(Michael van Laack) Über Verstorbene soll man nur Gutes berichten. Dieser Grundsatz lässt sich selbstverständlich nicht immer einhalten. Wie aber der „SPIEGEL“ gestern im Teaser die Wirkungsgeschichte der Mohammed-Karikaturen anlässlich des Todes von Kurt Westergaard darstellte, ist ebenso abstoßend wie typisch für das allgemeine Islam-Appeasement deutscher Leitmedien.

Der Publizist und Jurist Arnd Diringer kommentierte dazu auf Twitter treffend: Die Ausschreitungen mit vielen Toten und der Anschlag auf »Charlie Hebdo« sind also die Folge von ein paar Bildern und nicht die Folge einer mörderischen Ideologie und Taten ihrer Anhänger.

Westergaard als Urheber allen Übels

Es ist halt etwas anderes, ob man Christus als Schwein am Kreuz darstellt bzw. den Piss-Christ in Urin getaucht als Kunst verkauft oder den Mörder, Kriegstreiber und Kinderschänder Mohammed karikiert. Im letzteren Fall ist es für MSM wie den SPIEGEL augenscheinlich nachvollziehbar, wenn sich die „Gläubigen“ empören und dem ein oder anderen die Kehle durchschneiden bzw. ihn erschießen oder in die Luft sprengen.

Islamischer Rassismus gefährdet „unsere“ Demokratie

Da muss der Nicht-Muslim mehr Sensibilität zeigen. Wenn er weiß, wie tief er edle muslimische Herzen verletzt und dennoch den die Barmherzigkeits-Religion Nr. 1 mit Satire und Karikatur befleckt, klebt das Blut der Opfer der tiefgläubigen Muslime an den Händen des provozierenden Übeltäters. Wem das nicht einleuchtet, der ist islamophob und ein Rassist. Und wer dieser Beurteilung gar öffentlich widerspricht, ist aller Wahrscheinlichkeit ebenfalls ein Nazi oder noch Schlimmeres.

Z. B. ein alter weißer und christlicher Fundamentalist, der berechtigte – von der künstlerischen Freiheit gedeckte – Kritik an seiner eigenen Religion nicht ertragen kann und sich deshalb unsolidarisch gegenüber Muslimen verhält, wenn sie sich gegen gotteslästerliche Schriften und Bilder mit der notwendigen Härte verteidigen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.