(Michael van Laack) Vor knapp zwei Wochen berichteten wir über eine Kampagne der „Jungen Alternative“ Berlin, die für einiges Aufsehen gesorgt hatte. An teilweise unerwarteten Orten und Stellen klebten in der Hauptstadt Plakate mit dem Label #FreiheitForFuture, die u.a. zu den Themen Klimawandel, Migration, Gender und soziale Gerechtigkeit pointierte Aussagen boten.

Für viele Fußgänger ein Eyecatcher. Doch fragten sie sich: Wer oder was steckt hinter „Freiheit For Future“? Vielleicht die FDP, die sich bekanntlich zumindest offiziell Freiheit auf die Fahne geschrieben hat? Weit gefehlt! Am 8. Juli ließen wir dann die Katze aus dem Sack. Es handelte sich um eine Kampagne der JA, die vom Bundesamt für Verfassungsschutz Anfang 2019 wegen ihrer „migrations- und insbesondere islamfeindlichen Haltung“ als Verdachtsfall eingestuft wurde.

2. Phase der #FreiheitForFuture-Kampagne

Nach der anonymen ersten Phase der Kampagne soll nun die zweite Vorurteile gegenüber dem Jugendverband der AfD abbauen und gleichzeitig junge und mittelalte Wähler vor der Bundestagswahl ansprechen. Mit großflächigen und kleineren Plakaten, die erneut strategisch klug in Berlin verteilt angebracht sind – so auch in Szenevierteln der verharmlosend so genannten Linksautonomen – will die JA zeigen: Schaut in unserer Gesichter, schaut auf unser Leben. Wir sind ganz anders, als ihr denkt und man Euch glauben machen will.

Und siehe da – Surprise, Surprise, die „Junge Alternative“ ist bunt. Nicht nur alte weiße Männer sind begeistert von den politischen Vorstellungen und Zukunftsvisionen der AfD, sondern auch junge farbige Frauen. Für die Linken dürfte ein Weltbild zusammenbrechen. Denn diesmal prangt auf dem Plakat nicht nur #FreiheitForFuture, sondern auch das Logo der JA.

Mit QR-Codes zu kurzen Videos

Wer mehr über die jungen Leute erfahren möchte, die der JA Gesicht verleihen, muss nur sein Handy zücken und wird dann u a. zu einem Video der abgebildeten Person geführt. Dort berichten sie frank und frei über ihre politische Einstellung, ihre familiären Hintergründe. Aber auch davon, was Ihnen an der AfD gefällt und was nicht.

So wie hier Felice: In Köln aufgewachsen, nach Leipzig gezogen, ein Elternteil weiß, dass andere farbig. Ihre politische Heimat ist die AfD, auch wenn sie manches kritisch sieht:

Alle Videos und noch mehr Material findet sich

HIER

Einigkeit und Recht und Freiheit – Nicht mehr und nicht weniger!

Unsere linken Freunde werden begeistert sein. Das steht jedenfalls zu hoffen. Denn der Antifa und allen anderen aufrechten und anständigen Mitgliedern der toleranten Zivilgesellschaft wird es gewiss niemals in den Sinn kommen, Plakate mit jungen bunten Menschen zu kritisieren oder gar zu beschädigen oder entfernen. Das habe sie bekanntlich auch in der Vergangenheit noch nie gemacht, wenn ich mich nicht irre…

Wie auch immer. Der Jugendverband der Alternative für Deutschland zeigt einmal mehr, dass die AfD in vielem ganz anders tickt, als die Informationen, die die staatstreuen Medien uns Tag um Tag in die Wohnzimmer servieren, dem Zuschauer weiß machen wollen. Die AfD ist nicht nur alt und toxisch männlich, sondern jung und weiblich. In ihr sammeln sich immer Menschen, die politisch und gesellschaftlich aktiv mitgestalten wollen. Trotz all der Anfeindungen, die sich daraus oft im privaten und beruflichen Umfeld ergeben, halten sie die schwarz-rot-goldene Fahne hoch und singen voller Inbrunst „Einigkeit und Recht und Freiheit“.

Diese Werte leben sie und wünschen sich nichts anderes, als dass auch ihre Kinder sie noch werden leben können! In einem demokratischen Deutschland, dass den Wohlstand der eigenen Bürger sichert und Menschen aller Nationen und Religionen respektiert, so lange auch sie Freiheit als das höchste Gut erachten. Was in aller Welt kann daran falsch sein?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.