(David Berger) Wie die Österreichische Polizei gestern in einer Presseaussendung meldete, kam es am Weihnachtstag in einem Zug der ÖBB zu einem bezeichnenden Zwischenfall mit Asylbewerbern. Als ein Schaffner im Bezirk Linz-Land die aus Afghanistan stammenden jungen Männer (zwischen 13 und 18 Jahre alt) nach ihren Fahrkarten fragte, drohten diese ihm damit ihn umzubringen.

Nachdem die Personalien festgestellt waren, stellte sich heraus, dass einer der 5 Männer, ein offiziell erst 13 Jahre alter Afghane, aus einem Asylheim in Kärnten verschwunden war – er wurde in eine Unterkunft in Linz gebracht. Die übrigen 4 Männer konnten offensichtlich – trotz der aggressiven Drohungen – ihre Fahrt fortsetzen.

Diese Großzügigkeit beantworteten sie auf ihre Weise: Ihre Morddrohungen wiederholten sie auf der Weiterfahrt gegen eine weitere ÖBB-Mitarbeiterin. Am nächsten Bahnhof sprangen die Jugendlichen daraufhin aus dem Zug und sind flüchtig.

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Foto. Symbolbild (c) Pechristener CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons