(Michael van Laack) Hans-Georg Maaßen sorgt für Aufregung im Lager der Antifa-Fans. Der NDR ist für seine unkritische Berichterstattung zu Antifa und anderen linksradikalen bis linksextremistischen Umtrieben bekannt. Ob gewalttätige Demos in Berlin oder Hamburg, ob Verständnis für die Hausbesetzer in der Rigaer Straße oder die Erstürmung des Braunkohletagebaus durch „Ende Gelände“.

Und auch bei der Causa mit den angeblichen Hetzjagden, die „Antifa Zeckenbiss“ propagierte, spielte der NDR eine besondere Rolle. – In einem Interview mit „TV-Berlin“ forderte nun der ehemalige Präsident des BfV, dass die Aufsichtsbehörden des ÖRR die Mitarbeiter verschiedener Landesmedienanstalten – vor allem des NDR – der maßgeblich Tagesschau und Tagesthemen redaktionell begleitet – mal ein wenig genauer unter die Lupe nehmen:

SPIEGEL spricht von Forderung nach Gesinnungstests

Ausgerechnet das Blatt, das immer wieder indirekt Gesinnungstests für alle Arbeitnehmer vom Polizisten bis zur Reinigungskraft vor Einstellung fordert, um AfD-Mitgliedern oder Sympathisanten den Zugang zum Arbeitsmarkt so gut wie möglich zu verwehren und „Rassisten“ zu identifizieren, empört sich und legt Maaßen zudem ein Wort in den Mund, das er nicht ausspricht.

Auch linksradikale Freunde in CDU und SPD sind empört

Denn sie alle wissen: Käme es tatsächlich zu einer Überprüfung der Biografien aller ARD-Redakteure und Journalisten, würde das Netzwerk, dem sie selbst angehören oder sich ihm zumindest zugehörig fühlen, zusammenbrechen. Linker Agitprop wäre dann nicht mehr Bestandteil der Berichterstattung im ÖRR, der Mythos vom Rechtsextremismus als einzige oder zumindest größte Gefahr für unser Vaterland würde zusammenbrechen.

Deshalb machen ihre Freunde gegen Maaßen mobil: Allen voran der schwarzlackierte Antifa-Schutzpatron Ruprecht Polenz, der sich in Tweets immer wieder schützend vor Linkspartei, Grüne und die Antifa stellt und der mittlerweile in linken Milieus deutlich besser vernetzt ist, als in denen seiner eigenen Partei.

Pöbelralle bringt das kürzer auf den Punkt…

..und spricht so über sich selbst das Urteil, denn im Gegensatz zu Polenz, ihm und vielen Anderen geht es Maaßen ja genau darum: Die Bundesrepublik Deutschland und ihre Bürger vor Verfassungsfeinden und ideologischen Umerziehern zu beschützen:

Wir leben in einem Deutschland, in dem sich die Feinde der Verfassung zu ihren Hütern aufgeschwungen und bereits zentrale Positionen besetzt haben. Da ist es nur zu verständlich, dass sie Menschen wie Maaßen, Otte oder auch Schauspieler wie Jan-Josef Liefers aus dem Diskurs ausgeschlossen sehen wollen, sie bei jeder Gelegenheit verächlich machen und letztendlich auch nichts gegen ihre biologische Vernichtung einzuwenden hätten, wenn das unauffällig geschehen könnte. Große Zeiten…

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.