(Michael van Laack) „Wer die Macht hat, muss nichts beweisen.“, wusste schon der Philosoph und Vordenker der Aufklärung, John Locke. Frei nach diesem Motto hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder heute über den Twitter-Accout der CSU einen Tweet verbreiten lassen, der nicht beweisbar ist.

Aber er reiht sich – und das ist das Einzige, was zählt – nahtlos ein in den buntfaschistischen „Kampf gegen Rechts“, in den den Kampf der Anständigen, Aufrechten und Bunten; in den Kampf der Zvilgesellschaft gegen alle Phobien, die aus der Unfähigkeit, sich klaglos all den weisen Entscheidungen unserer Regierung unterzuordnen, entstanden sind und weiterhin entstehen werden.

Liefert Söder belastbare Zahlen nach?

Nein, natürlich nicht. Seine Grundlage dürften die Rechenmodelle des RKI sein, die sich schon mehrfach als falsch erwiesen haben. So z. B., als das Institut für Ostern eine Inzidenz von 400 bis 750 bundesweit prophezeiht und ohne Lockdown dann im Mai 2.000. Das diese Wert niemals erreicht wurde, lag selbstverständlich daran, dass Merkel drei Tage vor Ostern auf die Osterruhe verzichtete und so das Virus samt all seiner Mutanten verwirrte. Denn es macht ihm keine Freude mehr, sich weiter zu verbreiten, solange kein härterer Lockdown als Belohnung heraussprang.

Das Absinken der Inzidenz ist selbstverständlich allein der weisen Entscheidungen der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten zu verdanken. Hat mit jahreszeitlich bedingten Entwicklungen genau so viel zu tun, wie der gestrige Terroranschlag in Würzburg mit dem Islam: nichts – Nur bei Söder, Müller, merkel, Wieler und Lauterbach liegt die Weisheit. Gern dürfen unsere Leser an Aussagen wie diesen verzweifeln, aber auf gar keinen Fall an deren Wahrheit zweifeln.

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Jahrgang 1965 – Wohnsitze in Bayern und NRW - Deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger – Zunächst Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Wirtschaftsassistent – Danach Diplomstudiengänge (Katholische Theologie, Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaften) u.a. in Bochum und Passau. – Einige Jahre Erzieher in privaten Internaten (u.a. Schloss Neubeuern und St. Ottilien) – In kirchlichen und politischen Milieus je nach Betrachtungsweise mehr oder weniger gut vernetzt – Aktuell im politischen Betrieb als „Ghost“ Reden- und Vortragsschreiber sowie Mitautor und Korrektor. Zudem strategischer und konzeptioneller Berater bei diversen Wahlkampagnen außerhalb Deutschlands. Bis zu meinem Engagement für den Blog eher öffentlichkeitscheu. Das bin ich in gewisser Weise auch heute noch. Persönliche Kontakte pflege ich am liebsten nur beruflich oder in der Familie. Aktuelle Fotos von mir oder Fotos im Zusammenhang mit dem ein oder anderen Projekt vermeide ich, so gut es geht. Ein guter Freund nannte mich einmal einen Semi-Soziopathen. Auch wenn das ein hartes Wort ist: es beschreibt keine psychische Erkrankung, wie man vermuten dürfte und trifft deshalb sehr gut! Zwar bin ich prinzipiell sehr empathisch, doch schätze ich nicht die Nähe von Hinz und Kunz, lasse also ungern Menschen an mich heran. Ich spiele gern und hin und wieder auch erfolgreich mit Sprache, schotte meine Familie so weit es geht von der Öffentlichkeit ab und mache auch immer wieder mal – so auch hier - ein Geheimnis aus meinem vollständigen Lebenslauf. Diese Geheimniskrämerei hat schon manchen dazu verleitet, Legenden über mich zu verbreiten. Aber das ist OK. Ich habe ein sehr dickes Fell und Desinformation ist ja auch ein gern genommenes Tool im politischen Betrieb.