Karl Lauterbach mutiert vom Virologen Merkels zum Meteorologen Baerbocks

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Collage mit Youtube Screenshot

(Michael van Laack) Man muss kein ausgewiesener Experte in seinem Fachbereich sein, um Minister werden zu können. Das wissen wir nicht erst, seit ein Bankkaufmann am Verhandlungstisch Horst Seehofers Niesen in dem Moment mit „Gesundheit“ beantwortete, als Merkel gefragt hatte, wer welches Ministerium übernehmen wolle.

Und so hat es auch kaum jemanden gewundert, dass ein Mediziner, der nicht vom Fach ist, zu einem der wichtigsten Berater der Bundesregierung bei der Endlösung der Coronafrage erhoben wurde. Unterstützt von den staatstragenden Medien und den Covidjüngern mit den roten Punkten im Profil.

Lauterbachs Delta-Albträume will niemand mehr lesen

Lauterbach hat mit seinen Angstszenarien und Horror-Modellrechnungen über Monate lang weite Teile der Bevölkerung in seinen Bann gezogen. Er sprach so lebendig und anschaulich von über uns hereinbrechende Viruswellen, dass zwischenzeitlich in einigen Regionen Leichensäcke und Schubkarren ausverkauft waren, weil sich die Bürger selbstverständlich solidarisch an der Entfernung der Berge von Coronatoten von den Straßen beteiligen wollte.

Nun aber wird Lauterbach klar, dass der Medienhype abebbt und viele seine Panikmache zu Delta, einer vierten Welle und Kinderimpfungen satthaben. Das bedeutet in letzter Konsequenz den Rücksturz in die Asche des Mittelmaßes, aus der er wie ein Phoenix in der Corona-Krise aufgestiegen ist. Kaum mehr Talkshow-Auftritte, wenige Zeitungsinterviews, einbrechende Followerzahlen in den sozialen Medien.

Nur ohne CDU-Regierung kann Deutschland das Weltklima retten

Doch Lauterbach wäre nicht Lauterbach, hätte er nicht schon eine andere Idee. Denn schließlich möchte er nach der Bundestagswahl Gesundheitsminister werden. Das aber würde nur unter einer grün-rot-roten oder rot-grün-roten Regierung klappen. Und die wird nur zustande kommen, wenn breite Angstkampagnen wegen des Klimawandels gefahren werden, im Idealfall eskortiert von einer 38- Grad-Phase in ganz Deutschland im August.

Im Schüren von Ängsten ist Lauterbach bekanntlich Profi. Also streut er auf seinem Profil immer häufiger Berichte über das Wetter ein, gibt den Meteorologie-Experten und lässt durchklingen, dass nur eine Bundesregierung jenseits der CDU die Welt vor dem Untergang bewahren kann. Ein Déjà-vu für viele, doch für Lauterbach die einzige Chance, nicht von der Erfolgsleiter zu fallen und sich politisch das Genick zu brechen.

Also dann! Gib Gas, Karl! Wir wollen Dich nicht verlieren nach der Bundestagswahl. Schon aus Eigennutz nicht. Denn für zehn bis fünfzehn Artikel pro Jahr bist Du auf unserem Blog immer gut.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.