufzufordern. Ich weiß, bin sehr direkt, eben, weil so sehr viel auf dem Spiele steht !

  25. Danke Herr Karim für diesen Aprilscherz, ich habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, daß hier mal einer kommt!
    Wenn das ernst gemeint ist und Höcke wirklich austreten sollte, ist die AfD am Ende und das wissen nicht nur seine Gegner sondern erst recht sein Anhänger!

    • Das Gegeteil ist richtig: Ohne diesen naiven Romantiker wird die AfD für viele endlich wählbar. Imad Karim wird genau das auch gesehen haben. Die momentane Krise der AfD hängt am Richtungsstreit, der sich wiederum am Fall Höcke entzündete. Der Versuch, ihn auszuschließen, war/ist falsch, weil das Unruhe in die Partei bringt und weil beim wahrscheinlichen Scheitern die AfD dann erst recht als Höcke-Partei wahrgenommen und dementsprechend weiter Wähler verlieren wird. Höcke schadet der Partei, ein Verfahren gegen ihn zur jetzigen Zeit schadet aber auch. Der von Karim vorgeschlagene Weg wäre daher eine brillante Lösung.

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