(Michael van Laack) Nein, den Namen der Bewegung habe nicht ich mir ausgedacht, nachdem ich mal wieder ein Fläschchen Absinth zu viel getrunken hatte. Es handelt sich um eine Initiative, die von Vertretern jener Helden gegründet wurde, die unter unserer neuen Nationalflagge – der Regenbogenfahne – bzw. der Sonnenblume auf grünem Grund oder Hammer und Sichel marschieren.

Von Damen, die danach lechzen, dass Männer ihre nackten Brüste anstarren, damit sie gleich darauf #metoo schreiend die Staatsanwaltschaft beschäftigen können, weil lüsternes Anschauen bekanntlich bereits sexuelle Belästigung darstellt.

Nippel-Diskriminierung

Egal, ob im Freibad, bei der Grillparty oder auf der Autobahnbaustelle neben der Teemaschine: Viele Männer laufen mit nacktem Oberkörper durch unser genderfeindliches Deutschland. Hingegen werden Frauen mit freiem Oberkörper sogleich mit einem Polizeibadetuch bedeckt und kurz in Gewahrsam genommen, um die Personalien zu erheben und anschließend eine Anzeige wegen erregen öffentlichen Ärgernisses anzufertigen.

Ganz unabhängig davon übrigens, wie wohlgeformt (oder auch nicht) ihre Brüste sind.  Zumindest habe ich noch nicht davon gehört, dass man auf der Polizeidienststelle noch einmal das Badetuch wegnimmt und erst dann entscheidet, ob eine Anzeige geschrieben werden soll oder nicht…

Bezirksamt unterstützt Demo in Kreuzberg

Das, so meinen die Mitglieder der „Hedonistische Internationale – Sektion Wilde Möpse“, sei übelste Diskriminierung, die schlimmste Form der Frauenfeindlichkeit nach der Tatsache, dass Frauen in der römisch-katholischen Kirche nicht zu Priesterinnen geweiht werden dürfen.

Geht an den FKK-Strand oder in den Swingerclub

Das zuständige Bezirksamt unterstützt übrigens die öffentliche Diskussion um Gleichstellung, hätte aber doch große Schwierigkeiten damit, wenn z. B. auf einem Kinderspielplatz im Sommer alle Mamas mit freiem Oberkörper ihre Sprösslinge betreuen. Dafür muss man den Beamten dankbar sein. Wenn ich viele nackte Brüste gleichzeitig sehen will, scheint mir immer noch der Besuch eines Swingerclubs der geeignetere Ort. Und auch für Frauen scheint mir der FKK-Strand oder ein solches Etablissement der deutlich geeignetere Ort, Brust zu zeigen.

Ups, das war jetzt wieder krass frauenfeindlich und sexistisch, oder? Egal! Auf Facebook bin ich aktuell eh schon wieder für 30 Tage gesperrt, weil ich Hans-Georg Maaßen verteidigt habe, der für die FB-Mitarbeiter augenscheinlich seit einiger Zeit als „gefährliche Person“ gilt, weshalb mein advokater Artikel gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen hat.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.