(Michael van Laack) Was haben die Terroranschläge in Ansbach, auf dem Breitscheidplatz in Berlin, in Hamburg, Waldkraiburg, der Dresdener Altstadt und zuletzt in Würzburg gemeinsam? Sie wurden von Menschen verübt, die unsere allweise Regierung in den vergangenen fünf Jahren unkontrolliert nach Deutschland hat einreisen lassen, um ihnen hier die immerwährende Barmherzigkeit der Christenmenschen (Dhimmis) und die ewigen Wohltaten unseres Sozialsystems zu erweisen.

Die sakrosankten Asylbewerber und Migranten

Drei Gruppen sind aktuell in Deutschland sakrosankt:

  1. Menschen mit der richtigen Hautfarbe. Vor ihnen und ihrem Heiligen – dem von einem Polizisten getäteten Kriminellen George Floyd – hat sich jedes Knie zu beugen. Ob symbolhaft real vor den Spielen der Fußball-Europameisterschaft; ob sprachlich, in dem man jeden, der den Begriff Negerkuss verwendet, dem Verdacht aussetzt, Rassist zu sein; oder ob im wirklichen Leben z. B. als Polizist, der neuerdings dreimal über dienstrechtliche Konsequenzen nachdenken sollte, bevor er einen Dealer im Stadtpark kontrolliert, wenn er eine ähnliche Hautfarbe wie der heilige Kriminelle hat.
  2. Die LGBTI-Community, deren Sexualität man durch den Regenbogen ehrt. Vor Rathäusern und Kirchen, auf Firmenlogos (wie z. B. Volkswagen) oder in Kinderbüchern, in denen Homosexuelle als deutlich edler, hilfreicher und besser dargestellt werden als der heterosexuelle Rest der Gesellschaft. Wer dies kritisiert ist homophob und deshalb vermutlich auch ein Rassist.

Die gescheiterte Integrations- und Asyl-Politik

  1. Die dritte Gruppe hat eine große Schnittmenge mit der ersten und besteht aus Asylbewerbern, Flüchtlingen und Migranten. Vorzugsweise der barmherzigsten aller Religionen, dem Koran angehörend. Christliche Asylbewerber oder Arbeitsmigranten aus Rumänien und Bulgarien sind weniger gut gelitten. Die Heiligkeit dieser dritten Gruppe gebietet es, jeden der auch nur Fakten (wie die Kriminalstatistik des BKA) zitiert, in die Schublade „menschenverachtender Flüchtlingsfeind“ zu stecken.

Über diese Gruppe ist nur Positives zu berichten. Z. B. über erfolgreich absolvierte Integrations- und Deutschkurse, ehrenamtliches Engagement in Moscheegemeinden usw. Alles andere ist ausländerfeindlich und somit auch rassistisch.

Was überhaupt nicht geht: Deutsche Politiker in die Verantwortung zu nehmen für ihr Handeln in den vergangenen Jahrzehnten und besonders den letzten fünf Jahren. Der Vorwurf, weite Teile der türkischen Community in Deutschland, habe sich auch in der vierten Generation noch nicht integriert und bete Erdogan statt Merkel an: Rassistisch!

Doppelte Standards

Gleiches gilt für die Behauptung, Menschen aus dem arabischen Kulturraum, die zugleich Anhänger der Koranreligion sind, hätten nicht das geringste Interesse daran, sich demokratischen und humanistischen Prinzipien der Aufnahmegesellschaft anzupassen. Vor allem aber wird der Vorwurf zurückgewiesen, Politik und Medien hätten durch das Hätscheln dieser Gruppe und die Unfähigkeit, Integrationsarbeit zu organisieren erst das Klima und den Nährboden dafür geschaffen, dass viele junge arabischen Männer sich in Deutschland wie die Herrenmenschen gerieren.

Deshalb gilt für die linksgrüne Allparteienkoalition im Bundestag auch: Wer wie die AfD auf die Unterdrückung der Frau in deutschen Parallelgesellschaften oder auf den islamischen Antisemitismus hinweist, gehört nicht zum Block der „demokratischen Parteien“. Wer die Homosexuellenfeindlichkeit vieler Korangläubiger zum Thema macht oder den Versuch, Kinderehen zu legalisieren, verurteilt, ist Rassist und Nazi, Die Muslime in Deutschland sind verehrungswürdig, unantastbar. Sie zu kritisieren, ist menschenverachtendes Tun.

Katja Mast, eine von vielen Aufrechten und Anständigen

Aus diesem Selbstverständnis ergibt sich auch die Notwendigkeit, die Tat von Würzburg möglichst schnell vergessen zu machen, damit die Bürger erst gar nicht ins Grübeln darüber kommen, ob das neue bunte Deutschland und die in Aussicht gestellte noch schönere neue multikulturelle Welt nicht in Wirklichkeit ein von vielen Flecken besudeltes utopisches und futuristisches Gesellschaftsgemälde darstellen.

Hier zeigen sich die oben erwähnte Verlogenheit, die Doppelmoral und die Doppelstandards besonders ausgeprägt, denn erst vor wenigen Monaten schrieb dieselbe Dame:

Das wollte ich nicht unkommentiert lassen:

Jeder wird sich nun selbst ein Urteil bilden.Was mich betrifft, ekelt mich die Verlogenheit des Allparteien-Establishments schon seit fast einem Jahrzehnt an. Aber dennoch wende ich mich nicht ab, sondern lege immer wieder den Finger in die Wunde. Stillschweigen bedeutet bekanntlich Zustimmung. Stillschweigend aber möchte ich nicht leben und nicht sterben; stillschweigend (und somit kampflos) werde ich unsere Kinder nicht jenen Raubtieren überlassen, die Deutschland zum Versuchslabor für das machen wollen, was einige den „Great Reset“ nennen.

***

Sie lesen gern die Debattenbeiträge und Analysen fernab des Mainstreams, die Ihnen Michael van Laack auf PP bietet? 

Dann können Sie ihn für sein Engagement hier unterstützen:

PayPal

Vorheriger ArtikelSie sind Neorassist und korrekt pigmentiert? Herzlich Willkommen bei 3sat!
Nächster Artikel„Wir schaffen das“ mit Todesfolge
Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.