(Michael van Laack) Dem wissenschaftlichen „Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen“ scheint zu dämmern, dass Deutschland die Welt nicht dadurch allein retten kann, wenn wir uns deindustrialisieren und zu einem Arbeiter- und Bauernstaat mit Schwerpunkt Tofu-Bauer zurückentwickeln.

Von deutschem Boden aus müsse in Zukunft der Atmosphäre überdurchschnittlich viel CO2 entzogen werden. Um das erreichen zu können, bräuchte es aber erst einmal Erfindergeist und Kreativität. Denn noch existieren keine Maschinen, die so etwas im großen Stil leisten können.

Ohne CO2 keine Fotosynthese

Fotosynthese ist die biochemische Reaktion, die das Leben auf unserer Erde möglich macht. Kohlendioxid (CO2) und Wasser werden mit Hilfe von Licht in eine Biomasse umgewandelt. Deshalb gäbe es überhaupt kein Leben auf der Erde, wenn es kein CO2 gäbe.

Das aber interessiert die wissenschaftliche Kommission nicht. Dann muss sich die Natur gefälligst etwas anderes ausdenken und sich einen CO2-Ersatzstoff einkaufen, Wie wir das ja auch mit veganen Produkten, die zwar aussehen wie Fleisch und eventuell auch so schmecken, aber eben keines sind. So darf – nein muss – man die Forderungen von Merkels Klimaberatern verstehen.

Der Atmophäre viel CO2 entziehen

„Um eine Stabilisierung des Klimas zu erreichen, müsse bereits jetzt die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre strategisch vorbereitet werden“. Der Mensch müsse der Atmosphäre künftig mehr CO2 entnehmen, als er ihre hinzufügt, erklären uns die Wissenschaftler. Nur so könnten wir die Klimaziele schneller erreichen und weit über sie hinausgehen.

Das durch diesen Ehrgeiz in manchen Regionen das biologische Gleichgewicht aus den Fugen geraten könnte? Kollateralschäden gibts immer. Wer braucht z. B. schon ein Gehölz wie den Schwarzwald? Der trägt ohnehin einen rassistischen Namen. Der Chefin des Beirats – Karen Pitte – ist klar, „dass Risiken und Nebenwirkungen entsprechender Verfahren noch nicht ausreichend erforscht“ sind. Aber: No risk, no Fun. Es geht schließlich um das hehre Ziel, von deutschem Boden ausgehend die Welt zu retten.

Diesmal wird Deutschland wirklich die Welt retten

Wir müssen – das steht für die Damen und Herren fest – beim CO2-Wert in die vorindustrielle Zeit zurück. Das geht eben nur mit CO2-Saugern. Wenn die anderen Länder nicht mitmachen wollen, fangen wir einfach bei uns an, saugen alles nach Deutschland einfließendes CO2 ab und machen so – ohne dass z. B. China auch nur einen kleinen Klimafinger krümmen müsste  – in wenigen Jahren die Atmosphäre so sauber, wie sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts war. Großartig, oder?

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.