(Michael van Laack) Cem Özdemir, neben Annalena Baerbock und Robert Habeck der lupenreinste Demokrat im erlauchten Kreis der Ökofaschisten, ist außer sich! Da haben doch tatsächlich seine Baden-Württemberger Parteikollegen den AfD-Kandidaten zum Landesverfassungsgericht im 3. Wahlgang mitgewählt oder zumindest nicht mit Nein gestimmt.

Und das, obwohl in „unserer Demokratie“ gilt: Stimmen für die AfD haben nach Wahlen genauso viel Wert wie ungültige Stimmen an der Wahlurne; und mit AfD-Mandatsträgern redet man nur, wenn man ihnen eine Falle stellen will.

Ungeschriebenes Gesetz mit Füßen getreten

Deshalb ist Cem Özdemir zurecht empört! Seine Fraktion im Baden-Württemberger Landtag hat den Konsens aller demokratischen Faschisten verlassen und die Wahl von Bert Matthias Gärtner ermöglicht. Seine Reaktion darauf ist eigentlich noch viel zu mild:

Eigentlich hätte er zu sofortigen Gegenmaßnahmen aufrufen müssen. Aber auf der anderen Seite wird er sich gedacht haben: „Auf meinen Ministerpräsidenten in BW, die Frau Bundeskanzlerin und die Merkeljugend (Party- und Eventszene, FFF und Antifa) kann man sich verlassen. Da reicht es vollständig aus, wenn ich ein leises Signal des Unmuts setze. Das werden unsere „Freunde“ schon richtig interpretieren und in den nächsten Tagen mit diversen Aktionen unsere Demokratie schützen!“

#NoAfD – Das Twitter-Erkennungszeichen der wahren Demokraten

In der Bundesrepublik Deutschland kann jeder wählen, wen er will. Klar, aber er muss sich über die Folgen dieser Wahl immer im Klaren sein, vor allem wenn er öffentlich äußert, wen er gewählt hat. Da kann die berufliche Karriere schon mal jäh enden, die Reservierung im Restaurant gecancelt, das Auto in Brand gesteckt, man selbst oder die Familie in der Schule oder auf offener Straße beleidigt bzw. geschlagen werden.

Für Cem Özdemir sindall das vermutlich gute und hoffnungsvolle – weil demokratiestärkende  Zeichen. Denn AfD ist eben eine „No-Partei“. Wer für eine No-Partei ein Mandat ausübt bzw. offen seine Sympathie bekundet, ist nicht Teil der neu geschaffenen uniformlosen SA namens Zivilgesellschaft und hat jedes Recht auf soziale Anerkennung und politische Partizipation verwirkt. Schon ein „Guten Morgen“ im Hausflür an einenstadtbekannten AfDler stellt ein zu großes Maß an Wertschätzung dar. Vor solchen Menschen darf man nur ausspucken, z. B. auf den Fluren des Bundestages oder der Landtage, wenn keine Kamera in der Nähe ist.

Ungrün ist demokratiefeindlich

Vor allem deshalb, weil viele AfDler weder kiffen, noch sexuelles Interesse an Minderjährigen haben, Abtreibung bis zum Tag vor der Geburt nicht mittragen wollen, weder dem Islam, der BLM, der FFF noch der LGBTI-Community Herrschaftsrechte und -zeichen zubilligen wollen. Mit anderen Worten: #NoAfdler sind menschenverachtende Individuen, die überall hingehören, aber ganz sicher nicht in ein Amt am Verfassungsgerichtshof.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.