Jürgen Trittin, Musterbeispiel für die asoziale grüne Mittelschicht auf Twitter

0
Torten-"Attentat" auf Jürgen Trittin am 22.09.2010 (Youtube Screenshot)

(Michael van Laack) „Fick Dich, Alter“ hören wir auf unseren Straßen oft genug. Nicht nur von Jugendlichen. Verrohung der Sprache ist allerdings schon lange kein Thema mehr. Man hat sich an sie gewöhnt, hört oft schon gar nicht mehr hin. Selbstverständlich sollte das anders sein, aber oft wäre es vergebene Liebesmüh und könnte auch zu körperlicher Konfrontation führen, wenn man die Verrohung kritisiert. Von Jürgen Trittin jedoch dem alten grünen Mann – erwarte ich keine körperlichen Attacken.

Von einem Spitzenpolitiker erwarte ich allerdings, dass er sprachliche Entgleisungen wie diese vermeidet:

Fairer Umgang? Muss nur gegenüber Baerbock gewährleistet sein.

Nicht nur, weil es den Grünen angeblich um fairen Wahlkampf geht. Als Politiker hat man immer auch eine Vorbildfunktion. Und als grüner Politiker im Besonderen für die Jugend. Zumindest jenen Teil, der sich FFF nennt (was übrigens nicht „Ficken für Frutarier“ heißt. Mit diesem Tweet macht Trittin nicht nur persönlich einen politischen Mitbewerber verächtlich, sondern animiert seine und Baerbocks Gefolgschaft, es ihm nachzutun. Schnell kann sich so etwas zu Hass- und Hetzorgien hochschaukeln.

Solange diese nicht seine eigene Partei betreffen, dürfte Trittin das allerdings leider sogar recht sein. Zumal er die Verächtlichmachung politischer Gegner augenscheinlich im Blut hat. Schon 2001 (seinerzeit noch Umweltminister in der zweiten Legislatur von Gerhard Schröder), erklärte er, CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer sehe aus wie ein rechtsradikaler Skinhead. 

Offensichtlich nicht ganz zu Unrecht sagte 2013 der frühere Bundeswirtschaftsminister und CSU-Landesgruppenchef Michael Glos über Trittin: „Das ist der größte Kotzbrocken, den die Grünen haben”. Diesem Ruf wurde er nun wieder einmal gerecht, indem er sein Twitterprofil vollgekotzt hat, was hoffentlich möglichst viel Menschen ankotzt.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie das Engagement hier unterstützen:

Paypal

Vorheriger ArtikelFreiheitsfeinde ante portas: Ministerpräsident Hans fordert Konsequenzen für Impfverweigerer
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.