Komponist für Krimis der ARD fordert: Verstoßt Joachim Wundrak aus unserer Dorfgemeinschaft!

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(Michael van Laack) Selten lassen die aufrechten und anständigen Mitglieder unserer Zivilgesellschaft – die mehr sind und deshalb die Deutungshoheit ebenso beanspruchen wie das Recht, jeden aus dem Diskurs auszuschließen und notfalls Biografien zu vernichten – ihre Masken fallen. Einer hat es jetzt mal wieder getan: Jürgen (George) Kochbeck, der auch mit Hilfe unserer Rundfunkgebühren sein Konto gefüllt hat.

Bitte um Beachtung des UPDATE am Textende

Kochbeck verdiente und verdient seine Brötchen hauptsächlich als Komponist für Filmmusik, so z. B. für die ARD-Serien „Tatort“, die neuen „Stahlnetz“-Folgen (1999-2003) und das Großstadtrevier. Auch fürs ZDF war der gute „George“ bei der Serie „SOKO Leipzig“ komponierend tätig. Sat1 engagierte ihn für „Wolffs Revier“ und RTL für „Balko“. Auf seinem Facebook-Profil ereiferte sich der Speziallist für Krimi- und Horrormusik nun vor einigen Tagen über eine Aussage von Joachim Wundrak, den Spitzenkandidaten der AfD Niedersachsen zur Bundestagswahl:

Aus der Dorfgemeinschaft verstoßen

Wie bei Linken üblich, bemühte sich Kochbeck erst gar nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den von Wundrak angesprochenen Problemfeldern, sondern forderte dazu auf, einen Menschen, der nicht konform der Regierungsmeinung denkt, umgehend zu isolieren und aus der Dorfgemeinschaft zu entfernen. Ganz so, wie es schon die alten Germanen und Kelten taten:

Jürgen Kochbeck nimmt nicht nur – wie für Buntfaschisten üblich – für sich in Anspruch – die Mehrheitsmeinung (in diesem Fall jene der Dorfgemeinschaft) zu vertreten, sondern erklärt einen politischen Wettbewerber gleich zum Feind, der eine nicht duldbare weil von der Norm abweichende Einzelmeinung vertritt.

Wehret den Anfängen – Da hat Kochbeck recht!

Wir dürfen nicht dulden – und in diesem speziellen Fall dürfen die Bewohner von Wölpinghausen es nicht tun – dass in unserem Land wieder Menschen geächtet und zu einem gewissen Grad auch bereits verfolgt werden, die zu welchen politischen Fragen auch immer eine von der Regierungslinie abweichende Meinung vertreten. Deshalb können wir auch nicht Ratschläge wie den eines weiblichen Fans des Musikers unwidersprochen lassen:

Isolieren und Boykottieren – Die Waffen der Demokraten?

Wir dürfen nicht so werden wir sie. Mit „Sie“ meint die treue Bürgerin selbstverständlich die bösen AfD-Nazis. Nein, so sind wir nicht. Wir vertreiben niemanden! Wir machen das lieber wie Adolf Hitler in der Frühphase mit den Juden oder Kommunisten. Wir boykottieren und isolieren. Und dann, wenn wir den Abweichler weichgekocht haben, „reden“ wir mit ihm. Gut, dass Frau Schoener nicht „besuchen“ geschrieben hat. Denn wir wissen ja, welche Bedeutung dieser Begriff für alle ANTIFAschisten hat.

Große Zeiten

Linke Wölfe marschieren ohne Schafspelz

Kochbeck ist ein gutes Beispiel dafür, wie weit sich die Feinde unseres Rechtsstaats, die Feinde der Freiheit, der Demokratie und der offenen Gesellschaft mittlerweile ungestraft herauswagen können. Kein Mainstream-Medium würde es für berichtenswert halten, wenn in den nächsten Tagen eine Horde von Linksextremisten vor Wundraks Haus aufmarschierte. Niemand würde darüber schreiben, wenn Wundrak nur noch unter Polizeischutz sein Haus verlassen könnte. Denn das wären ja alles nur Früchte des guten und gerechten „Kampfs gegen Rechts“, für den Merkel, Seehofer, Lambrecht und Scholz hunderte Millionen Steuergelder ausgeben. Große Zeiten!

UPDATE 16.00 UHR

Herr Kochbeck hat am Nachmittag an die E-Mail-Adresse des Blogs folgende Mitteilung gesandt, die wir nicht weiter kommentieren, zumal er das Posting auf Facebook bisher (Stand 17.07.21) nicht gelöscht hat und unseres Wissen gegenüber Herrn Wundrak noch keine Worte des Bedauerns zum Ausdruck gebracht worden sind.

Veranlassung, den Artikel nach dem „Zurückziehen“ der „symbolischen Aufforderung“ zu löschen, sehen wir nicht. Er möge als Beispiel dienen, dass Worte scharf wie ein Schwert sind, andere dazu verleiten können, sich ebenfalls dieses oder vielleicht auch realer Schwerter zu bedienen. Zudem bleiben entstandene Verletzungen sowie Narben auch dann noch sichtbar, wenn das Schwert eingeschmolzen wurde.

 

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.