Manuel Neuer: Selbstverständlich werden wir vor dem Verbrecher George Floyd niederknien!

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Collage mit Youtube Screenshot (nachbearbeitet)

(Michael van Laack) Regenbogen-Held Manuel Neuer, der bei der Fußball-Europameisterschaft voller Stolz die Kapitänsbinde mit der neuen Nationalflagge der Bundesrepublik Deutschland trägt, hat auf der gestrigen Pressekonferenz des DFB angekündigt, dass die Nationalspieler vor dem heutigen Spiel gegen England selbstverständlich ihr Knie vor dem kriminellen George Floyd beugen werden.

Das Fußball manchen als Ersatzreligion gilt, ist nichts Neues. Neu ist auch nicht die Liturgiereform der UEFA, die den Kniefall vor einem Dealer vorsieht, der einer Schwangeren ein Messer an den Bauch gehalten hat.

Wir sind keine Rassisten wie die Italiener

Neu aber ist die Verweigerung eines Teils der italienischen Nationalmannschaft, der sich vor ihrem letzten Spiel bei der EM als Traditionalist geoutet hat, welcher den modernistischen Kniefall-Firlefanz nicht mitmacht. Für Linkstwitter ein klares Zeichen: Bei diesen Spielern handelt es sich um Rassisten, die es nicht Wert sind, das Trikot einer Nationalmannschaft zu tragen. Die Antwort der Italiener auf diese bunte Keule war ebenso klar wie überraschend: Wir sind ein Team und werden uns deshalb beim nächsten Spiel geschlossen NICHT mehr niederknien.

Für den deutschen Teamkapitän ein Unding und ein Alarmsignal. Deutschland wird für Europa auch im Fußball Vorbild sein, an dem es genesen soll. Deshalb hat Kapitän und Welttorhüter Neuer gemeinsam mit Jogi Löw (und Angela Merkel?) beschlossen, dass alle Spieler niederzuknien haben!

Wer den Kniefall verweigert, ist ein Nazi

Und so werden heute kurz vor 18 Uhr alle deutschen Spieler ihre Knie vor dem Martyrium beugen, das ein PoC erlitten hat, um die schwarze Rasse (die es freilich gar nicht gibt) von der Vorherrschaft der weißen Rasse (die es im doppelten Sinn ebenfalls nicht gibt) zu berfreien. Denn kein Spieler hat Interesse daran, schon nach wenigen Minuten sachgrundlos ausgewechselt oder bereits während des Spiels von der MSM-Einheitsfront aus BILD, Welt, taz und Neues Deutschland als elender Rassist und AfD-Nazi gebasht zu werden.

Tja, wollen wir mal hoffen, dass der Kniefall nur ein symbolischer bleibt und die Mannschaft nicht am Ende vor dem englischsprechenden Team auch sportlich in die Knie sinkt. Denn die Briten haben das Niederknien und Aufstehen schon ein paar Monate länger geübt.

Umwidmung

Dennoch werde ich mir heute Abend das EM-Spiel ansehen. Ich stelle mir dann einfach vor, unsere Nationalmannschaft falle für die Opfer von Würzburg auf die Knie. Danach kann ich mir das Spiel emotionsärmer anschauen und vielleicht auch der „Mannschaft“ hin und wieder die Daumen drücken!

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.