Philosophia Perennis

Weihbischof Wörner: Derzeit wird mit Hysterie, Willkür und nach Gutsherrenart regiert

(c) Screenshot YT

(David Berger) Es ist beängstigend wie derzeit nach Gutsherrenart regiert wird. Was die Leute jetzt brauchen, ist nicht Hysterie, Angstmache und Willkür, sondern Augenmaß und geistliche Stärkung“ – so der Augsburger Weihbischof Wörner im Hinblick auf das Verbot Söders für Katholiken in der Heiligen Nacht die Metten zu besuchen.

Unser Fundstück der Woche kommt vom Instagram-Account des Augsburger Weihbischofs Florian Wörner. Er kritisiert in dem Post vom 16. Dezember hart das totalitäre „Durchregieren“ Söders in Sachen Corona – im Hinblick auf die Ausgangssperre am Heilig Abend:

Söder im Konflikt mit den Vätern der Bayerischen Verfassung

„Gläubigen unter Strafe zu verbieten, in der heiligen Nacht in den Gottesdienst zu gehen, ist übergriffig und außerdem eine Missachtung der Arbeit derer, die sich in letzter Zeit in den Pfarreien den Kopf darüber zerbrochen haben, wie man die Gottesdienstbesucher an Weihnachten gut verteilt, sodass dem Infektionsschutz genüge getan ist. Gesundheit ist wichtig, aber nicht das höchste Gut!

Die Väter des Grundgesetzes (Art. 4, Abs. 2) und der Bayerischen Verfassung (Art. 107, Abs. 2 und Art. 131, Abs. 2) haben das noch gewusst. Es ist beängstigend wie derzeit nach Gutsherrenart regiert wird. Was die Leute jetzt brauchen, ist nicht Hysterie, Angstmache und Willkür, sondern Augenmaß und geistliche Stärkung. + Weihbischof Florian“

Instrumentalisiert er Corona für seine Karriere?

Ähnlich hat sich der bekannte Bamberger Geistliche Stefan Hartmann geäußert: „Erst scheinheilig Kreuze aufhängen, dann gegen den Wusch aller katholischen Bischöfe Weihnachtsgottesdienste in der heiligen Nacht verbieten – irgendetwas stimmt bei diesem opportunistisch nach der Macht drängenden Ministerpräsidenten nicht. Instrumentalisiert er Corona für seine Karriere?

Kein anderer MP betreibt so hektischen Aktivismus, macht eine solche rhetorische Panik und verordnet derart harte Maßnahmen, die in übertriebener Weise und nicht nachvollziehbar Grundrechte außer Kraft setzen.“

Befreiungstheologie 2.0 – ganz ohne Kommunismus

Endlich scheinen einige der katholischen Bischöfe aufzuwachen und sich ganz bewusst auf die Seite der Menschen in diesem Land zu stellen. Damit nehmen sie eine uralte Tradition der katholischen Kirche wiede

r auf, die sich in Zeiten totalitärer Herrscher fast immer schützend vor die unterdrückten Menschen in dem jeweiligen and gestellt hat: Befreiungstheologie 2.0: Herzlichen Glückwunsch, Exzellenz!

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Aktion „Meine Weihnachtsgabe für Philosophia Perennis“

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