(Michael van Laack) Bilder sagen mehr als tausend Worte. Zwei Tweets bzw. Postings der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern vom selben Tag machen klar: Alles nur Theater! Mindestabstände und Maske? Braucht man in MV pünktlich zum CSD im Freien nicht mehr. Schon gar nicht, wenn es um die gute Sache geht.  Und gibt es neben „Black Lives Matter“ eine bessere Sache als das Verehren einer Fahne, die für mediale und politische Dominanz nicht heterosexueller Orientierungen steht? Selbstverständlich nicht!

Ohne Worte

Am gleichen Tag wenige Stunden später:

Auf das untere Foto angesprochen antwortete Schwesig auf Twitter schnippisch:

Pflichtbewusstsein contra Volksnähe?

Gut, dann bleibt die Frage: Ist man an Deck eines Schiffes auch im Freien? Oder ist es bei bestimmten Fototerminen strategisch günstiger, mit Maske aufzutreten? Staatsmännisch (Sorry: Staatsfrau*isch) und pflichtbewusst, während es bei anderen Terminen darauf ankommt, als ganzer Mensch (also auch mit Mund und Nase) für die Kameras präsent zu sein und „Volksnähe“ zu demonstrieren?

Ach ja, eine weitere Frage hätte ich noch, Frau Schwesig: EM-Spiele in Budapest und London mit vielen maskenlosen Zuschauern sind Ihnen (wie Ihrem Parteigenossen Lauterbach) bekanntlich ein Gräuel. Wenn aber alle Zuschauer während des Spiels 90 Minuten knien und/oder ein Regenbogenshirt tragen würden, könnte man doch sicher mal großzügig darüber hinwegsehen, oder? Denn Sie wissen ja: In England infizieren sich zwar sehr viele Menschen mit „Delta“, aber kaum einer von denen hat auch nur einen mittelschweren Verlauf.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.