Horst Seehofer: Der Dschihad-Killer von Würzburg ist das eigentliche Opfer!

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Von Olaf Kosinsky - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75273050

(Michael van Laack) In den vergangenen Tagen hatten wir zurecht beklagt, dass deutsche Politik und Medien mit zweierlei Maß messen oder zu Terrorakten mit islamischem Hintergrund dröhnend schweigen. Im Fall von Horst Seehofer aber muss man nun sagen: Hätte er doch geschwiegen! Heute veröffentlichte die „Augsburger Allgemeine“ mit dem Innenminister ein Interview zu verschiedenen Themen vom Klimaschutz über die Maskenaffäre bis zum Extremismus in Deutschland und zog zu Letzterem ein irritierendes Fazit.

Zu den Opfern sagte er selbstverständlich nichts mehr, denn dieses Thema hatte Söder stellvertretend für alle Bayern gemeinsam mit dem Würzburger OB bereits abgearbeitet. Deshalb konnte Seehofer sich auf das viel wichtigere Thema „Wer trägt die Verantwortung für die Dschihad-Morde?“ widmen und kam zu einem überraschenden Ergebnis.

Mangelnde Integrationsbereitschaft der Bürger hat die Frauen getötet!

„Eine starke Ordnungskraft alleine reicht nicht aus.“, erklärte Seehofer, nachdem er pflichtgemäß betont hatte, die Bundesregierung habe sich nichts vorzuwerfen, denn in den vergangenen Jahren wäre die Ordnungsmacht gegen radikale Muslime stets massiv vorgegangen. Ohnehin sei der Rechtsextremismus spätestens seit Corona die wesentlich größere Gefahr. Und weiter: „Wir müssen uns auch um Integration und Prävention bemühen. Eine Demokratie ist nur wehrhaft, wenn auch die Bevölkerung das zu ihrer Sache macht.“

Was konkret er mit Wehrhaftigkeit der Bevölkerung meint, ließ Seehofer offen. Vermutlich zivilgesellschaftliches (also linksgrünes) Engagement gegen Islamophobie und das Schaffen sogenannter sicherer Häfen. Denn kurz darauf erklärte der Innenminister: „Wenn ein junger Mann sechs Jahre in einem Obdachlosenheim lebt, ohne dass jemand hinschaut und sich kümmert, dann kann ich mit unserer Politik nicht zufrieden sein. Da fehlt es am Bewusstsein.“

Wir hätte ihn fördern und bespaßen müssen

Da hat Seehofer recht, oder? Spätestens nach einem Jahr Aufenthalt in einer gepflegten Asylunterkunft mit Halal-Verköstigung und schnellem WLAN hätte der Mann ein schönes Zwei-Zimmer-Appartement in guter Wohnlage und einen krisenfesten Job (am besten in der Ausländerbehörde bekommen müssen. Und die christlichen Gemeinden in seinem Wohnumfeld hätte von Beginn an einen Besuchs- und Bespaßungsdienst organisieren müssen, damit der ISIS-Fan nicht auf dumme Gedanken kommt. So hätte er sicherlich im Lauf der vergangenen sechs Jahre auch zehn oder zwölf willige junge Frauen in Gestalt euphorischer Flüchtlingshelferinnen kennengelernt und keinen Frauenhass entwickelt.

„Das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre, wenn wir die eine Entwicklung durch eine andere relativieren. Wir müssen alles gleichermaßen ernst nehmen.“ Was mag sich Seehofer wohl gedacht haben, während er diesen Satz im Interview sagte? Vermutlich: Die bunten Dummbolzen merken eh nicht, dass ich permanent relativiere, wenn es um unsere Freunde von der barmherzigsten aller Religionen geht, die zu Deutschland gehört!

Wir schauen auf die Opfer

Und deshalb ist es eine Schande…

…dass dem Innenminister, der die Grenzöffnungen mitzuverantworten hat…

…nichts Besseres in dieser Situation einfällt, als von mangelnden Integrationsbemühungen durch Staat und Bürger zu schwadronieren.

PFUI! PFUI! PFUI!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.