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Bundestagswahl 2017

Umfrage: Wie hoch wird die Wahlbeteiligung?

Die Briefwahl macht's möglich: Ein Deutscher mit Wahlrecht vermittelt über eine Internetseite sein Wahlrecht an einen Migranten, der bei uns eigentlich nicht wählen darf ... (c) Foto: David Berger

Die Höhe der Wahlbeteiligung traut sich kein Institut vorherzusagen. 80-90% hoch lag die Wahlbeteiligung in den 50 Jahren bis zur Jahrtausendwende. Seitdem ging es bergab.

Die beiden letzten Wahlen, die jeweils eine Regierung Merkel hervorbrachten, waren mit 70,8% (2009) und 71,5% (2013) die mit der geringsten Beteiligung der Bürger seit Gründung der Bundesrepublik. Geringe Wahlbeteiligungen sehen Demokraten nicht gerne:

Sie verringern die Legitimität der Regierung.

Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, wir fangen erst richtig an.
So Willy Brandt nach seinem Wahlsieg 1972.

Seinen phänomenalen Erfolg hatte er auch der höchsten Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl zu verdanken: 91,1% – so hoch wie niemals sonst.

Die SPD erreichte mit 45,8% ein Ergebnis, neben dem Martin Schulz wohl wie der abgehalfterte Bürgermeister einer überschuldeten Gemeinde aussehen wird.

Die Wahlbeteiligung wird nicht zuletzt das Ergebnis des zu erwartenden Neuzugangs zum Bundestag, der AfD, beeinflussen.

Ihr gelang es in vergangenen Landtagswahlen immer wieder, aus Nichtwählern Wähler zu machen und die Menschen somit in die parlamentarische Willensentscheidung zurückzuholen.

Aber auch andere Faktoren werden eine Rolle spielen. Mit FDP (4,8%), AfD (4,7%) und Piraten (2,2%) scheiterten gleich drei Parteien an der 5% Hürde.

Mit den „Sonstigen“ waren 15,7% der abgegebenen Stimmen nicht im Bundestag vertreten. Fast 7 Millionen abgegebene Stimmen waren verloren.

Wie hoch wird die Wahlbeteiligung heute sein?

 

6 Kommentare zu „Umfrage: Wie hoch wird die Wahlbeteiligung?

  1. Leider werden wohl nicht alle Stimmen gezahlt.

    Ich habe gerade über die Briefverfolgung erfahren, dass unsere Briefwahl aus USA nicht an das Wahllokal übergeben werden konnte:

    14. September – Ankunft der Sendung in Frankfurt und Weiterleitung an den Zoll
    19. September – Weiterleitung von Zoll an Poststelle (keine Ahnung wo)
    23. September – 08.00 Uhr Annahme von Wahlamt verweigert mit der Bitte um Zustellung am
    nächsten Werktag

    Für Interessierte leite ich gerne eine Tracking-Kopie weiter.

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  2. Also, – bei uns war die Wahlbeteiligung nicht nur ersichtlich hoch, sondern auch – auf meine Nachfrage im Wahllokal – sehr hoch. Und das gegen 11.30 Uhr.
    Warteschlange inklusive.

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  3. Wer eine kleine Partei wählt,die es eh nicht schafft,der verschenkt seine Möglichkeit zu beeinflussen.Ich hab AfD gewählt und ich hab viele Leute überzeugt,dass auch zu tun.

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  4. Es ist falsch, sich groß über den niedrigen SPD-Wert groß zu freuen, zuvieldarsu zu hoffen, denn zusammen mit ihren Trabanten GRÜN und PDS haben sie immer noch 35-40%, in etlichen Bundesländern und Kommunen mehr, danke 20-60% Nichtwähler!!

    Letztlich kann es nur anders werden, soweit es Wahlen schaffen, wenn die 2/3 gemäßigt-rechts (laut WELT vom Januar 1999 um 2/3 der Bevölkerung gemäß Demoskopie!) eingestellten Altwähler von CDU und SPD endlich diese völlig umgekrempelten Parteien verlassen!!

    Es war doch früher so, daß die Parteien, Machtgruppen mal mehr links als rechts, mehr katholisch als lutherisch, mehr sozial als kapital, mehr autoritär als liberal usw. waren, aber ernsthaft das eigene Volk der Vernichtung anheimzugeben erst fahrtässig und zuletzt offen-aktiv = polit-krimineller Landesverrat, Hochverrat, Völkermord, das gab es wissentlich nie.

    Höchstens beim eh von Anfang an wahnsinnigen Hitler in der Endphase aus der die Katastrophe sehenden Verzweiflung heraus.

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  5. War schon wählen, weil ich weiß wie wichtig es ist einen politischen Kurswechsel ein zu läuten! Ich will weder Bürgerkrieg, blutige Auseinandersetzungen zwischen den Ethnien, Islamisierung unseres Volkes oder Versklavung das es zu Dhimmis für Moslems gemacht wird, deshalb ist es wichtig diese Schicksalswahl nicht zu schwänzen und so richtig Bock hatte ich auch nicht durch Erschöpfung. Ich gebe der AFD eine Chance, weil alle anderen Parteien uns mit ihren Wahlversprechen an der Nase herum führen und meine politische Recherchen ergeben haben, das man auf die Gutgläubigkeit der Bürger setzt um ihnen später die Rechnung zu präsentieren. Wer wirklich nicht mit der AFD kann, der kann ja seine Stimme auch einer kleinen Partei geben die zwar nicht die 5 % Prozent Hürde schafft, aber sie fehlt den anderen Parteien, weil sie gewertet werden muss. Besser wäre es auch einmal mutig zu sein und der AFD eine Chance zu geben, diesem Einheitskartell der Parteien so richtig Dampf zu machen mit den Interessen der Bürger.

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