Studie: Fast jeder zweite Muslim in Deutschland tendiert zum Islamismus

(David Berger) Eine neue Studie zur Radikalisierung in Deutschland sorgt für politische und gesellschaftliche Diskussionen. Dem sogenannten „MOTRA-Monitor 2024/25“, einem Forschungsprojekt zur Analyse extremistischer Entwicklungen, zufolge zeigen 45,1 Prozent der unter 40-jährigen Muslime in Deutschland eine Nähe zu islamistischen Positionen.

Damit wäre statistisch gesehen nahezu jeder Zweite in dieser Altersgruppe zumindest teilweise für entsprechende Ideologien empfänglich.

Die Studie differenziert zwischen verschiedenen Formen der Zustimmung zu islamistischen Aussagen. 33,6 Prozent der Befragten äußerten demnach eine „latente“ Zustimmung, während 11,5 Prozent offen islamistische Positionen vertraten. Zusammen ergibt sich daraus der Anteil von rund 45 Prozent.

Forscher beobachten dabei einen deutlichen Anstieg innerhalb weniger Jahre: Noch 2021 lag der entsprechende Wert laut Bericht bei rund 35 Prozent. Der Zuwachs sei vor allem auf eine Zunahme verdeckter Zustimmung zurückzuführen.

Auch antisemitische Einstellungen im Fokus

Neben der Frage nach islamistischen Haltungen untersuchte der Bericht auch antisemitische Einstellungen. Laut Auswertung hat sich die Zustimmung zu bestimmten judenfeindlichen Aussagen deutlich erhöht. In einigen Befragungen gaben etwa mehr als ein Viertel der muslimischen Befragten an, entsprechenden Aussagen zuzustimmen.

Auch andere Analysen weisen auf ähnliche Entwicklungen hin. So berichten Studien, dass antisemitische Einstellungen in Teilen der muslimischen Bevölkerung stärker verbreitet sein können als im Bevölkerungsdurchschnitt, auch wenn sie insgesamt eine Minderheitsposition darstellen.

„Größte Bedrohung für Deutschland“

Die Publizistin Silke Schröder dazu: „DAS ist die größte Bedrohung für Deutschland und den europäischen Kontinent, ja sogar die gesamte westliche Welt. Eine laxe Migrationspolitik, ein fehlgeleitetes Humanitätsverständnis und ein überbordender Sozialstaat haben Abermillionen von archaisch geprägten Menschen mit fundamentalem Wertekompass, hoher Reproduktionsrate und geringer Anpassungswilligkeit in Gesellschaften einfallen lassen, die von kultureller Selbstverleugnung, Schuldkomplexen und Werteverfall geprägt sind.

Wir sind bereits mitten im Übernahmeprozess und rollen dem auch noch den roten Teppich aus.

Was für eine kranke Welt in der wir leben.

Es ist selbstverschuldet durch eine bornierte und feige gesellschaftliche Mehrheit, die die Augen fest vor den Realitäten verschließt und denen die Zukunft ihrer Kinder und Enkel offenbar am Arsch vorbeigeht!“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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