Saarlands Ministerpräsident: Dieses Fahrrad kann Dir gehören, wenn Du Dich impfen lässt!

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(Michael van Laack) Im Kreis der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten wächst die Verzweiflung. Corona kann – wie es heißt – nur besiegt werden, wenn sich zwischen 85 und 90 % der Bundesbürger ab zwölf Jahren impfen lassen. Doch scjon bald werden wohl alle geimpft sein, die das für sich und/oder ihre Kinder wollen. Die Quote dürfte also in am Jahresende 75 % nicht überschreiten.

Da eine Impfpflicht nicht durchgesetzt werden könnte, ohne das Grundgesetz zu ändern. Eine Zweidrittel-Mehrheit dafür ist nicht absehbar. Deshalb greifen einige Spitzenpolitiker nun zu anderen Mitteln und deshalb ins Klo.

Bei Impbereitschaft Chance auf Fahrrad oder Sprachkurs

Klar, die Kassen von Bund und Ländern sind leer, seit die rote Null Olaf Scholz sich von der schwarzen Null verabschiedet hat und nun gefühlt im Minutenrhythmus die Neuverschuldung im dreistelligen Milliardenbereich aufstockt. Deshalb ist ein Einfamilienhaus oder ein E-Auto der Oberklasse ist als Gewinn nicht drin.

Aber im Saarland könnten Impfwillige demnächst stolze Besitzer eines neuen Fahrrads im unteren Preissegment werden oder kostenlos an einem Sprachkurs für Deutsch oder Arabisch teilnehmen. Je nach Herkunft oder Ghetto-Wohnort des Gewinners. Zumindest wenn es nach Tobias Hans geht, seines Zeichens saarländischer Ministerpräsident. Er möchte gern in sozialen Brennpunkten für mehr Impfbereitschaft werben.

Die Bürger und Asylbewerber aus der monetären Unterschicht sind bekanntlich  schon mit wenigem zufrieden. Unter denen muss man keinen Tesla Model S oder eine dreimonatige Weltreise verlosen. Das würde nur den Sozialneid schüren. Solche Preise wären eher geeignet für eine Verlosung unter ungeimpften Mitarbeitern des ÖRR.

Anreize primär für Sozialschwache

Es gibt eine weitere Einschränkung: Das bettelarme Bundesland kann selbstverständlich nicht Sozialhilfeempfänger ein neues Fahrrad schenken, dem es ein Impfangebot unterbreitet. Aber zwei oder drei Fahrräder und Sprachkurse auf 10.000 Impfwillige wären schon drin.

Tja, wenn die Aktion gut läuft, könnte man vielleicht auch unter den ungeimpften Multimillionären so eine Tombola ausloben. Da wäre aber sicher ein Aktienpaket im siebenstelligen Bereich angemessen. Am besten von einem der Global Player aus dem Solar- oder Windrad-Bereich. Olaf Scholz wird sicher noch eine kleine Kasse finden, in der für einen solchen Hauptgewinn noch ein wenig Geld übrig ist. Das könnte man dann einen Kollateralgewinn nennen. Und der bleibt selbstverständlich steuerfrei.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.