(Michael van Laack) Nein, das Schlachten der Tiere zum muslimischen Opferfest ist nicht überall ein verbindlicher Akt. „Möge Allah deine guten Taten annehmen und dir und deiner Familie das Beste geben“ wünscht man sich anlässlich des Festes Eid ul-Adha. Es dauert in diesem Jahr vom Abend des 19. bis zum 23. Juli.

Am Tag zuvor fasten jene, die keine Pilgerfahrt nach Mekka machen können, auf dass auch ihnen alle Sünden des vergangenen  und laufenden Jahres verziehen werden.

Letzteres mag für Annalena auch Motivation gewesen sein, den Muslimen zum Opferfest zu gratulieren. Vielleicht hofft sie ja, dass von dem Segen, der sich über die Muslime ergießt, auch etwas auf sie abfällt. Denn „Sünden“ gibt es genug, die vergeben werden müssten. Gleiches gilt zwar auch für Jens Spahn, aber der hat schon vorgebaut und drauf hingewiesen, dass wir uns nach Corona manches zu verzeihen haben würden. Allah braucht er also nicht.

Zu Ostern und Pfingsten diesen Jahres sah Frau Baerbock übrigens keinen Anlass, den Christen ein gesegnetes Fest zu wünschen. Vermutlich war sie einfach zu sehr den Muslimen im Ramadan und der Freudenzeit danach verbunden, als dass sie für solchen Schnickschnack noch Zeit gehabt hätte.

Tierwohl gilt vermutlich nur für Kükenembryos und Bioschweine

In Deutschland wird zum Opferfest nur wenig geschächtet. Dort – wo es erlaubt ist – angeblich nur unter strengsten Auflagen, die das Leid der Tiere vermindern. In vielen anderen europäischen Ländern (in den muslimisch dominierten durchgängig) werden die Tiere grausam und bei vollem Bewusstsein getötet.

Das freilich ist für Frau Baerbock kein Problem, denn mit den Muslimen verbindet sie noch eine andere auf Tiere bezogene Haltung: Das Verachten von Hunden. Für Muslime gehören sie zum Unreinsten, was auf Allahs Erde kreucht und fleucht, für Grüne stoßen sie zu viel CO2 aus.

Bunte Traditionen sind gute Traditionen

All das zusammen mit den Tatsachen kombiniert, dass der Islam Deutschland bunter macht (deshalb zu ihm gehört) und die Grünen nach der Serie von Fehlern ihrer Spitzenkandidaten neues Wählerpotenzial erschließen müssen, ist es logisch und strategisch richtig, dass Annalena Baerbock gleich nach Cem Özdemir zu diesem Fest mit einer blutigen Tradition herzlich gratuliert.

P.S.: Özdemir gibt sich sogar staatsmännisch und ruft als Ersatz für ein geschlachtetes Tier zu Spenden für die Flutopfer auf. Denn bekanntlich ist der Islam die barmherzigste unter allen Weltreligionen.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.