(Michael van Laack) Stefan Hensel, der frischgebackene Antisemitismusbeauftragte der Stadt Hamburg, macht sich beim rot-grünen Senat unbeliebt. Er fordert die Schließung des „Islamischen Zentrums Hamburg“ und spielt so ein Thema wieder hoch, dass vom Senat seit Jahren immer wieder auf die letzte Position der To-Do-Liste gesetzt worden war.

Das Zentrum repräsentiert die Schiiten in Deutschland und ist dem geistlichen Oberhaupt des Irans – Ali Chamenei – unmittelbar unterstellt. Das ist vergleichbar mit den ditib-Moscheen hierzulande, die der obersten Religionsbehörde der Türkei unterstellt sind und somit dem Diktator vom Bosporus.

Die Bundesregierung hält das IZH für ein wichtiges Propagandazentrum des schiitischen Islams. Und auch beim Bundesamt für Verfassungsschutz klingeln seit Jahren die Alarmglocken. Da man es sich aber mit keinem Teil des zu Deutschlands gehörenden Islams verderben möchte und den Iran mit Blick auf die Atom-Verhandlungen nicht brüskieren will, geschah bisher nichts außer den üblichen Lippenbekenntnissen und einer dringenden Bitte an die Verantwortlichen des Zentrums, sich an den Werten der freiheitlich-demokratischen grundordnung zu orientieren.

Handeln ist Silber – Aussitzen ist Bunt!

Täglich wird in diesem Zentrum Judenhass gepredigt und zahlreiche Schriften rufen zur Vernichtung Israels auf. Selbstverständlich steht die Bundesregierung zu 100 % an der Seite Israels, aber das wäre dann doch zu viel der Buntheitsfeindlichkeit. Man muss Rücksicht nehmen. Sonst könnten die Mitglieder dieser Moschee derartig verärgert werden, dass sie in Deutschland Anschläge verüben. Das wiederum würde nur die AfD stärken. Also heißt es seitens der Bundesregierung: Wegschauen, verschweigen und darauf hoffen, dass niemand das Thema hochhängt.

Auf die MSM kann sich Merkels Entourage dabei selbstverständlich verlassen. Auf die „Jüdische Allgemeine“ allerdings nicht, die heute in diesem Tweet auf die Einschätzung des Antisemitismusbeauftragten hingewiesen hat. Und auf „Philosophia Perennis“ können sich Merkels Kleinredner ebensowenig verlassen. Wir stehen auch weiterhin an der Seite Israels, der Juden in Deutschland und gegen jede Form des Antisemitismus, sei er völkisch-national, kommunistisch oder islamisch geprägt.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.